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Corona-Konzept für Ladenöffnungen

Corona-Einkauf mit Termin in Hessen: Das müssen Sie zu „Click & Meet“ wissen

  • Matthis Pechtold
    VonMatthis Pechtold
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In Hessen sollen Kunden bald mit Termin einkaufen gehen können. Was Kunden jetzt zu „Click & Meet“ wissen müssen und wo das Konzept schon bald erprobt wird.

  • In Hessen soll ein Stufenplan regeln, für welche Bereiche welche Corona-Maßnahmen gelockert werden sollen.
  • Mit „Click & Meet“ soll der Einzelhandel in Hessen entlastet werden: Kunden sollen einzeln und mit einem vorher ausgemachten Termin wieder direkt im Laden einkaufen können.
  • Trotz Corona* sollen Kunden in Hessen bald wieder shoppen gehen können – alles Wichtige dazu hier im Überblick.

Frankfurt – Die Pläne von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zur Lockerung der Corona-Maßnahmen für den Einzelhandel sind – wenig überraschend – sehnlichst erwartet worden. „Überfällig“ nennt sie beispielsweise Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertags. Aber auch viele Kundinnen und Kunden dürfte es freuen, dass eine behutsame Öffnung einzelner Geschäfte in Hessen* bald wieder möglich sein soll.

Mit „Click & Meet“ soll der Weg weiter beschritten werden, den man bereits mit „Click & Collect“ ins Auge gefasst hatte: Den vom langen Lockdown insgesamt arg mitgenommenen Händlern eine wirtschaftliche Perspektive bieten. War es mit „Click & Collect“ bisher möglich, Produkte telefonisch oder online zu bestellen und dann vor dem Laden abzuholen, soll „Click & Meet“ auch Verkaufsgespräche wieder möglich machen. Mit einem vorher vereinbarten Termin könnten sich dann Kunden für eine begrenzte Zeit und unter Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen im Laden aufhalten dürfen. Zu den Schutzmaßnahmen soll gemäß dem Vier-Stufen-Plan unter anderem die Aufnahme von Kontaktdaten zählen.

Ähnlich sehnsüchtig wie diese Frau in Spanien dürften auch hierzulande viele der Öffnung von Geschäften entgegenblicken.

Einkaufen im Laden in Hessen: Trotz Corona wieder shoppen – allerdings mit Auflagen

Mit „Click & Meet“ sollen dann auch Termine bei Anbietern sogenannter körpernaher Dienstleistungen möglich sein. Dazu zählen zum Beispiel Kosmetikstudios, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Ab wann Geschäfte entsprechende Shopping-Termine anbieten dürfen, ist derweil noch offen. Die Landesregierung will sich erst mit den anderen Ländern absprechen, das soll kommende Woche Mittwoch (03.03.2021) im Rahmen des Bund-Länder-Gipfels passieren. Am Donnerstag (04.03.2021) will dann das hessische Corona-Kabinett über die Lockerungen beraten. Bis jetzt heißt es nur: „Click & Meet“ kommt voraussichtlich im März. Bei der Vorstellung des Plans gab Bouffier aber zu verstehen, dass die Umsetzung von der Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Hessen und weiterer relevanter Indikatoren im Land abhänge.

Shoppen mit Termin in Hessen: Pläne des Nachbarlandes lassen hoffen

Druck auf die Landesregierung macht nicht nur der Handel, sondern auch die Pläne im Nachbarland: In Rheinland-Pfalz soll das Einkaufen mit Termin bereits ab dem 1. März möglich sein. Beschränkt sein wird es laut Ministerpräsidentin Malu Dreyer zunächst auf Möbelhäuser, Boutiquen, Modegeschäfte, Juweliere und Schuhläden. Dass jenseits des Rheins einzelne Besorgungen bald wieder möglich sein sollen, könnte besonders grenznah wohnenden Hessen zu sogenanntem Kundentourismus ermuntern. Den Geschäften in Hessen gingen so Umsätze flöten. Auch deswegen scheint es wahrscheinlich, dass die Bundesländer versuchen werden, sich am 3. März auf bundesweit einheitliche Regeln festzulegen. (Matthis Pechtold) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Rupert Oberhäuser/imago-images

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