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Darmstadt beendet Flaute und bleibt oben dran: „Pure Freude“

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Dynamo Dresden - Darmstadt 98
Die Spieler von Darmstadt jubeln nach dem Spiel. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Dieser Last-Minute-Treffer tut Darmstadt richtig gut. Die Hessen beenden ihre Misere im Februar und melden sich zurück. Chefcoach Lieberknecht sieht sich in Dresden als „glücklichen Sieger“.

Dresden - Das Siegtor in allerletzter Minute kam für den SV Darmstadt 98 einer Erlösung gleich. „Das waren pure Emotionen und die pure Freude, mit den Fans und der Mannschaft zu feiern. Heute wird für uns alle vielleicht noch eine längere Nacht“, sagte Siegtorschütze Mathias Honsak nach dem 1:0 bei Dynamo Dresden im Samstagabendspiel der 2. Fußball-Bundesliga. Der 25 Jahre alte Joker hatte zuvor in der dritten Minute der Nachspielzeit den Treffer des Abends erzielt und Darmstadt damit den ersten Sieg seit Ende Januar beschert.

„Wir sind heute der glückliche Sieger. Glücklich darum, weil der Zeitpunkt des Tores so spät war. Das Spiel hat in der Nachspielzeit eine Wendung genommen, mit der keiner mehr gerechnet hatte“, gab Trainer Torsten Lieberknecht zu. Den späten Lucky Punch gestanden die Verantwortlichen zwar ein - sie nahmen ihn nach schweren Wochen aber gerne mit. Mit 44 Punkten nach 24 Spielen kehrt Darmstadt auf einen direkten Aufstiegsplatz zurück.

Schlussmann Marcel Schuhen sah ein turbulentes Duell mit glücklichem Ende für die Gäste. „Es war eine geile Atmosphäre, Anpfiff um 20.30 Uhr, dieses Spiel hat Spaß gemacht. Es ging hin und her, teilweise war es wirklich wild und jetzt sind wir überglücklich, dass wir gewonnen haben“, sagte Schuhen. Die Hessen hatten zuvor nur eins von fünf Liga-Spielen in diesem Kalenderjahr gewonnen. „Wir werden sehen, wie wichtig dieser Sieg am Ende sein wird. Aber nach drei Spielen ohne Sieg fühlt es sich heute erst einmal extrem wichtig an“, sagte Schuhen.

Zuvor hatten beide Teams ihre Chancen. Dresdens Patrick Weihrauch versuchte es mit einem Freistoß aus halblinker Position, Darmstadts Schuhen und der Querbalken verhinderten Dynamos Führung. Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste besser ins Spiel und setzten die Gastgeber gehörig unter Druck. Mehrfach rettete Dynamos Schlussmann Anton Mitrjuschkin in höchster Not.

In der Schlussphase suchten beide Mannschaften die Entscheidung. Der Schuss von Darmstadts Fabian Holland (85.) traf die Latte, Dresdens Julius Kade (89.) verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter. Mit der letzten Aktion des Spiels fiel dann die Entscheidung. Nachdem es Dynamo im eigenen Strafraum mehrfach verpasste, den Ball zu klären, traf der eingewechselte Honsak. „Der Trainer hat vor meiner Einwechslung zu mir gesagt: 'Honsi, heute ist es wieder so weit. Du machst dein Tor'“, berichtete der Matchwinner. dpa

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