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Versorgung gefährdet: Hessen fordert Ende der Isolationspflicht

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Positiver Corona-Schnelltest
Arbeiten trotz Corona-Infektion: Mehrere Bundesländer fordern ein Ende der Isolationspflicht. (Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa

Mehrere Bundesländer fordern das Ende der Isolationspflicht bei einer Corona-Infektion. Dadurch soll vor allem das Gesundheitssystem entlastet werden, wo Versorgungsengpässe durch Personalmangel drohen. Wie Mediziner im Kreis Fulda diese Forderung bewerten, lesen Sie hier:

Fulda - Deutschlandweit steigen die Corona-Fälle. Die Gesundheitsminister der Bundesländer Hessen, Bayern, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg fordern nun ein Ende der Isolationspflicht: Wer positiv auf Covid-19 getestet wird, soll sich künftig nicht mehr automatisch für fünf Tage isolieren müssen. Stattdessen soll jeder positiv Getestete verpflichtet werden, eine FFP2-Maske zu tragen. Wer sich nicht krank fühlt, der dürfe – im Sinne der Eigenverantwortung – selbst entscheiden, ob es angebracht ist zuhause zu bleiben oder nicht.
fuldaerzeitung.de berichtet, wie Mediziner auf die Forderung reagieren.

Video: Isolationspflicht verletzt? Anzeigen gegen Karl Lauterbach

Die Pressestelle des Landkreises Fulda berichtet, dass man Beschäftigte der kritischen Infrastruktur mit positivem Testergebnis bereits von der Quarantänepflicht befreien kann. Dies sei derzeit allerdings nur auf Antrag im Einzelfall möglich, etwa wenn es durch Quarantäneanordnungen zu Personalengpässen in den jeweiligen Einrichtungen komme.

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