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Hessen: Hat Konzern bewusst Zahlen „frisiert“?

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Das Fuldaer Unternehmen R+S führt einen Rechtsstreit gegen den ehemaligen Vorstand. (Symbolfoto)
Das Fuldaer Unternehmen R+S führt einen Rechtsstreit gegen den ehemaligen Vorstand. (Symbolfoto) © Christian Charisius/dpa

Bei der R+S Group in Fulda (Hessen) sind in der Vergangenheit offenbar bewusst Zahlen manipuliert worden. Konkret sollen zwei unterschiedliche Bilanzen geführt worden sein. Mehr erfahren Sie hier:

Fulda - „Es spricht sehr viel dafür, dass es zu Bilanzmanipulationen gekommen ist“, sagte Richter Dominik Dute am Montag anlässlich eines Gütetermins der Handelskammer am Landgericht Fulda*. Bei seiner Einschätzung bezog er sich vor allem auf einen Bericht, den die renommierte Stuttgarter Kanzlei Ebner Stolz im Auftrag der R+S-Konzernleitung im Herbst 2019 erstellt hat.
Wie fuldaerzeitung.de* berichtet, fordert der Konzern nun einen Millionenbetrag von seinen Ex-Vorständen.

Der Richter sieht es als erwiesen an, dass bei R+S zwei unterschiedliche Bilanzen – eine interne sowie eine externe – erstellt worden sind. Die externe soll demnach mit falschen Zahlen „frisiert“ worden sein. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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