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Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und die Bundespolizei führten in verschiedenen Städten eine Razzia im Rotlichtmilieu durch. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.
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120 Polizeibeamte waren bei einer Razzia im Rotlichtmilieu im Einsatz. Sie konnten zwei Tatverdächtige festnehmen. (Symbolbild)

Hausdurchsuchungen

Razzia im Rotlichtmilieu: Zwei Personen festgenommen

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und die Bundespolizei ermitteln im Rotlichtmilieu. Bei einer Razzia nehmen sie zwei Personen fest. Das sind die Vorwürfe.

  • Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und Bundespolizei durchsuchten Wohnungen und Geschäftsräume.
  • Bei der Razzia im Rotlichtmilieu wurden zwei Tatverdächtige festgenommen.
  • Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt unter anderem wegen Einschleusens und Steuerhinterziehung.

Frankfurt – Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und die Bundespolizei haben am Donnerstag (17.12.2020) eine Razzia im Rotlichtmilieu durchgeführt. 120 Bundespolizisten durchsuchten dabei Wohnungen, Geschäftsräume und Bordelle in Frankfurt*, Eschborn, Oberursel, Dortmund, Karlsruhe, Göttingen, Helmstedt, Mülheim an der Ruhr, Nürnberg und im Main-Kinzig-Kreis. Dabei wurden zwei Tatverdächtige festgenommen. Das teilten die Bundespolizei und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag (17.12.2020) mit.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt: Verdächtige schleusten Chinesinnen nach Deutschland ein

Grund für die Razzia im Rotlichtmilieu, deren Schwerpunkt in Hessen lag, ist ein Ermittlungsverfahren der Bundespolizei und Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Es wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern, Beihilfe zu unerlaubtem Aufenthalt, Missbrauch von Ausweispapieren, Verschaffen von falschen Ausweisen ermittelt, heißt es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Bei den zwei Tatverdächtigen, die bei der Razzia im Rotlichtmilieu festgenommen wurde, handelt es sich um eine 43-jährige Deutsche und einen 36-jährigen Chinesen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft ihnen vor, seit 2018 mehrere Chinesinnen nach Deutschland eingeschleust zu haben. Dazu wurden offenbar gefälschte Ausweise genutzt. Die beiden Tatverdächtigen sollen die chinesischen Frauen in Deutschland als Prostituierte beschäftigt haben, so die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und die Bundespolizei in einer gemeinsamen Meldung.

Razzia: Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt auch wegen Steuerhinterziehung

Von den Einnahmen durch die Prostitution sollen die beiden Festgenommenen einen Anteil von 50 Prozent verlangt haben. Die beiden Tatverdächtigen haben die Frauen außerdem nicht zur Sozialversicherung angemeldet und keine Lohn- und Umsatzsteuer abgeführt haben, so die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und Polizei. Auf diese Weise sollen Sozialversicherungsbeiträge von etwa 200.000 Euro vorenthalten worden sein. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt daher auch wegen Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung.

Bei der Razzia im Rotlichtmilieu wurden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und der Bundespolizei Beweismittel auf Computern, Datenträgern und schriftlichen Unterlagen sichergestellt. Außerdem wurde das Bankguthaben der Beschuldigten vorläufig sichergestellt.

Nach Razzia der Generalstaatsanwaltschaft und Bundespolizei: Verdächtige werden Haftrichter vorgeführt

Die 43-jährige Frau und der 36-jährige Mann, die bei der Razzia im Rotlichtmilieu in Frankfurt festgenommen wurden, sollen am Donnerstag (17.12.2020) einem Haftrichter am Amtsgericht in Hanau vorgeführt werden. Gegen die beiden Tatverdächtigen gab es bereits einen Haftbefehl vom Amtsgericht Hanau.

Bei einer weiteren Razzia in Hessen sollten Spielautomaten kontrolliert werden. Festgenommen wurde in diesem Fall niemand. (Max Schäfer) *fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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