Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Nur noch drei Landkreise unter Inzidenz von 100

Alle Autoren
    schließen
  • Tobias Möllers
    Tobias Möllers
  • Sebastian Richter
  • Jasmin Jakob
    Jasmin Jakob
  • Theresa Ricke
  • Erik Scharf
    Erik Scharf

Drei Landkreise in Hessen nähern sich der höchsten Eskalationsstufe des Landes. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat diese Marke längst weit überschritten. Der News-Ticker.

  • Coronavirus* in Hessen: Die Inzidenzen steigen weiter an – die „Notbremse“ kommt.
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen deutlich über der 100er-Marke.
  • Impfbörsen und Nachrückerlisten sollen dafür sorgen, dass in Hessen alle Impfdosen genutzt werden.

Update vom Montag, 29.03.2021, 7.48 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt weiter angespannt. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt auf 138,7 (Vortag 133,2) Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Montag (29.03.2021, Stand 0 Uhr) 705 Neuinfektionen und fünf Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Hessens Corona-Hotspot bleibt weiterhin der Kreis Hersfeld-Rotenburg. Allerdings sinkt die Corona-Inzidenz am Montag dort leicht von 300,1 (Vortag) auf 287,4. Auch in der Stadt Offenbach liegt die Inzidenz mit einem Wert von 244,1 (Vortag: 242,7) seit mehreren Tagen weit über der 200er-Marke, ab der die höchste der sechs Eskalationsstufen des Landes gilt.

„Click and Meet“ ist wieder passé: Die Kaufhäuser auf der Frankfurter Zeil dürfen wegen steigender Fallzahlen wieder nur noch Vorbestellungen im Internet zur Selbstabholung anbieten.

Corona-Inzidenz steigt hessenweit – nur noch drei Landkreise unter 100 – Aktuelle Zahlen

Zudem liegen in Hessen 17 weitere der 21 hessischen Landkreise mit ihren Corona-Inzidenzen im dreistelligen Bereich. Stark der 200er-Marke nähern sich derzeit die Kreise Fulda mit einer Corona-Inzidenz von 194,9 (Vortag 177,6), Limburg-Weilburg (189,1) und Lahn-Dill (186,7). Unter der zweithöchsten Eskalationsstufe, die bei der 100er-Marke beginnt, liegen damit nur noch die drei Landkreise Schwalm-Eder (84,6, Vortag: 82,9), Waldeck-Frankenberg (83,8, Vortag: 93,4) und der Rheingau-Taunus-Kreis: (74,8, Vortag: 75,3).

Sprunghaft angestiegen ist die Corona-Fallzahl über das Wochenende im Landkreis Gießen. Dort stiegt die Inzidenz am Montag von 80,5 (Vortag) auf 155,9.

  • 7-Tages-Inzidenz (Montag, 29.03.2021)
  • Landkreis Bergstraße: 108,8 (Vortag: 99,1)
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 115,2 (Vortag: 114,4)
  • Stadt Darmstadt: 99,5 (Vortag: 88,2)
  • Stadt Frankfurt: 138,1 (Vortag: 135,1)
  • Landkreis Fulda: 194,9 (Vortag: 177,6)
  • Landkreis Gießen: 155,9 (Vortag: 80,5)
  • Kreis Groß-Gerau: 169,7 (Vortag: 157,9)
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 287,4 (Vortag: 300,1)
  • Hochtaunuskreis: 142,7 (Vortag: 140,4)
  • Landkreis Kassel: 101,8 (Vortag: 103,9)
  • Stadt Kassel: 106,9 (Vortag: 103,1)
  • Lahn-Dill-Kreis: 186,7 (Vortag: 187,8)
  • Landkreis Limburg-Weilburg: 189,1 (Vortag: 187,0)
  • Main-Kinzig-Kreis: 169,3 (Vortag: 169,1)
  • Main-Taunus-Kreis: 102,3 (Vortag: 102,2)
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf: 129,5 (Vortag: 128,6)
  • Odenwaldkreis: 104,4 (Vortag: 109,7)
  • Stadt Offenbach: 244,1 (Vortag: 242,7)
  • Landkreis Offenbach: 153,5 (Vortag: 148,6)
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 74,8 (Vortag: 75,3)
  • Schwalm-Eder-Kreis: 84,6 (Vortag: 82,9)
  • Vogelsbergkreis: 140,1 (Vortag: 138,2)
  • Waldeck-Frankenberg: 83,8 (Vortag: 93,4)
  • Werra-Meißner-Kreis: 136,1 (Vortag: 122,6)
  • Wetteraukreis: 123,9 (Vortag: 125,6)
  • Stadt Wiesbaden: 99,5 (Vortag: 101,2)
  • gesamt: 138,7 (Vortag: 133,2)

+++ 14.12 Uhr: Vor wenigen Tagen war es noch kaum denkbar, nun hat der erste Landkreis in Hessen wieder einen Inzidenzwert von über 300. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag (28.03.2021) auf 300,1 (Vortag: 296.6) gestiegen. Das geht aus dem täglichen Bulletin des Hessischen Sozialministeriums hervor. Auch in der Stadt Offenbach wird demnach die Lage immer bedrohlicher. Innerhalb eines Tages ist die Inzidenz hier von 218 auf 247,4 gestiegen. Das ist derzeit der zweithöchste Wert in Hessen.

Nur die Kreise Bergstraße (99,1), Waldeck-Frankenberg (93,4), die Stadt Darmstadt (88,2) sowie der Schwalm-Eder-Kreis (82,9), der Kreis Gießen (80,5) und der Rheingau-Taunus-Kreis (75,3) liegen derzeit nicht im dreistelligen Bereich.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen in Frankfurt

Die meisten Neuinfektionen mit Corona seit Samstag (27.03.2021) verzeichnet die Stadt Frankfurt mit 152 neuen Fällen. Im Main-Kinzig-Kreis sind im selben Zeitraum 117 positive Corona-Fälle bekannt geworden, dazu sind zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit dem Vortag der Höchstwert in Hessen.

Insgesamt haben sich in Hessen laut des Bulletins 1158 Menschen mit Covid-19 infiziert, zudem sind acht Menschen an den Infektionsfolgen gestorben. Die landesweite Inzidenz ist leicht von 134,1 am Samstag auf 133,2 am Sonntag zurückgegangen.

Die Corona-Lage spitzt sich in einigen Landkreisen in Hessen immer mehr zu. (Symbolfoto)

Corona in Hessen: Neuinfektionen im vierstelligen Bereich – Aktuelle Fallzahlen

+++ Sonntag, 28.03.2021, 9.31 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen bleibt weiterhin stabil über der Schwelle von 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen: Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Richtwert am Sonntag auf 133,3. Damit ist er im Vergleich zu Samstag (134,1) leicht gesunken, allerdings kann das auch mit Meldeverzögerungen am Wochenende zusammenhängen. Hessenweit wurden am Samstag laut RKI 1158 neue Corona-Fälle registriert.

Derzeit befinden sich sechs Kreise und kreisfreie Städte unter der 100er-Schwelle, am Samstag waren es sieben. Hinzugekommen sind laut RKI der Kreis Bergstraße (99,1), der Kreis Waldeck-Frankenberg (93,3) und der Kreis Gießen (80,5). Letzteres ist aber mit Vorsicht zu betrachten, da der Kreis selbst die Inzidenz am Samstag noch mit 216,1 angab - viel höher, als es das RKI getan hatte.

Ein Mann träufelt bei einem Selbsttest eine Lösung auf eine Testkassette, die von Covid-19 verursachte Antigene nachweisen kann.

Corona in Hessen: Sechs Kreise mit Inzidenzen unter 100

Die 100er-Schwelle überschritten haben seit Samstag die Stadt Kassel (102,9), der Main-Taunus-Kreis (102,3), der Werra-Meißner-Kreis (122,2) und die Stadt Wiesbaden (101,3). Weiterhin ein Mittel von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen registrieren die Stadt Darmstadt, der Rheingau-Taunus-Kreis und der Schwalm-Eder-Kreis.

Das Sorgenkind die Inzidenzwerte betreffend bleibt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (299,9), gefolgt von der Stadt Offenbach (243,3), die seit Samstag (218,0) noch einmal kräftig zugelegt hat. Die beiden Regionen sind derzeit die einzigen in Hessen, die die Schwelle von 200 überschreiten, und das deutlich.

Corona in Hessen: Hunderte Neuinfektionen seit gestern – Aktuelle Fallzahlen

+++ 15:53 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Demnach haben sich in Hessen 1.673 Personen innerhalb eines Tages mit dem Coronavirus angesteckt. Außerdem sind seit Freitag (26.03.2021) 22 Personen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist auf 134,0 gestiegen, am Vortag lag sie noch bei 129,6.

Am stärksten betroffen sind die Kreise Hersfeld-Rotenburg (Inzidenz 296,7), die Stadt Offenbach (217,5), der Lahn-Dill-Kreis (205,2) liegt nun als dritter Kreis in Hessen über der Grenze von 200. Auch die Stadt Fulda (193,7) nähert sich bei der Inzidenz der kritischen Marke. In nur noch sieben Kreisen ist die Inzidenz zweistellig: Rheingau-Taunus-Kreis (70,0), Schwalm-Eder-Kreis (78,5), Darmstadt (85,1), Werra-Meißner-Kreis (89,7), Kassel (91,7), Main-Taunus-Kreis (98,0) und Wiesbaden (98,4). In Frankfurt liegt die Inzidenz aktuell bei 127,5.

Corona in Hessen: Frankfurt mit vielen Neuinfektionen

Besonders viele Neuinfektionen gab es in der Stadt Frankfurt (193) sowie in den Kreisen Main-Kinzig (129), Offenbach (115), Lahn-Dill (111) und der Stadt Fulda (103). Seit dem Vortag jeweils drei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion meldeten die Stadt Kassel sowie die Kreise Hersfeld-Rotenburg, Lahn-Dill-Kreis und Wetteraukreis, wie aus dem Bulletin hervorgeht.

  • Landkreis Bergstraße: 88 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 115,4
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 45 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle -1, 7-Tage-Inzidenz bei 117,8
  • Landkreis Fulda: 103 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 193,7
  • Landkreis Gießen: 99 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 135,6
  • Landkreis Groß-Gerau: 79 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 144,9
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 46 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz bei 296,7
  • Hochtaunuskreis: 58 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 126,1
  • Landkreis Kassel: 44 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz bei 108,2
  • Lahn-Dill-Kreis: 111 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 205,2
  • Landkreis Limburg-Weilburg: 56 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 173,7
  • Main-Kinzig-Kreis: 129 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 161,2
  • Main-Taunus-Kreis: 40 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 98,0
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf: 65 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz bei 158,6
  • Odenwaldkreis: 15 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 119,0
  • Landkreis Offenbach: 115 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz bei 144,4
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 26 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 70,0
  • Schwalm-Eder-Kreis: 21 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 78,5
  • Vogelsbergkreis: 38 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 146,7
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg: 25 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 108,7
  • Werra-Meißner-Kreis: 17 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz bei 89,7
  • Wetteraukreis: 85 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz bei 118,2
  • Stadt Darmstadt: 32 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz bei 85,1
  • Stadt Frankfurt: 193 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 127,5
  • Stadt Kassel: 39 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz bei 91,7 
  • Stadt Offenbach: 53 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 217,5
  • Stadt Wiesbaden: 51 Neuinfektionen, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz bei 98,4
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort. Negative Fallzahlen können auf falsch positive Corona-Schnelltests zurückgehen.
Gastronomie-Tische mit Absperrband in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Wegen steigender Fallzahlen rücken Öffnungen immer weiter weg.

Corona in Hessen: Fast alle Kreise über kritischer Schwelle – Auch landesweite Inzidenz steigt

Update vom Samstag, 27.03.2021, 9.32 Uhr: Die landesweite 7-Tage-Inzidenz in Hessen ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) beziffert den Wert am Samstag auf 134,1. Am Vortag hatte er bei 129,6 gelegen. Das RKI meldet hessenweit 1674 Neuinfektionen sowie 22 neue Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden.

In den meisten Kreisen und Städten in Hessen ist der Inzidenzwert erneut gestiegen. Lediglich sieben Landkreise liegen derzeit noch unter der kritischen Schwelle von 100. Den Wert überschritten haben jetzt auch der Landkreis Bergstraße und der Landkreis Kassel. Vergleichsweise stark gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Bergstraße (um 17,4 Punkte), im Lahn-Dill-Kreis (um 15,4 Punkte) und im Kreis Limburg-Weilburg (um 18 Punkte). Einige Kreise, etwa der Schwalm-Eder-Kreis und der Main-Taunus-Kreis, verzeichnen rückläufige Inzidenzwerte.

Eine Pharmazeutische Kauffrau führt bei einer Frau in einer Corona-Schnelltest-Station einen Corona-Schnelltest durch.

Corona in Hessen (26.03.2021): Fallzahlen steigen fast überall

+++ 19:39 Uhr: Auch Hessen will künftig flächendeckend die Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung nutzen. Mit der Einführung der App solle die Impf- und Teststrategie bei der Bekämpfung der Pandemie sinnvoll ergänzt werden, teilte das Digitalministerium in Wiesbaden mit. Ziel der App sei es, Papierlisten größtenteils zu ersetzen und Kontakte zu dokumentieren. Sie könnten im Fall einer nachgewiesenen Corona-Infektion dem zuständigen Gesundheitsamt verschlüsselt übermittelt und direkt ausgelesen werden.

Im Rahmen eines vom IT-Dienstleister „Dataport“ durchgeführten Vergabeverfahrens habe Hessen am Freitag seinen Beitritt in den Vertrag mit dem Anbieter „culture4life“ erklärt, hieß es in der Mitteilung. Neben Hessen nahmen auch andere Bundesländer an den Verhandlungen teil. Die entsprechenden Verträge sollen bis Ende März abgeschlossen sein, so dass die App in den nächsten Wochen allen Gesundheitsämtern sowie dem Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) zur Verfügung gestellt werden könne, erklärte das Ministerium.

Corona-App soll bei der Verfolgung von Kotakten helfen

„Die Luca-App unterstützt unsere Bemühungen um künftige Öffnungsschritte, beispielsweise im Handel sowie im gastronomischen und kulturellen Bereich und vereinfacht die Kommunikation zwischen Gesundheitsämtern und den Betreibern sowie Veranstaltern“, erklärte Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt. Bereits ab kommender Woche solle die Software bei den ersten sechs Gesundheitsämtern installiert werden. Dem Handel, der Gastronomie und dem kulturellen Bereich stehe die Nutzung aktuell kostenlos zur Verfügung. Für die Nutzung der App durch die Gesundheitsämter habe die Landesregierung mehr als zwei Millionen Euro bereitgestellt.

Bei der Luca-App registrieren sich die Nutzer beispielsweise bei einem Restaurantbesuch oder bei Veranstaltungen, indem sie einen QR-Code mit dem Smartphone einscannen. Beim Verlassen checken die Personen wieder aus. Sollte zur gleichen Zeit eine corona-infizierte Person in der Nähe gewesen sein, würden diese Informationen nach entsprechender Freigabe datenschutzkonform an das zuständige Gesundheitsamt verschlüsselt übermittelt, hieß es.

Corona in Hessen: Ministerium meldet besorgniserregende Zahlen

+++ 15.37 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt weiter angespannt. Die Fallzahlen steigen in fast allen Landkreisen, was sich auch in einer höheren landesweiten Corona-Inzidenz zeigt. Diese liegt aktuell bei 129,6 (Vortag: 123,5). Das hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet am Freitag (26.03.2021, Stand 0 Uhr) 1.685 Neuinfektionen und 19 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die höchste Corona-Inzidenz in Hessen hat noch immer der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 302,5 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche (Vortag: 274,4). Es ist der einzige Kreis in Hessen, der sogar über einer Inzidenz von 300 liegt. Über der kritischen Marke von 200 liegt aktuell auch die Stadt Offenbach. Dort ist die Inzidenz von 199,8 auf 213,6 gestiegen. Immer näher kommen auch die Kreise Lahn-Dill (189,8), Fulda (178,9) und Marburg-Biedenkopf (162,3) der 200er-Marke, ab der den Städten und Gemeinden weitere Einschränkungen drohen.

In Hessen werden immer mehr Menschen innerhalb einer Woche positiv auf das Coronavirus getestet. Die Inzidenz liegt in den meisten Landkreisen über 100. (Symbolbild)

Corona in Hessen: 18 Landkreise mit einer Inzidenz über 100

Insgesamt weisen derzeit 18 Landkreise in Hessen eine Corona-Inzidenz im dreistelligen Bereich auf. Neben den bereits genannten Kreisen sind das die Kreise Limburg-Weilburg (155,7), Main-Kinzig (155,3), Groß-Gerau (141,3), Offenbach (133,4), Gießen (133,0), Hochtaunus (121,0), Darmstadt-Dieburg (119,8), Wetteraukreis (117,2), Vogelsberg (116,4), Odenwald (114,9), Waldeck-Frankenberg (110,0) und Main-Taunus (103,9). Die restlichen Landkreise und Städte bewegen sich in einer Spanne zwischen 74,8 (Rheingau-Taunus-Kreis) und 99,7 (Landkreis Kassel). Die Stadt Frankfurt am Main verzeichnet derzeit 127,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche.

Corona in Hessen: Kreis überschreitet Inzidenz von 300 – Städte bewerben sich für Öffnungsprojekt

+++ 14.37 Uhr: Im Restaurant essen oder durch die Geschäfte der Einkaufsstraßen bummeln? Das könnte auch bald in Hessen wieder möglich sein. Denn neben der Mainmetropole Frankfurt haben sich weitere Städte als Modellregion für Öffnungen mit einer entsprechenden Teststrategie beworben.

Die Idee dahinter: Wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann, darf in ausgewählten Modellregionen 24 Stunden lang einkaufen, im Restaurant essen oder an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, wollen auch die osthessische Stadt Fulda und Büdingen im Wetteraukreis Öffnungsmöglichkeiten für Einzelhandel, Gastronomie oder Veranstaltungen in der Corona-Pandemie testen. Beworben haben sich auch AlsfeldBad HomburgBad Nauheim und Rüdesheim. Und auch der Main-Kinzig-Kreis hat angekündigt, dass er sich für die Umsetzung von Modellprojekten in den Städten Hanau und Bad Soden-Salmünster bewirbt. Welche Kommunen mitmachen können und wann die Projekte starten, ist noch nicht bekannt.

Corona-Impfung in Hessen: Innenministerium empfiehlt Nachrückerlisten

+++ 12.35 Uhr: Auf dem Weg zurück in die Normalität zählt jede Impfung gegen das Coronavirus. Entsprechend sensibel reagiert die Öffentlichkeit, wenn von verschwendeten Imfpdosen die Rede ist. Zwar sei das in Hessen noch nicht vorgekommen, wie das Innenministerium und auch die Stadt Frankfurt gegenüber der „Deutschen Welle“ mitteilten. Dennoch sprach das Innenministerium den Impfzentren in Hessen die Empfehlung aus Nachrückerlisten zu führen. So soll sichergestellt werden, dass jede Impfstoffdosis auch einen Abnehmer findet. Im Kreis Groß-Gerau werden beispielsweise über eine Impfbörse freie Impfstoffe vergeben. Das Angebot ist bei den Bürgern sehr beliebt, berichtet der „Hessische Rundfunk“.

Corona in Hessen: Stadt Frankfurt arbeitet an Impfbörse

Seit der Ankündigung der Impfbörse am 11.03.2021 haben nach Angaben des „hr“ 80 Menschen aus dem Kreis Groß-Gerau auf diesem Weg ihre Corona-Impfung erhalten. Derzeit würden noch 2.500 weitere Nachrücker auf ihre Impfung warten. Wer ausgewählt wird, wird abends nach 22.00 Uhr vom Impfzentrum angerufen. Wegen der hohen Zahl an Wartenden werden aktuell keine neuen Anmeldungen für die Impfbörse angenommen.

Der Vogelsbergkreis hat für übriggebliebene Impfdosen die Internetseite „Impfspringer“ eingerichtet. Dort können sich über 70-jährige Bewohner des Vogelsbergkreises, Mitarbeiter von Polizei und Rettungsdienst sowie Kontaktpersonen von Schwangeren eintragen und auf einen Impftermin hoffen. In Frankfurt werde nach „hr“-Informationen derzeit an einer Impfbörse gearbeitet.

Impfbörsen und Nachrückerlisten sollen dafür sorgen, dass alle Impfdosen in Hessen auch genutzt werden. Die Impfbörse im Kreis Groß-Gerau findet viel Zuspruch. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Kreis überschreitet Inzidenz von 300 – Ein Fünftel der Infizierten sind Kinder

Update vom Freitag, 26.03.2021, 6.59 Uhr: Die Corona-Situation in Hessen ist ernst. Viele Inzidenzen liegen im dreistelligen Bereich. In Hessen beträgt sie derzeit landesweit 129,7 (Vortag: 123,6). Innerhalb von 24 Stunden kamen 1684 Neuinfektionen hinzu. Außerdem sind 19 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen, meldet das Robert Koch-Institut (RKI).

Wenn an drei Tagen in Folge die Inzidenz über der Marke von 100 liegt, greift die Notbremse. Blickt man auf die aktuellen Fallzahlen des RKI, dann zeigt sich, dass viele Städte und Kreise im Land davon betroffen sein könnten. Derzeit liegt die Inzidenz bei 18 von ihnen über der kritischen Marke von 100. Neu hinzugekommen sind der Main-Taunus-Kreis, Hochtaunuskreis, Waldeck-Frankenberg und der Vogelsbergkreis, die innerhalb der letzten 24 Stunden die kritische Marke überschritten haben. Der Werra-Meißner-Kreis (99,4) und der Kreis Bergstraße (98,0) liegen hingegen wieder unter der kritischen Marke. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg liegt mittlerweile bei einer Inzidenz von über 300. Wie hna.de* berichtet, sind dort rund ein Fünftel der mit Corona Infizierten Kinder und Jugendliche.

Corona in Hessen: Fallzahlen steigen in fast allen Kreisen

+++ 16.15 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt weiter angespannt. Die Fallzahlen steigen in fast allen Landkreisen, was sich auch in einer höheren landesweiten Corona-Inzidenz zeigt. Diese liegt aktuell bei 123,5 (Vortag: 118,4). Das hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet am Donnerstag (25.03.2021, Stand 0 Uhr) 1.900 Neuinfektionen und 31 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die höchste Corona-Inzidenz in Hessen hat noch immer der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 274,4 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche. Mit weitem Abstand nähern sich auch die Kreise Lahn-Dill (179,9), Fulda (176,2) und Marburg-Biedenkopf (168,3) der 200er-Marke an, ab der den Städten und Gemeinden weitere Einschränkungen drohen. Nur noch knapp unter der 200er-Marke befindet sich die Stadt Offenbach mit einer 7-Tage-Inzidenz von 199,8.

In Hessen steigen die Inzidenzen wieder stark an.

Corona in Hessen: 14 Landkreise weisen eine dreistellige Inzidenz auf – aktuelle Zahlen

Insgesamt weisen derzeit 14 Landkreise in Hessen eine Corona-Inzidenz im dreistelligen Bereich auf. Neben den bereits genannten Kreisen sind das die Kreise Main-Kinzig (149,1), Limburg-Weilburg (147,5), Offenbach (134,0), Groß-Gerau (130,8), Gießen (129,3), Wetteraukreis (119,1), Odenwald (119,0), Darmstadt-Dieburg (115,4), Werra-Meißner (109,6) und Bergstraße (103,6). Die restlichen Landkreise bewegen sich in einer Spanne zwischen 68,9 (Rheingau-Taunus-Kreis) und 99,8 (Waldeck-Frankenberg). Die Stadt Frankfurt am Main verzeichnet derzeit 114 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche.

Kreis Hersfeld-Rotenburg: Viele Kinder und Jugendliche mit Corona infiziert

+++ 11.00 Uhr: Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind viele Kinder und Jugendliche von Neuinfektionen mit dem Coronavirus betroffen. Inzwischen sind elf Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis betroffen, wie hna.de* berichtet. Der Landkreis reagiert daraufhin mit Kita- und Schulschließungen. Ab Donnerstag (25.03.2021) tritt die Verordnung in Kraft. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Nordhessen ist damit bisher der einzige Landkreis in Hessen, der diese Entscheidung trifft.

Der starke Anstieg der Neuinfektionen wird vor allem auf die britische Corona-Mutante zurückgeführt, die als extrem ansteckend gilt. Wie hna.de berichtet, scheint es auch in vielen Krippen und Kitas keine Maskenpflicht zu geben, was Neuinfektionen mit dem Coronavirus stark begünstigt.

Corona in Hessen: Knapp 2000 Neuinfektionen gemeldet – Aktuelle Fallzahlen

Update vom Donnerstag, 25.03.2021, 6.58 Uhr: Die Corona-Situation in Hessen ist ernst. Viele Inzidenzen liegen im dreistelligen Bereich. In Hessen beträgt sie derzeit landesweit 123,6 (Vortag: 118,4). Innerhalb von 24 Stunden kamen 1900 Neuinfektionen hinzu. Außerdem sind 31 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen, meldet das Robert Koch-Institut (RKI).

Wenn an drei Tagen in Folge die Inzidenz über der Marke von 100 liegt, greift die Notbremse. Blickt man auf die aktuellen Fallzahlen des RKI, dann zeigt sich, dass viele Städte und Kreise im Land davon betroffen sein könnten. Derzeit liegt die Inzidenz bei 16 von ihnen über der kritischen Marke von 100. Der Kreis Bergstraße, der am Mittwoch (24.03.2021) noch unter der kritischen Marke von 100 lag, liegt am Donnerstag wieder knapp drüber.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen bekannt

+++ 16.20 Uhr: Das Sozialministerium meldet die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Landkreise in Hessen. Im gesamten Bundesland wurden innerhalb von 24 Stunden 1.344 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet (Stand: 24.03.2021, 0 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz liegt demnach bei 118,4 und ist leicht gestiegen (117,1 am Vortag). Negative Spitzenreiter sind die Landkreise Hersfeld-Rotenburg mit einem Wert von jeweils 248,7 und 204,4. Die niedrigste Inzidenz hat der Rheingau-Taunus-Kreis mit 66,8. In ganz Hessen wurden zudem 16 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 vermeldet. Die Gesamtzahl der registrierten Todesopfer liegt nun bei 6.198.

Corona in Hessen: Volker Bouffier verteidigt Kehrtwende von Angela Merkel

+++ 14.15 Uhr: Die Pressekonferenz mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist beendet. Er schloss sich der Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an. Er sagte, dass es richtig war, „von der Entscheidung über die Osterruhe abzusehen“. Das bedeutet, dass die Geschäfte, Betriebe, Schulen und öffentliche Einrichtungen am Gründonnerstag und am Karsamstag entgegen der vorigen Beschlüsse geöffnet bleiben.

+++ 14.00 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) äußert sich jetzt zur Corona-Lage in Hessen und der Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), doch keine Osterruhe durchsetzen zu wollen. „Ich hatte Ihnen gestern vorgetragen, dass es richtig ist, alles zu tun, um den starken Anstieg der Infektionen zu bremsen.“ Aus diesen Überlegungen sei auch das Herunterfahren des Öffentlichen Lebens entstanden. Es könne nur funktionieren, wenn man es bundeseinheitlich machen.

„Es war richtig, von der Entscheidung über die Osterruhe abzusehen“, so Bouffier. Man habe es gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen. „Wenn es nicht geht, muss man es nicht machen“. Ein Journalist fragt, ob es eine Option für die „Osterruhe“ geben wird. Bouffier betont, dass man diesbezüglich noch einmal sprechen werde. „Würden Sie sagen, Herr Bouffier, dass die Regierungschefin das Land souverän durch die Krise steuert?“

Volker Bouffier verteidigt Angela Merkel und ihre Kehrtwende

Bouffier: „Das, was Frau Merkel leistet, ist beispiellos. Trotzdem ist niemand unfehlbar. Wir haben ja unsere Beratungen bewusst unterbrochen, weil einige Fragen nicht klar genug beantwortet waren. Dieses Virus lässt sich sehr schwer berechnen, schon gar nicht auf Wochen hinaus. Die Umsetzung ist extrem schwierig und in solch einer Situation ist es bemerkenswert, dass jeman die Kraft hat, Verantwortung zu übernehmen.“

Bezüglich der Kirchen wird Bouffier weiterhin das Gespräch mit den Kirchenpräsidenten suchen und weiterhin den dringenden Appell anführen, auf Gottesdienste vor Ort zu verzichten.

Live-Ticker zu Corona in Hessen: Angela Merkel kippt die Osterruhe - Volker Bouffier ist sauer

+++ 12:42 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Fehler bei dem Beschluss zu einer Osterruhe eingeräumt und die Öffentlichkeit um Entschuldigung gebeten. Der inzwischen revidierte Beschluss sei „einzig und allein mein Fehler“ gewesen, und als Kanzlerin wolle sie die Verantwortung dafür tragen, sagte Merkel. Sie wisse, dass „der gesamte Vorgang zusätzliche Verunsicherung auslöst, dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung“.

Merkel begründete den Verzicht auf die geplanten „Osterruhetage“ im Kampf gegen die Corona-Pandemie mit zu vielen ungeklärten Fragen bei der Umsetzung. Die Idee sei mit bester Absicht entworfen worden, so Merkel nach kurzfristig angesetzten Beratungen mit den Ministerpräsidenten. Zu viele Fragen von der Lohnfortzahlung bis zur Lage in Geschäften und Betrieben hätten aber in der Kürze der Zeit nicht so gelöst werden können, wie es nötig gewesen wäre. Es ist nun an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), die Aussage der Bundeskanzlerin zu kommentieren bzw. Änderungen an den Maßnahmen vorzunehmen.

Kehrtwende von Angela Merkel: Doch keinen zusätzliche Corona-Ruhetage zu Ostern

+++ 12:02 Uhr: Nach der überraschenden Kehrtwende bei den zunächst geplanten und am Mittwoch kurzfristig wieder gekippten zusätzlichen Ruhetagen zu Ostern will Kanzlerin Angela Merkel um 12:30 Uhr vor die Presse treten.

Aktuell ist davon auszugehen, dass auch in Hessen damit „normale“ Osterfeiertage anstehen und Gründonnerstag und Karsamstag „normale“ Werktage sind. Wahrscheinlich wird Ministerpräsident Volker Bouffier sich nach der Kanzlerin zu der überraschenden Entscheidung äußern. RTL zitiert den hessischen Ministerpräsidenten deutlich verärgert mit den Worten: „Wir machen uns hier gerade lächerlich.“

Corona-Lockdown: Merkel reagiert auf massive Kritik

+++ 11:39 Uhr: Trotz der sich zuspitzenden Corona-Lage soll es nun doch keine zusätzlichen Ruhetage zu Ostern geben – im Bund nicht und damit auch nicht in Hessen. Das verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie dankte zunächst für die kurzfristige Bereitschaft zu einer erneuten Runde. Daraufhin habe Merkel erklärt, sie habe am Vormittag entschieden, die Verordnungen zu Osterruhe nicht auf den Weg zu bringen, sondern zu stoppen.

Unmut hatte sich vor allem daran entzündet, dass nach den stundenlangen Corona-Beratungen in der Nacht zum Dienstag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen war. Die im Bundestag geplante Regierungsbefragung mit der Kanzlerin am Nachmittag soll wie vorgesehen stattfinden.

+++ 11:16 Uhr: Nach massiver Kritik will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe stoppen. Das teilte Merkel am Mittwoch in einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Ministerpräsidenten der Länder mit, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern erfuhr.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt weiter

Update vom Mittwoch, 24.03.2021, 6.42 Uhr: Die Corona-Situation in Hessen ist ernst. Viele Inzidenzen liegen im dreistelligen Bereich. In Hessen beträgt sie derzeit landesweit 118,4 (Vortag: 117,2). Innerhalb von 24 Stunden kamen 1342 Neuinfektionen hinzu. Außerdem sind 16 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen, meldet das Robert Koch-Institut (RKI).

Nach Beschlüssen des Corona-Gipfels greift die Notbremse, wenn an drei Tagen in Folge die Inzidenz über der Marke von 100 liegt. Blickt man auf die aktuellen Fallzahlen des RKI, dann zeigt sich, dass viele Städte und Kreise im Land davon betroffen sein könnten. Derzeit liegt die Inzidenz bei 15 von ihnen über der kritischen Marke von 100. Der Kreis Bergstraße, der am Dienstag (23.03.2021) noch über der kritischen Marke von 100 lag, liegt am Mittwoch mit 99,9 knapp darunter.

Corona-Lage in Hessen: Corona-Notbremse würde Amateursport zurückwerfen

+++ 17:04 Uhr: Wenn aufgrund der anhaltenden hohen Inzidenzen in Hessen die Notbremse gezogen wird, heißt das auch, dass Lockerungen für Fitnessstudios und Hobbysportler ausgesetzt werden. Die Lockerungen bestehen erst seit dem 8. März. Werden sie zurückgenommen, gelten wieder die Corona-Regeln aus dem Lockdown: Fitnessstudios werden komplett geschlossen, Kinder unter 14 Jahren dürfen keinen Gruppensport betreiben und Mannschaftssport für Erwachsene rückt in weite Ferne. Das berichtet die „Hessenschau“.

Dem Amateurfußball droht deshalb nun der Saisonabbruch. Der Hessische Fußball-Verband wird voraussichtlich bei einer Vorstandssitzung am Samstag (27.03.2021) über den weiteren Verlauf der Saison entscheiden. Die „Hessenschau“ geht davon aus, dass die Ligen vorzeitig beendet werden.

Ein Sportplatz in Frankfurt ist wegen der Corona-Pandemie gesperrt. Eine Notbremse der Lockerungen in Hessen könnte die Möglichkeiten, Sport zu treiben, wieder stark einschränken. (Symbolbild)

Corona-Lage in Hessen: Fast 600 Neuinfektionen – Nur zehn Kreise und Städte halten Inzidenz unter 100

+++ 14:26 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise bekannt gegeben. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 590 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 23.03.2021, 00.00 Uhr). Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, erhöhte sich um 26 auf nun 6.182. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 117,1, am Montag hatte sie mit 116,1 leicht darunter gelegen.

Die Corona-Zahlen in Hessen bleiben auf einem beunruhigend hohen Niveau. (Symbolfoto)

Am stärksten betroffen ist aktuell der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit einer Inzidenz von 231,3. Hier ist die Marke von 100, ab der erste Lockerungen der Corona-Regeln möglich sind, am weitesten entfernt. Insgesamt liegen in Hessen nur zehn Kreise und Städte unter dieser Marke. Die niedrigste Inzidenz weist momentan Darmstadt mit 61,3 aus

Corona-Situation in Hessen bleibt ernst

Update von Dienstag, 23.03.2021, 8.20 Uhr: Die Corona-Situation in Hessen ist ernst. Viele Inzidenzen liegen im dreistelligen Bereich. In Hessen beträgt sie derzeit landesweit 117,2. Innerhalb von 24 Stunden kamen 590 Neuinfektionen hinzu. Außerdem sind 26 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen, meldet das Robert Koch-Institut (RKI).

Nach Beschlüssen des Corona-Gipfels greift die Notbremse, wenn an drei Tagen in Folge die Inzidenz über der Marke von 100 liegt. Blickt man auf die aktuellen Fallzahlen des RKI, dann zeigt sich, dass viele Städte und Kreise im Land davon betroffen sein könnten. Derzeit liegt die Inzidenz bei 16 von ihnen über der kritischen Marke von 100. Während die meisten Städte und Kreise schon seit mehreren Tagen über 100 liegen, ist ein Kreis neu hinzugekommen. Der Werra-Meißner-Kreis liegt mit 112,3 nun ebenfalls im dreistelligen Bereich.

Corona in Hessen: Eine Stadt mit 500er Inzidenz – Die aktuelle Fallzahlen

+++ 16.02 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen spitzt sich weiter zu. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt mit 116,1 aktuell über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Das hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet für Montag (22.03.2021, Stand 0 Uhr) 469 Neuinfektionen und 11 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Etwa doppelt so hoch wie die 7-Tage-Inzidenz im hessischen Durchschnitt ist der Wert im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Dort liegt die Corona-Inzidenz am Montag bei 231,3. Bereits am Samstag (20.03.2021) überholte der Kreis als neuer Hotspot in Hessen die Stadt Offenbach. Die kritische Marke von 200 überschreitet Hersfeld-Rotenburg nun den dritten Tag in Folge. Doch auch Offenbach ist mit einer Corona-Inzidenz von 196,0 nur noch eine Haaresbreite davon entfernt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) berät am heutigen Montag gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Alle Neuigkeiten für Hessen lesen Sie in unserem Ticker zur Ministerpräsidenten-Konferenz.

Ein Schild mit der Aufschrift „Jetzt bei uns erhältlich: Corona-Laientest 1 St. 9,95 Euro“ ist vor einer Apotheke im hessischen Bensheim platziert. Seit Anfang März 2021 sind Corona-Selbsttests in Apotheken, Drogerie- und Supermärkten erhältlich.

Corona-Inzidenz in 15 Regionen in Hessen über 100

13 Landkreise und zwei Städte in Hessen liegen momentan über der kritischen 100er-Marke. Nach dem Kreis Hersfeld-Rotenburg und der Stadt Offenbach hat der Landkreis Fulda derzeit mit 179,4 die dritthöchste Corona-Inzidenz. Darauf folgen die Kreise Marburg-Biedenkopf (148,5), Main-Kinzig (147,2), Gießen (142,2), Lahn-Dill (138,5), der Landkreis Offenbach (135,7), Groß-Gerau (128,2) und Limburg-Weilburg (116,7). Knapp über 100 liegen der Wetteraukreis (110,1) sowie die Kreise Bergstraße (109,1), Darmstadt-Dieburg (108,0) und der Odenwaldkreis (101,4).

Die Main-Metropole Frankfurt liegt mit einer Corona-Inzidenz von 121,2 am Montag nur knapp über dem hessenweiten Durchschnitt.

Corona in Hessen: Im Kreis Gießen überschreitet eine Stadt die Inzidenz von 500

+++ 11.18 Uhr: Die Kleinstadt Laubach in Hessen hat bei den Corona-Neuinfektionen eine 7-Tage-Inzidenz von 500 überschritten, berichtet giessener-allgemeine.de*. Der Wert lag am Samstag (20.03.2021) bei 510,5. Das ist der höchste Wert im ganzen Landkreis Gießen. Aktuellere Zahlen werden erst für Montagnachmittag (22.03.2021) erwartet.

Corona-Lage in Hessen ist ernst: Viele Regionen mit Inzidenz über 100

Update vom Montag, 22.03.2021, 7.02 Uhr: Die Corona-Situation in Hessen ist weiterhin sehr ernst. Das zeigt vor allem die landesweite 7-Tage-Inzidenz. Sie liegt bei 116,2, meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Damit ist Hessen nach Thüringen (209,7), Sachsen (158,8) und Sachsen-Anhalt (123,1) in ganz Deutschland auf Platz vier (Stand 22.03.21, 3.28 Uhr). Innerhalb von 24 Stunden kamen 469 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus und elf Todesfälle hinzu. Allerdings sind die gemeldeten Infektionszahlen am Wochenende oftmals etwas niedriger, weil nicht alle Gesundheitsämter die Daten übermitteln.

Die Angst in Hessen vor einer Corona-Notbremse ist groß. Durch die hessenweit hohe Inzidenz von über 100 könnten die ersten Lockerungen wieder zurückgenommen werden, Zoos und Co. müssten wieder schließen. In der Ministerpräsidentenkonferenz am heutigen Montag (22.03.21) wird über das weitere Vorgehen entschieden. Für gewöhnlich wendet sich Volker Bouffier danach an die Presse.

Die Angst in Hessen vor einer Corona-Notbremse ist groß. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Notbremse droht – 15 Regionen über Inzidenz von 100

Auch im Odenwaldkreis liegt die Corona-Inzidenz inzwischen über 100, damit ist dieser Wert in 15 hessischen Kreisen und Städten dreistellig, wie das RKI meldet. Am höchsten ist der Wert weiterhin im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (231,1) und der Stadt Offenbach (196,5)

Corona-Lage in Hessen: Viele Reisende fliegen vom Flughafen Frankfurt aus nach Mallorca

+++ 16.45 Uhr: Mallorca wurde vom Robert-Koch-Institut (RKI) von der Liste der Risikogebiete genommen. Tausende Deutsche nehmen diese Gelegenheit wahr und fliegen in den Urlaub – viele davon vom Flughafen Frankfurt aus. Lieblingsziel der Deutschen ist wie so oft Mallorca, die Nachfrage nach Flugtickets ist riesig. Die Reiselust stößt auf Kritik von verschiedenen Seiten. Gerade für Besitzer von Ferienhäusern und -wohnungen sind die Flugreisen unverständlich, denn einige Urlaubsziele innerhalb Deutschlands gelten weiterhin als Risikogebiete und bleiben für Touristen geschlossen. Um dort hinzukommen, müsste man sich aber nicht in ein enges Flugzeug setzen.

Auch der Virologe Dr. Martin Stürmer sieht die Flugreisen kritisch: „Das Problem ist eben, wie man dort hinkommt und wie man sich möglicherweise im Hotel verhält“, sagt der Frankfurter Laborleiter dem hr. „Überall, wo viele Menschen in engen Räumen zusammenkommen, da wird sich das Virus verbreiten können.“

Eine lange Schlange bildet sich am Frankfurter Flughafen. (18.03.2021)

Corona-Lage in Hessen spitzt sich zu: Viele Regionen mit Inzidenzen über 100 – Aktuelle Fallzahlen

+++ 14.45 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Demnach haben sich in Hessen seit gestern 1.021 Personen angesteckt, drei Personen sind gestorben. Die Gesamtzahl der Menschen, die in Zusammenhang mit dem Virus in Hessen starben, steigt damit auf 6.145.

Am stärksten von Corona betroffen bleibt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt hier inzwischen 208,0. Am niedrigsten liegt die Inzidenz in Darmstadt und im Schwalm-Eder-Kreis – jeweils mit 60,7. Frankfurts Inzidenz liegt im Mittelfeld, bei 125,2, der hessenweite Durchschnitt beträgt 114,3 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

In Hessen steigen die Corona-Fallzahlen.

Corona in Hessen: Zahl der Intensivbetten liegt unter 300

+++ 11.40 Uhr: Auch die Corona-Lage in den Kliniken in Hessen ist angespannt. Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 299 Covid-19-Patienten, 143 von ihnen wurden beatmet (Stand Sonntag, 10.19 Uhr). Insgesamt sind aktuell nur 273 Intensivbetten hessenweit frei. 1668 von 1941 verfügbaren Intensivbetten sind belegt, auch von Menschen mit anderen Krankheiten.

Corona-Situation in Hessen ernst: Inzidenzen steigen weiter an

Update vom Sonntag, 21.03.2021, 8.25 Uhr: Auch am Sonntag nehmen die Corona-Fallzahlen in Hessen weiter zu. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag (21.03.2021) 1.021 Neuinfektionen. Auch drei weitere Todesfälle wurden innerhalb eines Tages registriert. Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter leicht auf nunmehr 114,3.

Auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg liegt die Inzidenz inzwischen über 100, damit ist dieser Wert in 14 hessischen Kreisen dreistellig. Am höchsten liegt die Corona-Inzidenz weiterhin im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (207,9) und der Stadt Offenbach (198,0)

In Hessen spitzt sich die Corona-Lage wieder mehr und mehr zu. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen

+++ 14.01 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt. Viele Städte und Kreise haben mit Neuinfektionen zu kämpfen. Auch die landesweite Inzidenz liegt mit 112,8 den dritten Tag in Folge über 100. Innerhalb eines Tages wurden laut Angaben des hessischen Sozialministeriums insgesamt 1.449 neue Fälle registriert, außerdem 28 Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen.

Am stärksten von der Pandemie betroffen ist derzeit der Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Dort liegt die Inzidenz bei 200,6. Den niedrigsten Wert hat mit 57,5 die Stadt Darmstadt. Frankfurt liegt bei 123,1 und weist mit 198 neuen Fällen binnen eines Tages die meisten Neuinfektionen auf.

Hessen: Massive Auseinandersetzungen bei Corona-Demo in Kassel – Lage droht zu eskalieren

+++ 13:15 Uhr: In Kassel findet heute eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung statt. Für die Proteste sind tausende Personen angereist. Die Lage scheint inzwischen zu eskalieren. Ursprünglich war die Demonstration auf den Platz der Deutschen Einheit und die Schwanenwiese beschränkt, inzwischen sind allerdings in der ganzen Stadt verteilt „Querdenker“ und Kritiker der Corona-Maßnahmen unterwegs. Laut der Polizei werden bei nicht angemeldeten Demonstrationszügen immer wieder die Anweisungen der Behörden missachtet.

Immer wieder kommt es zu Gewalt zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten, die Polizei muss einschreiten. Die Beamten sehen sich gezwungen, Pfefferspray einzusetzen. Ein Hubschrauber ist im Einsatz, außerdem machen sich Wasserwerfer bereit.

In Kassel droht eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu eskalieren.

Corona in Hessen: Ärzte befreien unrechtmäßig von Maskenpflicht – Konsequenzen drohen

+++ 10:15 Uhr: Vier Ärzte aus Hessen sollen Patienten mittels Attest von der Mundschutzpflicht befreit haben, obwohl diese darauf kein Anrecht hatten. Die Landesärztekammer beantwortete dazu eine Anfrage der Deutsche Presse Agentur (dpa). Die Verdachtsfälle dieser sogenannten „Gefälligkeitsatteste“ werden demnach derzeit berufsgerichtlich geprüft. Ob bereits staatsanwaltliche Ermittlungen geführt werden, teilte die Interessenvertretung der Mediziner nicht mit.

Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, warnte seine Kollegen vor der leichtfertigen Vergabe von Maskenbefreiungen. Laut der Berufsordnung hätten Ärzte „bei der Ausstellung ärztlicher Zeugnisse und Gutachten mit der notwendigen Sorgfalt zu verfahren und nach bestem Wissen ihre ärztliche Überzeugung auszusprechen“, sagte er.

Corona in Hessen: Unrechtmäßige Maskenbefreiung kann schwere Konsequenzen haben

Das Ausstellen einer Maskenbefreiung kann Berufsrechtliche oder sogar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn sie ohne eine entsprechende Untersuchung vergeben wird. Bereits im Sommer 2020 warnte die Kammer vor dem Ausstellen solcher Atteste und rief zur Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln auf.

Update vom Samstag, 20.03.2021, 08:13 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ist in Hessen erneut gestiegen. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) liegt sie am heutigen Samstag (20.03.2021) bei 112,8, am Vortag lag der Wert bei 106. Somit liegt die Inzidenz den dritten Tag in Folge über der 100er Marke, ab der die Notbremse greifen kann. Ministerpräsident Volker Bouffier möchte allerdings an den bisherigen Maßnahmen festhalten, jedenfalls bis zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz am Montag (22.03.2021). Corona-Maßnahmen sollen möglichst einheitlich mit Hessens Nachbarländern beschlossen werden.

1.449 Neuinfektionen soll es laut dem RKI innerhalb eines Tages gegeben haben, 23 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Inzwischen liegen 14 Kreise über einer Inzidenz von 100, seit gestern auch der Wetteraukreis. Die höchste Inzidenz in Hessen gibt es laut dem RKI aktuell im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit 200,5. Danach folgen die Stadt Offenbach (187,3) und der Lahn-Dill-Kreis (177,6)

+++ 17.14 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hessen liegt den zweiten Tag in Folge mit einem aktuellen Wert 106 im dreistelligen Bereich. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet am Freitag (19.03.2021, Stand 0 Uhr) 1.399 Neuinfektionen und 11 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Seit Beginn der Pandemie haben sich somit 203.264 Hessen mit dem Corona-Virus infiziert, 6.119 davon sind gestorben.

Am gravierendsten bleiben die Fallzahlen in der Stadt Offenbach. Dort steigt die Corona-Inzidenz am Freitag auf einen Wert von 180,7 an und nähert sich damit wieder einen Schritt der nächsten Eskalationsstufe des Landes, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von 200 beginnt. Sollte die 200er-Marke an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden, drohen weitere Einschränkungen sowie eine nächtliche Ausgangssperre. Auch die Stadt Frankfurt liegt mit einem Inzidenz-Wert von 117,6 weiterhin über dem landesweiten Durchschnitt.

Das System „Click & Meet“ könnte in Hessen bald der Vergangenheit angehören: Grund hierfür ist die steigende Inzidenz. (Symbolbild)

Aktuelle Zahlen: Elf Landkreise liegen im dreistelligen Bereich

In Hessen weist nur noch ein Landkreis eine Corona-Inzidenz unter 50 auf: der Schwalm-Eder-Kreis (49,0). Elf der 21 hessischen Landkreise liegen derzeit mit ihrer 7-Tage-Inzidenz teilweise weit über 100.

Die höchste Inzidenz unter den Landkreisen weist weiterhin der Lahn-Dill-Kreis mit einem Wert von 161,4 auf, dicht gefolgt von den Kreisen Hersfeld-Rothenburg (157,5) und Fulda (153,4). Dann folgen die Kreise Offenbach (146,6), Main-Kinzig (130,6), Groß-Gerau (129,0), Marburg-Biedenkopf (126,2), Gießen (118,6), Bergstraße (110,6), Limburg-Weilburg (106,3) und der Werra-Meißner-Kreis (100,6).

Hessen: Corona-Impfung mit Astrazeneca-Vakzin wieder aufgenommen

+++ 11.45 Uhr: Hessen impft wieder mit Astrazeneca gegen das Coronavirus. Ab sofort könne der Impfstoff wieder landesweit verabreicht werden, teilte das Innenministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Termine für Lehrer oder Erzieher, die ursprünglich für Freitag (19.03.2021) angesetzt gewesen sind, sollen demnach bestehen bleiben. In den 28 Impfzentren in Hessen soll ab Samstag (19.03.2021) wieder flächendeckend auch mit Astrazeneca geimpft werden.

Corona in Hessen: Astrazeneca wieder freigegeben

Die Europäische Arzneimittel Agenut (EMA) gab nach der bundesweiten Sperre des Impfstoffs nun Entwarnung. Künftig soll Astrazeneca aber mit der Warnung versehen werden, dass in seltenen Fallen bei Frauen unter 55 Jahren Hirnvenenthrombosen auftreten können.

In Hessen sind zwischen Montag (15.03.2021) und Freitag (19.03.2021) rund 24.000 Impftermine abgesagt worden. „Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden, sobald es möglich ist, Ersatztermine erhalten“, teilte das Innenministerium mit. Sie sollen bei der Vergabe der Schutzimpungen gegen das Coronavirus vorrangig behandelt werden.

Sperre zurückgezogen: In Hessen darf wieder mit Astrazeneca gegen Corona geimpft werden.

Corona-Lage in Hessen spitzt sich zu: RKI veröffentlicht Fallzahlen, Inzidenzen teilweise dramatisch

Update vom Freitag, 19.03.2021, 7.18 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen setzen ihren Trend fort und nehmen in vielen Regionen weiter zu. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 106,0 und damit am zweiten Tag in Folge im dreistelligen Bereich. Innerhalb eines Tages haben sich laut dem RKI 1.399 Personen mit Corona angesteckt (Stand 03.33 Uhr). 11 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, hessenweit sind damit insgesamt 6.119 Personen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

In dreizehn Kreisen in Hessen liegt die 7-Tages-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Die höchste Inzidenz vermeldet die Stadt Offenbach (181,1). Auch im umliegenden Landkreis Offenbach ist die Inzidenz auf 146,7 geklettert. Zudem sind die Landkreise Fulda (153,3), Main-Kinzig (130,8), Lahn-Dill (161,5), Groß-Gerau (129,1), Gießen (118,6), Marburg-Biedenkopf (125,9), Hersfeld-Rotenburg (157,4), Bergstraße (110,6), Limburg-Weilburg (106,4) und der Werra-Meißner-Kreis (100,4) stark betroffen. In Frankfurt, der größten Stadt in Hessen, liegt die Inzidenz aktuell bei 117,8.

Corona-Lage in Hessen spitzt sich zu: Fallzahlen steigen, Notbremse droht

+++ 16.50 Uhr: Hessens landesweite Corona-Inzidenz hat die kritische Marke von 100 erstmals wieder erreicht. Das teilt das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am Donnerstag (18.03.2021, Stand 0 Uhr) mit. Zudem meldet das Ministerium für Hessen 1.554 Neuinfektionen und 14 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Seit Beginn der Pandemie haben sich 201.865 Hessen mit Covid-19 infiziert, 6.108 Personen davon sind gestorben. Am Nachmittag berät Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit seinem Kabinett über mögliche Verschärfungen des Lockdowns. Im Anschluss wird der Ministerräsident über die Beschlüsse Infoemieren. Der Start der Pressekonferenz ist für 17.30 Uhr geplant. Alle Entwicklungen bezüglich der Corona-Notbremse in Hessen lesen Sie in unserem Live-Ticker.

Eine Frau geht an einem Coronavirus-Testcenter in der Innenstadt von Frankfurt vorbei. Hessenweit ist die Corona-Inzidenz wieder deutlich angestiegen.

Die Stadt Offenbach nähert sich der nächsten Eskalationsstufe des Ministeriums (ab 200) mit einer anhaltend steigenden 7-Tage-Inzidenz von mittlerweile 175,3. Auch die benachbarte Main-Metropole Frankfurt liegt mit einer Corona-Inzidenz von 116,1 den zweiten Tag in Folge über der 100er-Marke.

Aktuelle Zahlen: Neun Landkreise in Hessen haben eine Corona-Inzidenz über 100

Neun Landkreise in Hessen liegen mit Blick auf die Corona-Fallzahlen derzeit teilweise sehr deutlich über dem landesweiten Schnitt von 100,2. Die höchste Corona-Inzidenz weist weiterhin der Lahn-Dill-Kreis mit einem Wert von 155,5 auf. Darauf folgen die Kreise Fulda (150,7), Offenbach (139,6), Hersfeld-Rothenburg (128,5), Groß-Gerau (119,9), Main-Kinzig (116,8), Marburg-Biedenkopf (111,6), Gießen (109,3) und der Landkreis Limburg-Weilburg (100,5). Auch der Kreis Bergstraße nähert sich mit einer Corona-Inzidenz von 99,1 der dreistelligen Inzidenz an.

Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen hat die 100er-Marke überschritten: Das Corona-Kabinett in Wiesbaden diskutiert, wie jetzt die Notbremse gezogen werden könnte. (Symbolbild)

Corona-Kurve in Hessen steigt: RKI meldet 1554 Neuinfektionen

+++ 11:02 Uhr: Sie steigen und steigen: Die Corona-Fallzahlen und die Inzidenzen. Auch für Donnerstag (18.03.2021) kann das Robert-Koch-Institut keine Entwarnung geben und vermeldet für Hessen 1554 neue Fälle, also ein deutliche Plus. Die Corona-Kurve zeigt also weiter deutlich nach oben. Am Nachmittag will der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit seinem Kabinett entscheiden, ob das Bundesland aufgrund der Corona-Entwicklung die Notbremse zieht und das Land wieder in einen strengeren Lockdown zurückversetzt. Alle Entwicklungen bezüglich der Corona-Notbremse in Hessen können Sie in unserem News-Ticker verfolgen.

Corona-Lage in Hessen spitzt sich weiter zu: 100er-Inzidenz geknackt

Update vom Donnerstag, 18.03.2021, 6.33 Uhr: Bisher hat das Robert Koch-Institut (RKI) noch keine aktuellen Corona-Fallzahlen für den Donnerstag gemeldet. Wir reichen diese natürlich nach, sobald die Zahlen da sind.

Aktuelle Corona-Zahlen in Hessen: Notbremse droht – Inzidenz knackt beinahe 100er-Marke

+++ 15.21 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen steuert mit einem Wert von 93,3 weiterhin deutlich auf die 100er-Marke zu. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet am Mittwoch (17.03.2021, Stand 0 Uhr) 1.173 Neuinfektionen sowie 35 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 sind in Hessen 200.311 Menschen an Covid-19 erkrankt.

Die hessenweit höchste 7-Tage-Inzidenz hat noch immer die Stadt Offenbach. Allerdings ist der Wert im Vergleich zum Vortag von 177,6 auf 166,9 gesunken. Auch die Stadt Frankfurt (105,7) ist bei ihrem 7-Tage-Inzidenzwert über der 100er-Marke angekommen. Außerdem sind derzeit sieben Landkreise im dreistelligen Bereich. Hier wird die Liste angeführt vom Lahn-Dill-Kreis (148,0). Mit 129,8 belegt der Kreis Offenbach den zweiten Platz. Darauf folgen der Landkreis Fulda (121,1), der Main-Kinzig-Kreis (119,9), der Kreis Groß-Gerau (118,1) sowie der Landkreis Gießen und der benachbarte Landkreis Marburg-Biedenkopf (jeweils 107,5).

„Bitte haltet euch bedeckt“ steht auf einem Zettel über einer Abbildung einer Maske im Eingang eines Cafés. Die Zahlen in Hessen steigen und die geplanten Lockerungen sind in Gefahr.

Schmerzmittel gegen Impf-Reaktionen könnten Folgen haben

+++ 12.38 Uhr: Die Einnahme von Schmerzmitteln soll die möglichen Nebenwirkungen einer Corona-Impfung abmildern. Doch es könnte sein, dass die Impfwirkung nachlässt, wenn Schmerzmittel zu früh nach der Impfung eingenommen werden, berichtet die Gießener Allgemeine. Deshalb erforschen kanadische Wissenschaftler der University of British Columbia in Vancouver, ob die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol gegen Impf-Reaktionen überhaupt sinnvoll ist.

Das Problem bei der Einnahme von Schmerzmitteln* direkt nach der Corona-Impfung könnte sein, dass dadurch die natürliche Impfreaktion unterdrückt werden könnte. Das könnte die Wirkung der Impfung senken. Untersuchungen zu den Auswirkungen von Schmerzmitteln auf die Impfstoffe etwa von Biontech, Moderna und Astrazeneca gibt es bisher noch nicht.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des RKI – Inzidenz steigt weiter, Notbremse droht

Update vom Mittwoch, 17.03.2021, 7.14 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen setzen ihren Trend fort und nehmen in vielen Regionen weiter zu. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 93,4. Innerhalb eines Tages haben sich laut dem RKI 1.174 Personen mit Corona angesteckt (Stand 03.24 Uhr). 35 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, hessenweit sind damit insgesamt 6.094 Personen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

In neun Kreisen in Hessen liegt die 7-Tages-Inzidenz im dreistelligen Bereich. Die höchste Inzidenz vermeldet die Stadt Offenbach (167,3). Auch im umliegenden Landkreis Offenbach ist die Inzidenz auf 129,8 geklettert. Zudem sind die Landkreise Fulda (121,0), Main-Kinzig (120,1) und Lahn-Dill (148,0), Groß-Gerau (118,2), Gießen (107,5) und Marburg-Biedenkopf (107,3) stark betroffen. In Frankfurt, der größten Stadt in Hessen, liegt die Inzidenz aktuell bei 105,8.

Corona in Hessen: Impftermine für Erzieher und Lehrkräfte abgesagt – Inzidenz steigt weiter

Erstmeldung vom Dienstag, 16.03.2021: Wiesbaden/Frankfurt – Das Dilemma bei den Corona-Impfungen in Hessen geht weiter. Am Montag (15.03.2021) sind alle 28 Impfzentren in Hessen nach einer Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen angewiesen worden, die Impfungen mit dem Vakzin Astrazeneca umgehend einzustellen. Über 30.000 Impf-Termine in Hessen mussten daraufhin storniert werden.

Mit dem umstrittenen Impfstoff sollte vor allem Personal von Kindertagesstätten, Schulen und Polizei den Schutz vor Corona bekommen. „Wir haben noch ein bisschen Biontech, sodass wir die Termine bis Ende Mai halten können, die über die Plattform des Landes gemacht wurden“, sagt Andreas Franz, Leiter des Impfzentrums in Groß-Gerau gegenüber der Frankfurter Rundschau. Am Wochenende wollte die Stadt Offenbach eine große Impfaktion mit Astrazeneca für Erzieher-Personal und Lehrer und Lehrerinnen in Grundschulen impfen. Daraus wird nun nichts.

Corona in Hessen: Volker Bouffier äußerst sich zu Astrazeneca-Impfstopp

Zum Impf-Stopp äußerte sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier erst am Ende seiner deutlich länger als geplant ausgefallenen Rede auf der Plenarsitzung des Landtags am Dienstag (16.03.2021): „Astrazeneca war die große Hoffnung für die älteren Menschen, die alleine zu Hause leben. Erst hieß es, der Impfstoff ist nicht geeignet für Menschen über 65, dann ist es doch möglich gewesen. Dann kam der Stopp in mehreren EU-Ländern und am Montag schließlich in Deutschland und Hessen*. Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Sommer bis zu 50 Prozent der Hessen durchgeimpft haben. Dann bin ich auch zuversichtlich, dass die Menschen wieder in den Urlaub fahren können“, sagte Bouffier. Man habe die Hälfte der Dosen zurückgehalten, um die zweite Impfung garantieren können.

Für den wachsenden Unmut in der Bevölkerung angesichts der erneuten Probleme bei den Impfungen gegen das Coronavirus zeigt Volker Bouffier Verständnis: „Die Menschen sind pandemiemüde und werden jeden Tag überschwemmt mit neuen Meldungen. Häufig völlig gegensätzlich“, sagte Bouffier. Zwar gebe es keinen Masterplan für den Umgang mit der Pandemie, dennoch sei seiner Ansicht nach Hessen bislang gut durch das zurückliegende Jahr gekommen zu sein. „Unser Gesundheitssystem war zu keinem Zeitpunkt überlastet“, sagte Bouffier.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ist mit der Bekämpfung des Coronavirus bislang zufrieden. (Symbolfoto)

Vorsicht, Vertrauen und Verantwortung seien nun die Maßgaben. „Die Mediziner fordern uns vehement auf, nicht weiter zu öffnen“, sagte Bouffier. Man müsse abwarten, wie die derzeitigen Corona-Lockerungen sich auswirken, bevor man über eine weitere Öffnung des Einzelhandels und öffentlichen Lebens rede.

Corona in Hessen: Bouffier verteidigt Öffnung der Schulen für Präsenzunterricht

Es gehe nun darum, die Schutzbedürftigen gut zu schützen, das Gesundheitssystem weiterhin nicht zu überlasten und die Kontaktverfolgung zu investieren. Nach den Lockerungen, die seit dem 08.03.2021 gelten, ist die 7-Tage-Inzidenz in Hessen wieder deutlich angestiegen. Wenn die Inzidenz im Land wieder 100 überschreitet, wird die Notbremse in Hessen gezogen. In vielen Städten und Gemeinden ist die Inzidenz bereits seit Tagen deutlich über 100.

Die Entscheidung, die Schulen für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse wieder für Präsenzunterricht zu öffnen, verteidigte Volker Bouffier. Das Angebot für die Lehrkräfte zur Impfung zum Schutz vor Corona stünde seit Wochen, die Schulträger könnten seit Wochen Mittel beim Land beantragen, um Lüftungsgeräte und ähnliches anzuschaffen. „Es hat den Schülern gut getan, wieder in den Präsenzunterricht zurückzukehren“, sagte Bouffier bei seiner Rede auf der Plenarsitzung. Im Landkreis Offenbach ist am Dienstag (06.03.2021) allerdings bekannt geworden, dass aufgrund der hohen Inzidenz die Schulen bis Ostern geschlossen bleiben*.

Corona-Lockerungen: Notbremse droht in ganz Hessen

In Hessen ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis der Durchschnitt von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht ist. Dann könnte die „Notbremse“ gezogen werden – die Corona-Lockerungen der vergangenen Woche müssten zurückgenommen werden.

Die Stadt Frankfurt will angesichts des gestiegenen Corona-Inzidenzwertes zunächst die weitere Entwicklung abwarten, ohne sofort Lockerungen zurückzunehmen. „Zoos, Museen und Buchläden bleiben erst einmal offen*, diese haben ja auch gutes Hygiene-Konzept“, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsdezernats. „Das gilt wohl zumindest für diese Woche, es sei denn, es erfolgt eine Weisung der Landesregierung“.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen im Main-Kinzig-Kreis

In Hessens größter Stadt Frankfurt lag die wichtige Kennziffer der Corona-Inzidenz am Dienstag (16.03.2021) wieder knapp über der Marke von 100. Das geht aus dem täglichen Corona-Bulletin des hessischen Sozialministeriums hervor. Auch im Kreis Groß-Gerau (100,0), im Kreis Marburg-Biedenkopf (104,3), im Kreis Fulda (112,6), im Kreis Offenbach (125,0), im Lahn-Dill-Kreis (147,2) und in Offenbach (177,6) liegt die Inzidenz über der Grenze. Im Main-Kinzig-Kreis, der seit Montag (15.03.2021) mit 70 Neuinfektionen und drei Todesfällen im Zusammenhang mit Corona jeweils die meisten in Hessen registriert hat, liegt die Inzidenz mit 114,0 ebenfalls im kritischen Bereich. Mit 36,7 hat der Schwalm-Eder-Kreis die geringste Inzidenz.

In ganz Hessen ist die Inzidenz seit dem Vortag von 87,9 auf 89,1 gestiegen. 359 Neuinfektionen und 20 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona sind laut des Bulletin hinzugekommen. (Erik Scharf)*fr.de, fnp.de, op-online.de, hna.de und giessener-allgemeine.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare