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Hessen bekommt neue Hochschule: Schwerpunkt Psychologie

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Universität
Studierende mit Mund- und Nasenmaske sitzen in einem Hörsaal. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Mit der „Charlotte Fresenius Hochschule“ ist in Wiesbaden eine neue Universität gegründet worden. Die staatliche Anerkennung der Hochschule mit Schwerpunkt Psychologie sei Mitte Dezember durch das Wissenschaftsministerium erfolgt, sagte Gründungspräsidentin Lilia Waehlert am Montag. Ab dem Sommersemester 2022 soll es in Wiesbaden und in München einen Bachelor-Studiengang Psychologie geben.

Wiesbaden - Zusätzlich soll später ein Master-Studiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie folgen.

Auch weitere Standorte und weitere Studienangebote im Gesundheitssektor sind in Zukunft geplant. „Das ist ein ganz wichtiger Markt. Das hat auch Corona noch mal verdeutlicht“, sagte Waehlert. Ein solches privates universitäres Angebot sei unter dem Dach der Schwesterhochschule Fresenius rechtlich nicht möglich gewesen, sagte der Geschäftsführer der Hochschule Fresenius, Kai Metzner.

Gestartet werden soll an beiden Standorten mit dem Sommersemester mit jeweils 30 Studierenden. Zulassungsbeschränkungen gibt es nicht. Für den Bachelor-Studiengang fallen Metzner zufolge monatlich 900 Euro Gebühren an. Hintergrund der Neugründung sei auch die Gesetzesreform der Psychotherapeuten-Ausbildung. Diese schreibe vor, dass künftig die Approbation für Psychotherapeuten ausschließlich nach einem insgesamt fünfjährigen Universitätsstudium erteilt werden darf. Charlotte Fresenius war die Ehefrau von Carl Remigius Fresenius, dem Gründer des Chemischen Labortariums, auf das die Hochschule Fresenius zurückgeht. dpa

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