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Skelett-Funde an einer der ältesten Kirchen in Deutschland geben Rätsel auf

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Archäologen haben in der Nähe der Michaelskirche in Fulda zwei fast vollständig erhaltene menschliche Skelette entdeckt.
Archäologen haben in der Nähe der Michaelskirche in Fulda zwei fast vollständig erhaltene menschliche Skelette entdeckt. © Stadt Fulda/Fuldaer Zeitung

Spannender Fund in Fulda (Hessen): An einer der ältesten Kirchen in Deutschland wurden zwei Skelette gefunden. Die Knochen geben den Archäologen noch Rätsel auf. Warum das so ist, lesen Sie hier:

Fulda - Die 1200 Jahre alte Michaelskirche war einst die Totenkapelle des Klosters in Fulda, wie Archäologin Milena Wingenfeld fuldaerzeitung.de erklärte. Sie erhofft sich aus einer Altersbestimmung vor allem Erkenntnisse über die ebenfalls gefundenen Überreste einer Mauer. Ob Friedhofsmauer, Abgrenzung zum Domplatz oder beides – unklar ist nicht nur, welchen Zweck die Mauer erfüllte, sondern auch, wann sie dies tat.

„Wenn wir das Alter der Knochen kennen, lässt das vielleicht Schlüsse zu, wann die Mauer gebaut wurde“, beschreibt die Archäologin aus Fulda. Während ein Skelett ordentlich bestattet war, war das Skelett auf der anderen Mauerseite verschoben. Der Kopf lag deutlich tiefer als das Becken, die Beine waren angewinkelt. Wie und warum der Körper in diese Lage kam, ist ungeklärt.

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