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Nicht-geimpfte Schülerinnen und Schüler in Hessen müssen drei- statt zweimal einen negativen Test vorzeigen.
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Nicht-geimpfte Schülerinnen und Schüler in Hessen müssen drei- statt zweimal einen negativen Test vorzeigen.

Corona-Pandemie

In Hessen enden morgen die Herbstferien: Virologe fordert Verlängerung der Prävention

  • Teresa Toth
    VonTeresa Toth
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Die Herbstferien in Hessen sind vorbei. Um einen Corona-Ausbruch an Schulen zu verhindern, gelten zunächst schärfere Maßnahmen. Reicht das? Ein Virologe ist skeptisch.

Frankfurt – Am Montag (25.10.2021) geht für die Schülerinnen und Schüler in Hessen* wieder der Unterricht los. Um nach den zweiwöchigen Ferien einen Anstieg der Corona*-Zahlen zu verhindern, sieht das Kultursministerium zwei Präventionswochen vor. In dieser Zeit sollen mehr Tests an Schulen durchgeführt und die Maskenpflicht verschärft werden. Ein Virologe warnt nun jedoch, dass zwei Wochen Prävention zu kurz seien.

Schule in Hessen: Corona-Maßnahmen laut Stürmer sinnvoll aber zu kurz

Alle nicht-geimpften Kinder müssen vom 25. Oktober bis zum 5. November 2021 drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Corona-Test vorzeigen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen. Außerdem gilt für alle Schülerinnen und Schüler die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske – auch auf ihrem Platz während dem Unterricht. Laut dem Frankfurter Virologen Martin Stürmer seien diese Maßnahmen an sich zwar sinnvoll, sie müssten allerdings deutlich länger gelten.

„Eine konsequente Maskenpflicht in den Schulen in Kombination mit einer engmaschigen Testung ist sicherlich ein probates Mittel, allerdings sollte das nicht nur auf zwei Wochen beschränkt bleiben“, gibt der Virologe aus Frankfurt* zu bedenken. Die Präventionsmaßnahmen sollten ihm zufolge nicht nur an die Rückkehr der Kinder aus dem Urlaub angepasst sein, sondern auch auf den bevorstehenden Winter.

Schule in Hessen: Keine anderen Möglichkeiten, um die Schüler vor Corona zu schützen

Zwar sei „der Anstieg der Zahlen wird sicherlich auch auf die Reisetätigkeit zurückzuführen“, so Stürmer, aber „primär ist es der Beginn der kalten Jahreszeit mit dem vermehrten Aufenthalt im Inneren, der dafür verantwortlich sein dürfte, in Kombination mit einer weiterhin nicht optimalen Impfquote und mir persönlich zu vielen Lockerungen.“

Verschärfte Regeln seien die einzige Möglichkeit, um eine Corona-Infektion bei Schülerinnen und Schülern zu verhindern. „Es gibt sonst kaum geeignete Maßnahmen in den Schulen, um anderweitig die Schüler zu schützen.“ Dies gelte vor allem für Kinder unter 12 Jahren, „für die es ja noch keine Impfung gibt“, so der Experte aus Frankfurt. (tt) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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