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Bundeswehr übt Nachtflüge mit Kampfhubschraubern: In diesen Regionen kann es laut werden

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Von: Paul Bröker

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Ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr vom Typ «Tiger» fliegt bei der Informationslehrübung «Landoperationen 2018» (Archivbild).
Ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr vom Typ „Tiger“: In den kommenden Nächten kann es zu Lärmbelästigung in Teilen von Hessen kommen (Archivbild). © Philipp Schulze/dpa

Die Bundeswehrpiloten aus Fritzlar üben bis voraussichtlich Donnerstag mit ihren Kampfhubschraubern Nachtflüge. In Teilen von Hessen kann es nachts laut werden.

Fritzlar – Weil die Piloten des Kampfhubschrauberregiment 36 Fritzlar für den Ernstfall üben, kann es in Teilen von Nord-, Ost- und Mittelhessen in den kommenden Nächten lauter werden, teilt die Bundeswehr mit. Die Übungen mit dem Kampfhubschrauber Tiger* sollen voraussichtlich bis Donnerstag (20.01.2022) dauern.

Zur Übung gehört für die Tiger-Piloten, sich nachts zurechtzufinden. Anwohner in den Bereichen Korbach, Allendorf (Eder), Alsfeld, Bad Hersfeld, Marburg, Warburg, Göttingen und Mühlhausen werden das Dröhnen der Kampfhubschrauber dann hören, heißt es in der Ankündigung.

Laute nächtliche Übung der Tiger: Bundeswehr hofft auf Verständnis der Anwohner

„Der Tiger ist schon deutlich lauter als zum Beispiel ein normaler Rettungshubschrauber“, sagte Oberstleutnant Andreas Bährle gegenüber dem Radiosender FFH. Die Anwohner müssten sich auf eine gewisse Art der Lärmbelästigung einstellen, so der Oberstleutnant. Das Regiment hoffe dabei auf Verständnis.

Nächtliche Übungen des Kampfhubschrauberregiments* sind keine Seltenheit in der Region. Immer wieder erinnert das Kampfhubschrauberregiment um Kommandeur Oberst Sönke Schmuck daran, dass regelmäßige Übungen unerlässlich seien, um die Einsatzbereitschaft der Piloten aufrechtzuerhalten.

Bundeswehr übt in der Nacht mit Kampfhubschraubern: Piloten fliegen immer andere Strecken

Um den Lärm für die Anwohner zu minimieren, versuchen die Piloten, immer andere Strecken zu fliegen. Allerdings seien sie da auch immer vom Wetter abhängig, sagte Oberstleutnant Andreas Bährle gegenüber FFH.

Für Lärmbeschwerden hat die Bundeswehr ein Bürgertelefon eingerichtet: Tel. 0800/8620730. (Paul Bröker) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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