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News-Ticker

Corona in Hessen: Keine Entspannung der Lage in Sicht – Viele neue Todesfälle

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  • Tim Vincent Dicke
    Tim Vincent Dicke
  • Teresa Toth
    Teresa Toth
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    Theresa Lippe
  • Sophia Lother
    Sophia Lother
  • Tobias Möllers
    Tobias Möllers

Die Corona-Situation in Hessen bleibt ernst. Die 7-Tage-Inzidenz ist gestiegen. Ein Frankfurter Virologe geht von einer saisonalen Corona-Impfung aus. Der News-Ticker.

Update vom Dienstag, 01.12.2020, 7.01 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. In Hessen haben sich seit dem Vortag (30.11.2020) 1.282 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit sind seit dem Ausbruch der Pandemie 88.078 Personen an Covid-19 erkrankt. Es gibt 80 weitere Todesfälle. Die Zahl der Verstorbenen liegt somit bei 1.298. Die bundeslandweite 7-Tage-Inzidenz ist auf 153,19 gestiegen.

Immer mehr Hessen werden positiv auf das Coronavirus getestet (Symbolbild).

Besonders viele Neuinfektionen vermeldet das RKI für den Landkreis Groß-Gerau. Dort sind binnen 24 Stunden 164 weitere Personen an Corona erkrankt. In dem Kreis hat sich die Todeszahl um 5 auf 65 erhöht. Auch in Frankfurt ist die Corona-Lage weiter angespannt. Seit gestern haben sich 141 Frankfurter mit dem Virus infiziert. 4 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Im Main-Kinzig-Kreis gibt es drei weitere Todesfälle und 125 Corona-Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz ist mit 212,3 weiter sehr hoch.

Coronavirus: 8 weitere Todesfälle in Hessen

+++ 15.45 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach sind seit dem Vortag (29.11.2010) 513 Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. Damit haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie 86.792 Menschen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert. Es gibt weitere acht Todesfälle. Insgesamt sind bislang 1.248 Covid-Patienten mit oder durch das Virus gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen bei 149,3. In vielen Regionen ist die Inzidenz leicht gesunken.

Die 7-Tage-Inzidenzen sind in vielen Regionen von Hessen leicht rückläufig (Symbolbild)

Die höchsten 7-Tage-Inzidenzen weisen die Stadt Offenbach (255,0), der Main-Kinzig-Kreis (215,1) und der Landkreis Offenbach (208,2) auf. In Frankfurt gibt es drei weitere Todesfälle. Im Rheingau-Taunus-Kreis sind seit gestern zwei Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben.

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 2, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 94,7
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 19, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 133,9
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 26, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 129,6
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 135,2
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 179,7
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 9, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 96,1
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 105,4
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 20, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 116,2
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 136,9
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 5, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 156,8
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 215,1
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 108,9
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen -3, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 145,2
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 12, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 138,7
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 68, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 208,2
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 26, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 164,5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 48, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 154,7
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 4, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 99,4
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 81,2
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 18, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 152,5
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 128,2
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 4, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 139,5
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 116, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 164,2
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 15, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 127,4
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 13, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 255
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 111, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 177,7
  • Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des Sozialministeriums.

+++ 10.08 Uhr: Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer geht davon aus, dass Corona die Menschen in Deutschland noch lange beschäftigen und es zukünftig saisonale Impfungen geben wird. Gegenüber der „Hessenschau“ sagte er: „Wir brauchen wahrscheinlich jedes Jahr eine Corona-Impfung.“

Unabhängig vom konkreten Impfstoff äußerte Stürmer außerdem, dass alle Menschen zweimal geimpft werden müssten, damit der Schutz gegen das Coronavirus auch tatsächlich wirksam werde. Ob sich auch Menschen impfen lassen sollten, die bereits mit dem Coronavirus infiziert gewesen sind, konnte der 51-jährige Virologe und Dozent am Institut für virologische Medizin an der Universität Frankfurt der „Hessenschau“ nicht beantworten. Er wies jedoch darauf hin, dass nach bisherigem Kenntnisstand viele Corona-Infizierte die zunächst gebildeten Antikörper nach einer Infektion wieder verlieren würden.

Martin Stürmer ist Virologe und Dozent an der Universität Frankfurt.

Corona in Hessen: 350 Menschen auf der Intensivstation – Inzidenzen vielerorts rückläufig

Update von Montag, 30.11.2020, 7.52 Uhr: Den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge, haben sich in Hessen innerhalb der vergangenen 24 Stunden 512 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Acht weitere sind mit oder an einer Corona-Erkrankung gestorben (Stand: 30.11.2020, 00.00 Uhr). Insgesamt ist die Zahl der mit Corona infizierten Menschen im Bundesland damit auf 86.792 gestiegen, die der Verstorbenen hat sich auf 1.248 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 149,38 an.

Die meisten Corona-Neuinfektionen sind in Frankfurt (116), Wiesbaden (111) und dem Kreis Offenbach (68) gemeldet worden. Der Trend zu leicht sinkenden 7-Tages-Inzidenzen hat sich in den meisten Städten in Hessen fortgesetzt. Ausnahmen bilden die Stadt Offenbach (255,6), in der lediglich ein minimaler Zuwachs zu verzeichnen gewesen ist sowie Wiesbaden. In der Landeshauptstadt stieg der Wert von 149 am Samstag (29.11.2020) auf 177,8.

Corona in Hessen: Fallzahlen zu Wochenbeginn gewohnt niedriger

Inwiefern die niedrigeren Infektionszahlen mit dem Coronavirus in Hessen sowie vielerorts sinkende Inzidenzen ein Grund zum Aufatmen sind, bleibt jedoch abzuwarten. Denn an Montagen fallen die gemeldeten Zahlen von den Gesundheitsämtern und dem RKI generell etwas niedriger aus, da an den Wochenenden weniger Corona-Tests durchgeführt und auch nicht immer alle Testergebnisse gemeldet werden.

Corona in Hessen: 350 Menschen auf der Intensivstation – Bouffier zweifelt an Teil-Lockdown

+++ 20.44 Uhr: In Hessen liegen nach den Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 355 Corona-Patienten auf der Intensivstation, das entspricht 20 Prozent der belegten Betten. 216 der Patienten wurden demnach beatmet (Stand Sonntag, 29.11.2020, 12.15 Uhr).

Corona in Hessen: 350 Menschen befinden sich auf der Intensivstation (Symbolbild).

Corona-Lage in Hessen: Volker Bouffier verteidigt die Lockerungen rund um Weihnachten

+++ 17.55 Uhr: Auch wenn die Ministerkonferenzen des Länder gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sich auf dem Corona-Gipfel in Berlin für eine gemeinsame Strategie entschlossen haben, weichen manche Bundesländer von den beschlossenen Corona-Verschärfungen ab: so auch das Land Hessen. Hier werden über die Feiertage rund um Weihnachten und Silvester die Hotels geöffnet haben. Dies wurde vom Bund bereits nicht besonders begeistert zur Kenntnis genommen.

Nun legt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Bezug auf Merkels Corona-Strategie nochmal nach mit Kritik. So äußert Bouffier Zweifel, ob mit einem sogenannten Teil-Lockdown das Infektionsgeschehen tatsächlich wieder auf ein von der Wissenschaft als verträglich angenommenes Maß gesenkt werden kann. „Es wird nicht einfach sein, das Infektionsgeschehen auf das Niveau von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner zu senken“, sagt er gegenüber der Funke-Mediengruppe am Sonntag (29.11.2020).

Er könne nicht ausschließen, dass wir das Ziel nicht erreichen. Gleichzeitig warnt Volker Bouffier in dem Gespräch davor, die vereinbarten Corona-Lockerungen über die Feiertage infrage zu stellen. „Viele Menschen wollen sich gerade um die Weihnachtszeit mal wieder sehen. Wenn wir darauf nicht eingehen, werden wir große Probleme bekommen“, wird Bouffier weiter von der „hessenschau“ zitiert.

Corona in Hessen: Steigende Neuinfektionen mit dem Coronavirus – die aktuellen Fallzahlen

+++ 16.43 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Demnach starben innerhalb von 24 Stunden acht weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus. 1434 neue Infektionsfälle sind hinzugekommen (Stand 29.11.2020, 0 Uhr). Seit Beginn der Pandemie sind 1.240 Personen an Covid-19 in Hessen gestorben, 86.279 haben sich mit Sars-CoV-2 infiziert.

Weiterhin hohe Corona-Inzidenzen in Hessen

In vielen Städten und Kreisen in Hessen gibt es weiterhin eine hohe 7-Tage-Inzidenz, auch wenn die Werte insgesamt zurückgehen. Die höchsten Inzidenzwerte gibt es in Offenbach (253), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (215) und dem Kreis Offenbach (209).

Corona in Hessen: Einsatzkräfte proben Impfzentrum-Einsatz in Wiesbaden

Update vom Sonntag, 29.11.2020, 15.13 Uhr: Am Sonntag haben sich zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten vor dem Rhein-Main-Congress-Center (RMCC) versammelt, um den Einsatz im Corona-Impfzentrum zu üben. Bereits Mitte Dezember soll dieses fertig sein, sodass ab dem Tag der Auslieferung eines Impfstoffes in Hessen ein freiwilliges Impfen in Wiesbaden möglich sein wird.

Ein Sprecher der Feuerwehr Wiesbaden sagte zur Übung: „Es hat wirklich gut geklappt.“ Knapp 120 Kräfte verschiedener Organisationen waren zwischen 9 und 12 Uhr im Einsatz, viele von ihnen ehrenamtliche Helfer. Auch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende war vor Ort.

Um die Impfdosen zu schützen und eventuellen Corona-Protesten vorzubeugen, erarbeiten Behörden und die Stadt Wiesbaden ein Sicherheitskonzept. Wie dieses aussieht, ist nicht bekannt. Intern werde es nun eine Analyse der geprobten Abläufe geben, sodass der offizielle Start des Corona-Impfzentrums reibungslos ablaufen könne, teilte der Feuerwehrsprecher mit.

Täglich sollen etwa 1500 Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger geimpft werden können. „Die Fertigstellung des betriebsfertigen Corona-Impfzentrums bis Mitte Dezember sowie die dann zu erwartende Betriebsphase stellen die Landeshauptstadt Wiesbaden vor große – insbesondere personelle – Herausforderungen, für die eine Vielzahl an Kräften gebündelt werden müssen“, betonten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz.

Corona in Hessen: „Querdenker“ demonstrieren in zahlreichen Städten

+++ 19.51 Uhr: Bei einer Demonstration gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern kamen am Samstag (28.112020) etwa 100 Anhänger der „Querdenker“ in Darmstadt zusammen. Die Zahl der protestierenden Menschen habe weit unter den zuvor angekündigten 900 Demonstranten gelegen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Protest sowie eine Gegendemonstration seien zunächst friedlich geblieben. 

Auch in anderen hessischen Städten, etwa in Fulda, Marburg sowie in Gießen und Hanau, protestierten Anhänger der „Querdenker“. Allerdings blieb die Zahl der Teilnehmer überschaubar. In Hanau kamen etwa 15 Demonstranten zusammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Corona-Krise in Hessen: Sozialministerium gibt offizielle Fallzahlen heraus

+++ 14.17 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die neuen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Im Vergleich zum Vortrag haben sich demnach 1.594 weitere Menschen mit dem Coronavirus in Hessen infiziert. Damit steigt die Zahl der bisherigen Fälle auf 84.845. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Corona seit Beginn der Pandemie steigt auf 1.232.

Die höchsten 7-Tage-Inzidenzen weisen der Kreis Groß-Gerau sowie der Kreis Offenbach auf. In Offenbach haben sich seit gestern (27.11.2020) weitere 119 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Auch in Frankfurt haben sich trotz der verschärften Maßnahmen erneut 227 Menschen infiziert. Dennoch ist die Inzidenz leicht gesunken.

Corona: Hessen beschreitet Sonderweg: Regierungssprecher Seibert findet deutliche Worte

Update vom Samstag, 28.11.2020, 07.50 Uhr: Hessen hat ebenso wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin angekündigt, Hotelübernachtungen in Zeiten von Corona bei Familienbesuchen über Weihnachten zulassen zu wollen. Das stößt aus Skepsis beim Bund.

 „Es ist nicht Teil des Beschlusses von Bund und Ländern, solche Übernachtungen zu ermöglichen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Die Bürger blieben weiterhin aufgerufen, touristische Reisen zu vermeiden. „Da familiär bedingte Reisen von touristischen Reisen schwer abzugrenzen sind, haben sich Bund und Länder nicht darauf geeinigt, eine solche Ausnahme bei der Nutzung von Hotels in den Beschluss aufzunehmen.“ 

Ministerium meldet aktuelle Fallzahlen – keine neuen Todesfälle in Frankfurt

+++ 15.24 Uhr: Das Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise in Hessen gemeldet. Landesweit haben sich seit gestern 1.924 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit gibt es insgesamt 83.251 Corona-Fälle in Hessen (Stand 27.11.2020, 0 Uhr). 36 Menschen starben seit gestern an oder mit dem Coronavirus. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle in Hessen auf 1.199.

Im Kreis Waldeck-Frankenberg gab es sechs, im Kreis Offenbach fünf neue Todesfälle. Die Stadt Frankfurt meldet 222 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, der Main-Kinzig-Kreis 164 Fälle. Erfreulich ist, dass die 7-Tage-Inzidenz überwiegend leicht gesunken ist. Höchstwerte in Hessen verzeichnet weiter die Stadt Offenbach wo die Inzidenz nun bei 273,3 liegt, Frankfurt liegt derzeit bei 212,3. Den angestrebten Höchstwert von maximal 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht derzeit kein Kreis in Hessen.

Update von Freitag, 27.11.2020, 07.04 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist mit Stand vom Freitag (27.11.2020, 0 Uhr) im Vergleich zum Donnerstag (26.11.2020) wieder leicht gesunken. Ebenfalls verringert hat sich die Zahl der im Zuge einer Corona-Infektion Verstorbenen. So wurden in Hessen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1.924 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet sowie 36 neue Todesfälle gemeldet.

Insgesamt ist die Zahl der Menschen in Hessen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder waren, damit auf 83.251 gestiegen. Die Zahl der an den Folgen einer Corona-Erkrankung Verstorbenen erhöhte sich auf 1.199. Die 7-Tage-Inzidenz für Hessen wird leicht rückgängig mit 157,01 angegeben.

7-Tage-Inzidenzen in vielen Städten in Hessen leicht rückläufig

Was die 7-Tage-Inzidenzen betrifft, können auch viele hessische Städte und Regionen einen rückläufigen Wert angeben. Einen leichten Rückgang der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage haben etwa Frankfurt (212,5) und Offenbach (274,0) zu vermelden – sie liegen aber weiter auf einem hohen Niveau. Einen stärkeren Rückgang um bis zu 20 Fälle weniger als am Vortag melden der Kreis Limburg-Weilburg (140,8) sowie der Kreis Offenbach (199,0). Leicht angestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz lediglich in Darmstadt (136,4) und Wiesbaden (133,2).

Die Corona-Fallzahlen in Hessen sind weiterhin hoch, doch bei den 7-Tage-Inzidenzen ist ein leichter Rückgang zu beobachten (Symbolbild).

Corona in Hessen: Seniorenzentrum bittet um Unterstützung

+++ 17.15 Uhr: In einem Seniorenzentrum der „Gesellschaft für diakonische Altenhilfe“ in Linden nahe Gießen sind von den rund 100 Bewohnern und Pflegern 65 positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand 25.11.2020). Das berichtet die Gießener Allgemeine. 55 der positiv getesteten Personen sind laut dem Bericht Bewohner der Seniorenzentrums.

Bereits in der Woche zuvor hatten sich 29 Personen im Seniorenzentrum mit Corona infiziert. Nun brachte ein Massentest die erhöhten Infektionszahlen ans Licht. Christa Hofmann-Bremer, Leiterin des Seniorenzentrums in Linden hatte am Dienstag (24.11.2020) mit einem Video auf Facebook um Hilfe gebeten, da viele Pflege- und Versorgungskräfte aufgrund der Corona-Infektionen ausfallen. „Alleine schaffen wir das nicht“, sagte Hofmann-Bremer in dem Video.

Auch in Wettenberg bei Gießen ist es in einen Seniorenzentrum zu einem massiven Ausbruch des Coronavirus gekommen. Wie die Gießener Allgemeine berichtet, haben sich dort bis Mittwochabend (25.11.2020) 33 Bewohner und fünf Pflegekräfte mit dem Coronavirus angesteckt. Das RKI hat für Hessen am Donnerstag (26.11.2020) insgesamt 2.067 Neuinfektionen gemeldet. Mit 52 Todesfällen in den vergangenen 24 Stunden gibt es zudem eine neue Rekordzahl an Corona-Toten.

Corona in Hessen: Stadt Frankfurt meldet knapp 300 Neuinfektionen

+++ 15.25 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration meldet am Donnerstag (26.11.2020) für alle Kreise und Städte in Hessen 2.067 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 81.327 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Ein Rekordhoch gibt es bei den Todesfällen. So sind in den vergangenen 24 Stunden 52 Menschen an und mit Corona verstorben. Die Zahl der Todesfälle steigt damit auf 1.163.

In der Stadt Frankfurt sind von Mittwoch (25.11.2020) auf Donnerstag 12 Menschen mit einer Corona-Infektion gestorben. Zudem meldet die Stadt mit 292 Neuinfektionen die meisten in ganz Hessen. Es folgen der Mainz-Kinzig-Kreis (+180) und der Kreis Offenbach (+134).

Corona in Hessen: 7-Tage-Inzidenz geht zurück

Trotz der steigenden Neuinfektionen und Todesfälle geht die 7-Tage-Inzidenz in fast allen Kreisen in Hessen zurück. Die Stadt Offenbach hat mit 277,2 nach wie vor den höchsten Wert. Das Corona-Kabinett in Hessen hat heute Umsetzung der neuen die neuen Corona-Maßnahmen bekannt gegeben.

+++ 11.25 Uhr: In Hessen tagt am Donnerstag (26.11.2020) das Corona-Kabinett. Die Beteiligten beraten über die konkrete Umsetzung der geplanten Maßnahmen – zum Beispiel die Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester. Im Anschluss daran geben Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir ab 12 Uhr eine Pressekonferenz, um die Ergebnisse vorzustellen. Wir berichten im Live-Ticker über die neuen Corona-Regeln für Hessen.

Corona in Hessen: RKI melden neuen Höchststand bei Todesfällen

+++ Donnerstag, 26.11.2020, 7.14 Uhr: Die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in Hessen sind wieder etwas angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden 2.067 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet sowie 52 neue Todesfälle gemeldet. Letzteres stellt einen traurigen Rekordwert dar. Insgesamt ist die Zahl der Menschen in Hessen, die mit dem Coronavirus infiziert gewesen sind, damit auf 81.327 gestiegen. Die Zahl der an den Folgen einer Corona-Erkrankung Verstorbenen erhöhte sich auf 1.163 (Stand 25.11.2020, 0 Uhr). Die 7-Tages-Inzidenz für Hessen wird mit 158,24 angegeben.

Was die 7-Tages-Inzidenzen betrifft, scheint sich die Lage in vielen hessischen Städten und Regionen auf einem ähnlichen Level wie in den Tagen zuvor eingependelt zu haben. Einen leichten Rückgang der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage haben Darmstadt (129,5), Frankfurt (218,4), der Kreis Offenbach (208,8), der Kreis Limburg-Weilburg (159,4) sowie Wiesbaden (125,0) zu verzeichnen. Lediglich für die Stadt Offenbach wird die 7-Tage-Inzidenz unverändert zum Vortag weiterhin mit 277,9 angegeben.

Die Corona-Zahlen in Hessen bleiben weiterhin hoch (Symbolbild).

Corona in Hessen: Rekordzahl an Todesfällen – 85 Prozent der Intensivbetten belegt

+++ 15.59 Uhr: Das Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Infektionszahlen für alle Kreise und Städte in Hessen gemeldet. Landesweit haben sich seit Dienstag (24.11.2020) 1.363 Menschen mit dem Virus angesteckt (Stand 25.11.2020, 0 Uhr). Insgesamt gibt es in Hessen nun 79.260 bestätigte Corona-Infektionen. 40 Menschen sind seit dem Vortag an oder mit dem Coronavirus gestorben. Landesweit gibt es in Hessen nun 1.111 Corona-Tote.

Corona in Hessen: Viele neue Todesfälle in Frankfurt

Allein 13 neue Todesfälle gibt es in der Stadt Frankfurt. Die meisten Corona-Neuinfektionen traten neben Frankfurt (185) im Kreis Offenbach (131) und im Main-Kinzig-Kreis (117) auf. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiterhin in der Stadt Offenbach am höchsten. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Mit dem Kreis Bergstraße gibt es nun zumindest wieder einen Kreis, der unter der 7-Tage-Inzidenz von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt (43,6). Dieser Wert wird von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Landeregierungen flächendeckend angestrebt. Aktuell berät Merkel mit Volker Bouffier und den anderen Ministerpräsidenten über weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Bouffier will sich anschließend bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage äußern.

Nach den Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin liegen in Hessen aktuell 324 Corona-Patienten auf Intensivstationen. 200 der Patienten wurden demnach beatmet. Insgesamt waren knapp 85 Prozent der betreibbaren Betten auf hessischen Intensivstationen belegt (Stand 12.15 Uhr).

Corona in Frankfurt: Bundeswehr unterstützt bei Kontaktnachverfolgung

+++ 14.29 Uhr: Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann hat einen Hilfsantrag unterschrieben, demzufolge Einsatzkräfte der Bundeswehr bis mindestens 11.01.2020 das Gesundheitsamt weiter bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Erkrankten unterstützen sollen. Bereits seit Mitte Oktober sind 60 Soldatinnen und Soldaten für das Gesundheitsamt und die Kontaktnachverfolgung im Einsatz. Jetzt wird der Einsatz bis ins kommende Jahr verlängert. „Eine Übergabe der Tätigkeiten an Kräfte der Stadt“ sei „aus Kapazitätsgründen“ nicht möglich, heißt es in dem Papier unter Bezug auf die nach wie vor hohen Infektionszahlen.

Corona in Hessen: 7-Tage-Inzidenz in Frankfurt deutlich über Landesschnitt

Um die Kontakte von Covid-19-Erkrankten möglichst zeitnah zu ermitteln und sie zu informieren, arbeiten die Einsatzkräfte der Bundeswehr in einem Doppelschicht-System (8 bis 14 Uhr, 14 bis 22 Uhr) an sieben Tagen die Woche. Auch an den Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester und Neujahr werden sie für das Gesundheitsamt Frankfurt tätig sein.

Laut Hessischem Ministerium für Soziales und Integration lag die 7-Tage-Inzidenz in Frankfurt zuletzt (Stand: 24. November) bei 239,7 – und damit deutlich über dem landesweiten Schnitt (171,3). Nur das benachbarte Offenbach (277,2) ist noch stärker betroffen.

Die Bundeswehr wird das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung von Covid-Infizierten noch bis mindestens Januar 2021 unterstützen

Corona in Hessen: Autobauer Opel bietet Werksfläche in Rüsselsheim für Impfzentrum an

+++ 09.25 Uhr: Der Autobauer Opel bietet in seinem Stammsitz in Rüsselsheim in Hessen einen Teil seiner Werksfläche für regionale Corona-Impfzentren an. Das teilte das Unternehmen der dpa mit. „Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen, um den Impfprozess gezielt zu unterstützen und zu erleichtern, sobald ein Impfstoff verfügbar sein wird“, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller am Mittwoch (25.11.2020).

Doch nicht nur in Hessen will Opel seine ungenutzte Werksfläche für ein Corona-Impfzentrum zu Verfügung stellen. Das Angebot gelte ebenfalls für Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz und Eisenach in Thüringen, so Lohscheller.

Corona in Hessen: Wieder über 1.000 Neuinfektionen

Update von Mittwoch, 25.11.2020, 6.50 Uhr: Das Coronavirus grassiert weiter in Hessen, das zeigen die aktuellen Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Insgesamt wurden in Hessen innerhalb eines Tages wieder über 1.000 neue Corona-Infektionen hinzugekommen. Laut RKI wurden 1.363 Neuinfektionen gemeldet (Stand: 25.11.2020, 00.00 Uhr). Die Anzahl der Todesfälle hat sich innerhalb von 24 Stunden stark erhöht: 40 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Das ist ein trauriger Rekord.

Hessen hat wieder über 1000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus zu verzeichnen (Symbolbild).

Coronavirus in Hessen: Die aktuellen Zahlen des RKI

Im Hinblick auf die 7-Tage-Inzidenzen hat sich die Corona-Lage in Hessen wieder etwas beruhigt. In Frankfurt sinkt die Inzidenz auf 223,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage, meldet das RKI. Ebenso sind die Zahlen in Darmstadt etwas gesunken, die Inzidenz beträgt 124,5. Auch in Wiesbaden kann wieder ein geringerer Inzidenz-Wert festgestellt werden, er liegt bei 137,9. Und weiterhin kommen auch gute Nachrichten aus dem Kreis Limburg-Weilburg, die Inzidenz hat auch hier abgenommen und liegt bei 160,0.

Angestiegen ist der kritische Grenzwert wieder in der Stadt Offenbach. Hier liegt nach RKI-Angaben derzeit eine Inzidenz von 279,4 vor. Auch der Kreis Offenbach hat eine gestiegene Inzidenz zu verzeichnen, sie beläuft sich auf 222,6. Ebenso ist im Kreis Groß-Gerau ein Anstieg zu vermelden, die Inzidenz liegt jetzt bei 220,5, so das RKI.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen – Viele Neuinfektionen in Frankfurt

+++ 17.45 Uhr: Laut den aktuellen Fallzahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration vom Dienstag (24.11.2020) gibt es 1.556 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in ganz Hessen. Seit Beginn der Pandemie haben sich somit 77.897 Menschen mit Corona infiziert. Zudem wurden 38 weitere Todesfälle gemeldet, damit steigt die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind auf 1.071.

Die meisten Neuinfektionen in Hessen hat es in der Stadt Frankfurt gegeben. Dort wurden 551 Menschen in den vergangenen 24 Stunden positiv auf Corona getestet. Die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen gibt es weiterhin in der Stadt Offenbach. Dort liegt der Wert laut hessischem Sozialministerium bei 277,2. Die Verteilung der Fälle in den einzelnen Kommunen im Überblick:

Corona in Hessen: Flughafen Frankfurt verteilt Impfstoff in die ganze Welt

Am Flughafen Frankfurt laufen derzeit die Vorbereitungen für die Verteilung des Corona-Impfstoffs.  „Wir bereiten uns auf Im- und Export gleichermaßen vor“, sagt Fraport-Manager Max Philipp Conrady gegenüber der dpa. Der Flughafen Frankfurt gilt als größter Umschlagplatz für pharmazeutische Produkte. Auf den kühlbaren Flächen des Flughafen Frankfurt soll unter anderem der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech gelagert werden.

Das Land Hessen plant, bis zu 70 Prozent des Bevölkerung gegen das Coronavirus Impfen zu lassen. Die dazu benötigten Impfzentren sollen bis zum 11. Dezember entstehen. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann betont, dass trotz der anstehenden Impfungen weiterhin auf die AHA-L-Regeln zu achten sei.

Corona in Hessen: Land Hessen plant bis zu 70 Prozent der Bevölkerung impfen zu lassen

+++ 14.10 Uhr: In der Corona-Krise steht Hessen eine regelrechte Mammutaufgabe bevor. Denn ist der Impfstoff gegen das Coronavirus erst einmal fertiggestellt, muss er unter die Menschen gebracht werden. Das Land Hessen plant, dass sich circa 60 bis 70 Prozent der Hessen gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Am Montag (23.11.2020) hat das Land den Einsatzbefehl für den Aufbau und Betrieb landesweiter Impfzentren bis zum 11. Dezember gegeben. Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Peter Feldmann, ist optimistisch.

Hessen: Impfen gegen Corona – Feldmann warnt vor vorschnellem Handeln

Via Pressemitteilung ließ der OB von Frankfurt verlauten, dass er alles in seiner Macht Stehende tun werde, um die Corona-Pandemie endlich einzudämmen. Es handele sich um „eine gewaltige Aufgabe, die aber auch eine große Chance bietet. Über 1000 Impfungen pro Tag und Impfzentrum, sieben Tagen die Woche – das geht nur, wenn wirklich alle an einem Strang ziehen. Daran habe ich in Frankfurt keinen Zweifel“, so Feldmann.

Doch zusammen mit Gesundheitsdezernent Stefan Majer spricht der OB von Frankfurt auch eine Warnung aus: „Es wird viele Monate dauern, bis die erforderliche Impfquote erreicht wird. Bis dahin bleibt die AHA-L-Regel unsere wichtigste Waffe im Kampf gegen das Virus, sprich: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften. Uns zu früh in Sicherheit zu wiegen, wäre ein großer Fehler.“ Über die genauen Details zu den Corona-Impfzentren wolle die Stadt zeitnah informieren.

In einigen Impfzentren in Deutschland wird der Ablauf einer Corona-Impfung bereits geprobt.

Coronavirus in Hessen: Forscher aus Frankfurt machen wichtige Entdeckung

+++ 13.45 Uhr: Noch immer grassiert in Hessen die Corona-Pandemie. In Frankfurt haben Forschende jetzt eine wichtige Entdeckung gemacht. Das sogenannte „Aprotinin-Spray“ ist bereits in Russland zugelassen und werde dort, so die Forscher, bei Influenza-Infektionen eingesetzt. Die Entdeckung, an der auch Forscher der Uni Frankfurt beteiligt waren, könnte im Kampf gegen das Coronavirus* eine wichtige Rolle spielen.

Corona in Hessen: Neue Regeln für Weihnachten und Silvester

+++ 11.37 Uhr: Während die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen weiter stark ansteigt, haben sich die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer auf neue Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Zwischen 23. Dezember und 1. Januar können Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen stattfinden. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht dazu, sodass sich die Anzahl durch die Heranwachsenden noch erhöhen kann. Das geht aus einem Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Außerdem sollten Arbeitgeber prüfen, ob die Betriebsstätten durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen zwischen 23. Dezember und 1. Januar geschlossen bleiben könnten.

Feuerwerk an Silvester soll trotz der Corona-Krise erlaubt sein. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“. Das Zünden von Raketen und Böllern „an belebten Plätzen und Straße“ soll hingegen verboten werden, heißt es dem Bericht zufolge in dem gemeinsamen Beschluss der Länder. Wie die Corona-Regeln dann konkret in Hessen umgesetzt werden, ist noch offen.

Corona-Krise: Viele Neuinfektionen in Hessen

Update von Dienstag, 24.11.2020, 6.45 Uhr: Fast dreimal so viele Corona-Neuinfektionen mussten die Gesundheitsämter in Hessen im Vergleich zum Montag (23.11.2020) verzeichnen. Insgesamt 1.556 weitere Menschen wurden positiv auf das Coronavirus getestet, mittlerweile sind nach Angaben des Robert Koch-Institut (RKI) 77.897 hessische Bürgerinnen und Bürger mit dem Virus, das die Krankheit Covid-19 auslöst, infiziert oder infiziert gewesen (Stand 24.11.2020, 00.00 Uhr). Auch die Anzahl der Todesfälle ist rapide angestiegen. 38 Todesfälle sind in den letzten 24 Stunden hinzugekommen. Damit steigt die Anzahl derer, die in Zusammenhang mit Corona verstorben sind auf 1.071.

Coronavirus in Hessen: Inzidenz in einer Stadt steigt sprunghaft an

Was die 7-Tage-Inzidenzen betrifft, so scheinen auch diese gerade in einer Stadt im Süden von Hessen wieder plötzlich und vor allem drastisch anzusteigen. Waren es in der Stadt Frankfurt am Vortag noch unter 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage, ist diese Zahl jetzt auf 240,0 gestiegen, meldet das RKI. Auch in Darmstadt ist die Inzidenz wieder angestiegen, wenn auch ungleich weniger sprunghaft als in Frankfurt. Darmstadt liegt derzeit bei 141,4.

Etwas gesunken ist die Inzidenz allerdings in Offenbach. Der Wert sinkt auf unter 300 und liegt derzeit bei 277,9. Und auch im Kreis Offenbach sanken die Infektionszahlen mit dem Coronavirus, sodass die derzeitige Inzidenz weiter auf 218,7 gesunken ist. Auch Wiesbaden kann wieder einen Abfall der Inzidenz melden, sie liegt jetzt bei 151,2. Der Kreis Limburg-Weilburg kann den Wert vom Vortag weitestgehend konstant halten. Für ihn meldet das RKI 180,3 Neuinfektionen mit Corona auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.

Aktuelle Corona-Lage in Hessen: Sechs weitere Todesfälle - Offenbach bleibt Hotspot

Update vom Montag, 23.11.2020, 17.05 Uhr: Laut den am Montag (23.11.2020) vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration veröffentlichten Zahlen gab es in ganz Hessen in den letzten 24 Stunden 552 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der bisher bestätigten Fälle steigt auf 76.341. Zudem verzeichnet das Ministerium sechs neue Todesfälle. Damit sind seit Beginn der Corona-Pandemie 1033 Menschen mit und an Corona verstorben.

Die Stadt Offenbach hat mit 306,7 weiterhin die höchste 7-Tage-Inzidenz in Hessen, gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis mit einer 7-Tage-Inzidenz von 256,5. Da am Montag (23.11.2020) nicht alle Gesundheitsämter in Hessen die Zahl der Corona-Neuinfektionen an das Hessische Ministerium für Sozialen und Integration gemeldet haben, fällt die Zahl niedriger aus.

Bürgermeister sauer wegen Demo: „Extremistische Querköpfe haben sich selbst entlarvt“

Erstmeldung von Montag, 23.11.2020, 14,29 Uhr: Frankfurt - Uwe Becker (CDU), Bürgermeister und Kämmerer der Stadt Frankfurt, hat die Querdenker-Demonstrationen scharf verurteilt. Vor gut einer Woche haben an der Paulskirche in Frankfurt mehrere hundert Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert und dabei die Maskenpflicht und Abstandsregeln nicht eingehalten. Am vergangenen Donnerstag gab es an gleicher Stelle erneut Demonstrationen.

Corona-Demos in Frankfurt: „Plattform des Extremismus“

„Wer sich kritisch mit der Notwendigkeit und Wirksamkeit von Corona-Maßnahmen auseinandersetzen möchte, kann dies in unserem Land frei und offen tun“, so der Politiker. Mehr und mehr seien die sogenannten Querdenker-Demonstrationen jedoch Plattformen des Extremismus geworden. Auf ihnen vermische sich Hass, Hetze und Verschwörungstheorien mit Antisemitismus und Verächtlichmachung der freiheitlichen Demokratie.

Nicht erst die Erstürmung der Treppen des Reichstagsgebäudes in Berlin und die Einschüchterungsversuche von Abgeordneten im Deutschen Bundestag, sondern schon die getätigten Reden auf Querdenker-Veranstaltungen offenbaren laut Becker einen „undemokratischen und extremistischen Ungeist“, dem sich die Gesellschaft in ihrer Mehrheit entgegenstellen muss.

„Querdenker verbreiten Hass, Hetze und Antisemitismus und dies dürfen wir nicht wortlos hinnehmen“, betonte Becker am Montag (23.11.2020) vor dem Hintergrund der angekündigten Großdemonstration für den 12.12.2020 in Frankfurt. Extremistische Querköpfe seien in Frankfurt nicht willkommen.

Schon die zurückliegende Demonstration am vergangenen Donnerstag an der Paulskirche in Frankfurt habe den wahren Ungeist der Querdenker gezeigt. „Mit dem Ausspruch, dass das Coronavirus nicht aus Wuhan, sondern aus den Bankentürmen käme, haben sich die extremistischen Querköpfe selbst entlarvt“, sagte Becker. Das seien nichts anderes als alte auch antisemitische Stereotype von der Weltverschwörung in neuer Fassade. „Hier nutzen die Gegner unserer Demokratie das Coronavirus für den Kampf gegen unsere freiheitlich-demokratische Ordnung und gegen unsere Soziale Marktwirtschaft“, so Becker weiter.

Corona-Krise: Demokratiefeindlichkeit hat in Frankfurt keinen Platz

Wenn noch dazu auf Anne Frank und die Geschwister Scholl Bezug genommen werde, dann missbrauche die Querdenker-Bewegung das Andenken an die Opfer der Nazityrannei für ihre durchschaubare populistische Propaganda, teilt Becker mit. Die Rede einer Frau aus Kassel während einer Querdenker-Demo in Hannover sorgt derzeit bundesweit für Unverständnis. Die Frau hatte sich während ihres Vortrags mit Sophie Scholl verglichen, da sie seit Monaten aktiv im Widerstand sei, Reden halte, auf Demos gehe und Flyer verteile. Das berichtet die HNA.

„Nicht unser freier demokratischer Rechtsstaat und seine Institutionen sind die Feinde der Demokratie, Ihr seid dies. Verquere Demokratiefeindlichkeit hat in unserer Stadt keinen Platz“, erklärte Frankfurts Bürgermeister Becker in Richtung der Verantwortlichen der Querdenker. (tob) *fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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