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Virus-Pandemie

Corona in Hessen: Großer Andrang auf Impf-Termine – es kommt zu Problemen

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  • Marcel Richters
    Marcel Richters
  • Ines Alberti
    Ines Alberti
  • Kerstin Kesselgruber
    Kerstin Kesselgruber
  • Tobias Möllers
    Tobias Möllers
  • Isabel Wetzel
    Isabel Wetzel

Über 80-Jährige in Hessen können sich jetzt für Impfungen gegen Corona anmelden. Der Andrang ist groß – das hat Konsequenzen. Der News-Ticker.

  • Corona* in Hessen: Die Lage bleibt angespannt, in fünf Kreisen liegt die Inzidenz bei mehr als 200.
  • Im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben sind seit dem Vortag 75 Menschen.
  • Anmeldungen für Corona-Schutzimpfungen sind möglich, aber das System ist überlastet.

<<< Ticker aktualisieren >>>

+++ 13 Uhr: Das Hessische Sozialministerium meldete am Montag (11.01.2021) -27 Corona-Fälle für den Kreis Gießen. Auf Nachfrage erläuterte das Ministerium jetzt die negative Zahl der Corona-Neuinfektionen. Die Ursache für den Abzug positiver Corona-Fälle sind demnach keine fehlerhaften Testergebnisse, sondern eine Dopplung. Aus der Statistik wurden am Montag 27 Fälle aus dem Kreis Gießen gelöscht, bei denen es sich um positive Wiederholungstests handelte. Das bedeutet, am Sonntag (10.01.2021) wurden 27 Fälle zum zweiten Mal als Neuinfektionen registriert.

Der Fehler wurde dann korrigiert und da Gießen selbst am Sonntag keine Corona-Meldungen an das HLPUG (Hessisches Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen) übermittelte wurde eine negative Veränderung im täglichen Corona-Bulletin dokumentiert. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Landkreis Gießen ist demnach von Sonntag auf Montag um 27 Fälle gesunken.

Corona in Hessen: Großer Andrang auf Impf-Termine – es kommt zu Problemen

+++ 10.58 Uhr: Das Interesse an den Corona-Impfungen in Hessen ist offenbar groß. Bereits kurz nach dem Start der Anmeldungen waren die Telefon-Hotlines überlastet. Anruferinnen und Anrufer der Nummer 116 117 hörten eine Meldung, dass sie es wegen der hohen Zahl an Anrufen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchen sollten, meldet die dpa. Auch eine Anmeldung über die Internetseite war zwischenzeitlich nicht möglich: Die Nutzerinnen und Nutzer bekamen eine Fehlermeldung wegen Überlastung zu sehen.

Seit dem heutigen Dienstag (12.01.2021) können sich mehr als 400.000 Menschen über 80 Jahren in Hessen für die Impfung gegen das Coronavirus anmelden.

In Hessen können sich Menschen über 80 Jahre telefonisch oder online für Impfungen gegen Corona anmelden. Der Andrang ist groß. (Symbolbild)

Corona in Hessen: 75 neue Todesfälle, aber Inzidenz sinkt leicht

Update vom Dienstag, 12.01.2021, 6.27 Uhr: Wie das Robert Koch-Institut mitteilt, wurden seit dem Vortag in Hessen 524 neue Corona-Infektionen registriert. Insgesamt sind oder waren damit 151.293 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten stieg um 75 auf nun 3.588. Die Inzidenz in Hessen liegt mit einem Wert von 157,2 leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 164,5. Am Vortag lag der Wert für Hessen noch bei 162,6.

Der Landkreis in Hessen mit den meisten Corona-Neuinfektionen ist der Kreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 333,0. Es folgen die Kreise Limburg-Weilburg mit einem Wert von 272,8 und der Vogelsbergkreis mit einer Corona-Inzidenz von 264,1. Auch in den Kreisen Gießen (236,8) und Hersfeld-Rothenburg (218,7) liegt die Inzidenz über dem Wert von 200 und damit auf der höchsten Warnstufe des Landes Hessen. Die niedrigste Inzidenz weist der Hochtaunuskreis auf. Dort liegt der Wert bei 89,5.

Weiterhin sind die Zahlen zu den Corona-Neuinfektionen nicht so belastbar, wie es vor den Feiertagen der Fall war. Während der Weihnachtszeit und nach Neujahr wurden teilweise weniger Daten übertragen und weniger Tests durchgeführt, als vor Weihnachten. Daher ist es nach wie vor möglich, dass einige Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen nicht oder verzögert erfasst werden.

Anmeldung zu Corona-Impfung seit Dienstag möglich

In Hessen können sich seit Dienstag (12.01.2021) Menschen im Alter von mehr als 80 Jahren für eine Corona-Impfung anmelden. Die Anmeldung ist über die Nummer 116 117 oder das Onlineportal impfterminservice.de möglich. Anmeldungen können auch von Angehörigen und Unterstützern vorgenommen werden.

Der geplante Start der Corona-Impfungen ist für den 19. Januar vorgesehen. Ab diesem Tag sollen die sechs regionalen Impfzentren in Hessen in Kassel, Gießen, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Fulda zur Verfügung stehen. Die Impfungen sind kostenlos und können auch vor Ort durch mobile Impfteams durchgeführt werden. Diese Möglichkeit bietet das Land Hessen allen Menschen, die selbst nicht mobil sind.

Erneut hat das Coronavirus in Hessen Dutzende Tote gefordert. Derweil läuft die Impfkampagne im Land an. (Symbolbild)

Sozialministerium in Hessen veröffentlicht Zahlen zu Corona-Infektionen

+++ 15.15 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit wurden in Hessen 561 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit haben sich inzwischen 150.790 Menschen mit dem Virus infiziert. Laut Ministerium gab es in den letzten 24 Stunden außerdem 30 neue Todesfälle (Stand 11.01.2021, 0 Uhr) in Hessen. Damit sind landesweit insgesamt 3.513 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Allein im Wetteraukreis gibt es sieben neue Todesfälle zu beklagen, mehrere andere Kreise meldeten jeweils vier weitere Corona-Tote. In Hessen liegen zudem noch immer vier Kreise teilweise deutlich über dem höchsten Warnwert einer 7-Tage-Inzidenz von 200. Die höchste Inzidenz weist Fulda mit 346,2 aus. Es folgen der Vogelsbergkreis (272,7), der Kreis Limburg-Weilburg (265,4) und der Kreis Gießen (250,8).

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 73, aktuelle Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 166,4
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 8, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 132,5
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 78, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 346,2
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen -27, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 250,8
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 12, aktuelle Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 158,7
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 0, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 189,8
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 17, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 94
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 36, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 135,6
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 0, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 153,9
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 39, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 265,4
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 0, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 152,7
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 0, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 132,8
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen 13, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 120,5
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 7, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 181,1
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 27, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 172,2
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 3, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 120,7
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 28, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 124,7
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 5, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 272,7
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 37, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 184,2
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 19, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 176,4
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 9, aktuelle Todesfälle 7, 7-Tage-Inzidenz 160,9
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 4, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 113,2
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 79, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 131,9
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 30, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 142,7
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 31, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 184,5
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 33, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 145,7
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort.

Corona-Inzidenzen in Hessen: Die aktuellen Zahlen des RKI

Update vom Montag, 11.01.2021, 6.23 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montag (11.01.2021) 561 neue Corona-Infektionen in Hessen. Damit liegt die Inzidenz im Bundesland bei 162,6 und damit leicht unter dem bundesweiten Wert von 166,6. Weiterhin wurden dem RKI 30 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in Hessen steigt damit auf 150.790, die Zahl der Verstorbenen auf 3.513.

Der Kreis mit der höchsten Corona-Inzidenz in Hessen ist der Landkreis Fulda mit einem Wert von 346,0. An zweiter Stelle folgt der Vogelsbergkreis mit einer Inzidenz von 272,6. Auch in den Kreisen Limburg-Weilburg (265,8) und Gießen (250,8) liegt die Inzidenz bei mehr als 200. Den geringsten Wert verzeichnet der Hochtaunuskreis mit 94,1. Nach wie vor weist das RKI darauf hin, dass die Werte infolge der verringerten Tests und teils verzögert übertragener Daten an den Feiertagen nicht dieselbe Validität besitzen, wie vor den Feiertagen.

Insgesamt mehr als 150.000 Corona-Infektionen in Hessen

+++ 15.35 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat am Sonntag (10.01.2021) die aktuellen Corona-Fallzahlen für die Kreise und Städte des Landes veröffentlicht. In den vergangenen 24 Stunden haben sich in Hessen 1.366 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert (Stand 10.01.2021, 0 Uhr). Im selben Zeitraum sind 22 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle im Land auf 3.483. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich in Hessen 150.229 Menschen mit dem Virus infiziert.

Die meisten Corona-Neuinfektionen gibt es am Sonntag in der Stadt Frankfurt. 162 neue Fälle wurden hier innerhalb von 24 Stunden registriert. Der Main-Taunus-Kreis muss dagegen die meisten Todesfälle verzeichnen - 6 Menschen im Kreis sterben in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Bei der 7-Tage-Inzidenz bleibt der Kreis Fulda auch am Sonntag (10.01.2021) trauriger Spitzenreiter. Der Wert klettert auf 159,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Mehr als 150.000 Menschen in Hessen haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Erster Kreis mit Inzidenz über 350 – Aktuelle Zahl an Neuinfektionen

+++ Sonntag, 10.01.2021, 8.55 Uhr: Wieder meldet das Robert Koch-Institut (RKI) für Hessen über 1.000 Corona-Neuinfektionen. Insgesamt 1.366 Menschen wurden positiv auf das Coronavirus getestet (Stand 10.01.2021, 0 Uhr). Damit steigt die Gesamtzahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben auf 150.229. Außerdem meldet das RKI hessenweit 22 weitere Todesfälle.

Noch immer ist der Kreis Fulda trauriger Spitzenreiter in Hessen. Nachdem die Inzidenz erst die Marke von 300 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage erreicht hatte, stieg die Inzidenz jetzt weiter sprunghaft an. Eine 7-Tage-Inzidenz von 359,0 meldet das RKI jetzt für den Kreis Fulda. Danach folgt der Kreis Limburg-Weilburg. Aufgrund der vielen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist die Inzidenz hier auf 281,0 angestiegen. Danach folgen der Vogelsbergkreis (272,6) und der Kreis Gießen (271,2). Diese vier Regionen in Hessen liegen nach wie vor oberhalb der kritischen Marke von 200. Ab Montag (11.01.2021) könnten beispielsweise Bewegungseinschränkungen für die Bürger in diesen Kreisen eingeführt werden.

Corona in Hessen: Inzidenz in Frankfurt steigt weiter an

Aber nicht in allen Teilen von Hessen steigen die Corona-Infektionszahlen so sprunghaft an. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg ist die Inzidenz sogar etwas gesunken. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 193,3 liegt der Kreis wieder unter der kritischen Marke von 200, meldet das RKI. In Frankfurt ist die Inzidenz wieder etwas weiter angestiegen und liegt bei 128,8. In Offenbach fiel die Inzidenz um knapp einen Punkt auf 175,8. Im Kreis Offenbach stieg sie etwas an und liegt bei 170,0. Eine Entspannung ist in Hessen trotz bisherigen Corona-Regeln zum Lockdown leider noch nicht in Sicht.

Corona in Hessen: Ruhigeres Wochenende für Winter-Regionen

+++ 17.20 Uhr: In den Wintersportgebieten in Hessen ist am Samstag (09.01.2021) ein befürchteter Massenandrang ausgeblieben. „Es sind zwar Leute unterwegs, aber es ist alles im grünen Bereich“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen über die Situation an der Wasserkuppe und in der hessischen Rhön. Auch im nordhessischen Wintersportort Willingen war die Lage nach Angaben eines Polizeisprechers „ziemlich entspannt“. In Kassel waren am frühen Nachmittag die Parkplätze am Ausflugsziel „Hohes Gras“ bereits voll. Die Zufahrtswege seien gesperrt, berichtete die Polizei über Twitter.

Betretungsverbote, gesperrte Zufahrtsstraßen und verstärkte Kontrollen sollten einen Massenandrang auf die hessischen Wintersportgebiete verhindern. Die Zufahrten zur Wasserkuppe und dem Hoherodskopf sollten nach Polizeiangaben bis 16.00 Uhr gesperrt sein. Bereits an den vergangenen Tagen war appelliert worden, touristische Ausflugsziele angesichts der Corona-Pandemie zu meiden.

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen ‒ Erster Kreis mit Inzidenz über 300

+++ 15.25 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat im Corona-Bulletin die aktuellen Fallzahlen für die verschiedenen Landkreise veröffentlicht. Insgesamt wurden seit Freitag (08.01.2021) 1.851 Neuinfektionen und 112 weitere Todesfälle in Hessen registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für das gesamte Bundesland bei 147,7 und ist damit um 16,3 im Vergleich zum Vortag gestiegen. In zahlreichen Landkreisen sind die Inzidenzwerte geradezu sprunghaft angestiegen. So etwa im Kreis Fulda, wo die Inzidenz am Freitag noch bei 247,1 lag: Am Samstag führt der Kreis mit 301,8 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen die hessische Liste an. Dort wurden seit Freitag 164 Neuinfektionen gemeldet.

Ähnlich sieht es auch im Kreis Limburg-Weilburg und dem Vogelsbergkreis aus. In Limburg-Weilburg stieg die 7-Tage-Inzidenz von 205 auf 136,4, im Vogelsbergkreis von 230,1 auf 267. Das Sorgenkind Kreis Gießen scheint sich allerdings etwas zu erholen: Dort sank die Inzidenz von 277,1 auf 246,4 - damit befindet sich der Kreis aber nach wie vor über der kritischen Schwelle von 200, ab der etwa eine nächtliche Ausgangssperre gilt.

Corona-Pandemie in Hessen: In vielen Kreisen steigt die Inzidenz sprunghaft an

In Frankfurt dagegen stieg die Inzidenz ebenfalls sprunghaft an: Mit 356 wurden dort die meisten Neuinfektionen in Hessen gemeldet, was die 7-Tage-Inzidenz von 85,5 am Freitag auf 119,6 am Samstag bringt. Mit Hersfeld-Rotenburg hat ein weiterer Landkreis außerdem die 200er-Schwelle überschritten: Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz nun bei 208. Auffallend wenige Neuinfektionen gibt es im Kreis Waldeck-Frankenberg, wo von Freitag auf Samstag lediglich drei Neuinfektionen gemeldet wurden.

Corona in Hessen: Inzidenzen steigen wieder – Wintersportgebiete kämpfen gegen Massenandrang

+++ 10.57 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, will Hessen am Wochenende den Massenandrang auf die Wintersportgebiete stoppen. Dabei greift die Polizei zu Betretungsverboten, gesperrten Zufahrtsstraßen und verstärkten Kontrollen. Die Zufahrten zur Wasserkuppe und dem Hoherodskopf sind gesperrte, twitterte die Polizei am Samstagmorgen. Diese Sperrung sollte bis 16 Uhr dauern. Bereits an den vergangenen Tagen war appelliert worden, touristische Ausflugsziele angesichts der Corona-Pandemie zu vermeiden.

Im nordhessischen Wintersportort Willingen galt wegen Corona bereits seit Freitag ein Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge. Bürgermeister Thomas Trachte hatte angekündigt, das Ordnungsamt werde mit Unterstützung der Polizei über die Einhaltung des Verbots wachen. In der Region rund um den Großen Feldberg im Taunus waren ebenfalls Parkplätze und Zufahrtsstraßen gesperrt. Dabei wurde auch auf Schneebruchgefahr und umgestürzte Bäume verwiesen. 

Corona in Hessen: Inzidenzen steigen wieder – Engpass bei Intensivbetten

+++ Samstag, 09.01.2021, 8.45 Uhr: Weiterhin grassiert das Coronavirus in Hessen in einem besorgniserregenden Ausmaß. Das zeigen auch an diesem Tag die aktuellen Fallzahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). In Hessen kamen innerhalb von 24 Stunden 1.851 Corona-Neuinfektionen hinzu (Stand 09.01.2021, 0 Uhr). Damit haben sich in Hessen seit Beginn der Pandemie insgesamt 148.863 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 112 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslöst. Die 7-Tage-Inzidenz für das Land Hessen ist wieder angestiegen und liegt jetzt bei 147,8, so das RKI.

Corona in Hessen: Die Inzidenz eines weiteren Kreises übersteigt die Marke von 200

Am schlimmsten von der Corona-Krise ist derzeit der Kreis Fulda betroffen. 301,6 Neuinfektionen kommen hier auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Am Vortag (08.01.2021) lag die Inzidenz laut RKI noch bei unter 250. Danach folgt der Vogelsbergkreis. Hier ist die Inzidenz auf 266,9 angestiegen. Im Kreis Gießen hat sich die Corona-Lage etwas entspannt. Die Inzidenz sinkt und liegt derzeit bei 246,4.

Im Kreis Limburg-Weilburg sind die Corona-Fallzahlen dagegen wieder gestiegen. Die Inzidenz klettert auf 236,7. Ebenso liegt der Kreis Hersfeld-Rotenburg jetzt über der 200 Marke mit einer Inzidenz von 207,9. Am Montag (11.01.2021) drohen den Kreisen über der Marke von 200 beispielsweise Bewegungseinschränkungen. In Frankfurt hat sich die Situation wieder etwas verschärft, war am Vortag die Corona-Inzidenz noch auf einem Niveau unter 100, kletterte sie jetzt auf 119,7. Auch in Offenbach (176,5) und im Kreis Offenbach (164,4) sind die Inzidenzen laut RKI wieder angestiegen.

Corona in Hessen: „Sehr angespannte“ Situation bei den Intensivbetten

Die Corona-Lage in Hessen ist weiterhin kritisch. Die Zahl an Intensivbetten sinkt. (Symbolbild)

Auch in den Krankenhäusern in Hessen spitzt sich die Lage angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zu. Bei den Intensivbetten sei die Situation „sehr angespannt“, teilte das hessische Sozialministerium mit. Derzeit seien hessenweit rund 89 Prozent der bepflegbaren Intensivbetten belegt. Eine angespannte Lage sieht das Ministerium aber auch auf den Normalstationen der Krankenhäuser. Hier liege die Auslastung landesweit bei rund 76 Prozent. Auch dies sei ein für die Jahreszeit hoher Wert. Betroffen von Engpässen seien vor allem die Versorgungsgebiete Wiesbaden-Limburg sowie Darmstadt.

Corona in Hessen: Aktuelle Zahlen ‒ Mehreren Kreisen droht Einschränkung des Bewegungsradius

+++ 15.43 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat am Freitag (08.01.2021) die aktuellen Corona-Fallzahlen für die Kreise und Städte des Landes gemeldet. Landesweit haben sich in den vergangenen 24 Stunden 2.003 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt (Stand 08.01.2021, 0 Uhr). Insgesamt haben sich damit in Hessen 147.012 Menschen infiziert. Das Ministerium meldet seit dem Vortag zudem 71 neue Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der Covid-19-Opfer in Hessen auf 3.349 Menschen.

In Hessen liegen mit dem Kreis Fulda (247,1), dem Kreis Gießen (277,1) dem Kreis Limburg-Weilburg (205) und dem Vogelsbergkreis (230,1) derzeit vier Kreise über der höchsten Warnstufe mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200. Ab diesem Wert werden zusätzliche Corona-Schutzmaßnahmen wie etwa Ausgangssperren nötig. Stark angestiegen ist die Inzidenz zuletzt im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Sie liegt dort laut Ministerium nur noch knapp unter 200 (198,9).

Corona in Hessen: Infektionszahlen aus Frankfurt fehlen

Die Stadt Frankfurt hat am Freitag aufgrund technischer Übermittlungsschwierigkeiten zunächst keine aktuellen Corona-Fallzahlen an das Sozialministerium gemeldet. Dies bestätigte das Ministerium auf Anfrage.

Trotz Corona: Sana-Klinikum in Offenbach will Zulagen kürzen

+++ 13.38 Uhr: Unter den Mitarbeitenden der Intensivstationen, der Anästhesiepflege, der zentralen Notaufnahme und der Operationsteams des Sana-Klinikums in Offenbach herrscht Wut*. Der Grund: Die Geschäftsführung des Krankenhauses kündigt an, dass die jeweiligen Arbeitsmarktzulagen deutlich abgebaut werden. Und das trifft gerade die von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Bereiche.

Hessen erwartet nächste Lieferung von Corona-Impfstoff

+++ 09.40 Uhr: Hessen erwartet an diesem Freitag (08.01.2021) die nächste Lieferung von Corona-Impfstoff des Herstellers Biontech aus Mainz. Der Bund hat nach Angaben des Innenministeriums rund 49.000 Dosen für Hessen in Aussicht gestellt. Ab dem 18. Januar soll dann wöchentlich Impfstoff gegen das Coronavirus nach Hessen kommen – jeweils zwischen rund 44.000 und knapp 49.000 Dosen, wie aus einer Aufstellung des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht.

Derzeit konzentrieren sich die Schutzimpfungen auf die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden in Alten- und Pflegeheimen und das Personal auf Covid-19-Intensivstationen. Die ersten Impfzentren in Hessen sollen am 19. Januar öffnen. Anmeldungen für die Corona-Impfung in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt sind ab dem 12. Januar möglich.

Aktuelle Corona-Zahlen für Hessen: In fünf Kreisen drohen schärfere Maßnahmen

Update vom Freitag, 08.01.2021, 08.05 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Für ganz Hessen meldet das RKI am Freitag (Stand 0 Uhr) 2.003 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Im selben Zeitraum sind 71 Menschen an den Folgen einer Covid-Erkrankung verstorben. Die Zahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 3.349. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 147.012 Corona-Infektionen registriert. Die 7-Tage-Inzidenz des Landes liegt aktuell bei 131,5.

Am stärksten betroffen sind nach wie vor der Kreis Gießen (7-Tage-Inzidenz 277,1), der Kreis Fulda (246,9), der Vogelsbergkreis (230) und der Kreis Limburg-Weilburg (205,3). Diese vier Kreise erreichen damit Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationskonzeptes. Wenn die Inzidenzen über das kommende Wochenende auf dem hohen Niveau bleiben, drohen in diesen Kreisen ab Montag (11.01.2021) Bewegungsbeschränkungen. Auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg kann es mit Beginn der neuen Corona-Verordnung am Montag zu weiteren Einschränkungen kommen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier laut RKI am Freitag bei 198,8. Danach folgen der Landkreis Waldeck-Frankenberg (169,4), der Main-Kinzig-Kreis (148,1) und der Kreis Offenbach (145,3). In der Stadt Offenbach liegt die Inzidenz am Freitag bei 135,1, in Frankfurt nur noch bei 85,5.

Corona in Hessen: Polizei schlägt nach Eskalation Alarm

+++ 17.05 Uhr: Die Polizeigewerkschaft beklagt zunehmend mangelnden Respekt für ihre Beamten. „Wenn in den Social-Media-Plattformen Kolleginnen und Kollegen als Büttel des Staates, als obrigkeitstreue Helfer bezeichnet oder gar mit Einheiten aus dem Dritten Reich verglichen werden, nur weil sie beim Schneechaos auf dem Feldberg, der Wasserkuppe oder der Sackpfeife einschreiten müssen, weil Abstandsgebote völlig außer Acht gelassen werden oder Verkehrsbehinderungen einen polizeilichen Einsatz erfordern, ist das nicht hinnehmbar“, sagt der der stellvertretende Landesvorsitzende der hessischen Polizeigewerkschaft, Jens Mohrherr, gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Kommentare in Sozialen Netzwerken, die Spaziergänge und Rodeln als Verbrechen deklarieren würden, seien eine neue Stufe an mangelndem Respekt für die Arbeit der Polizei, so Morherr. Die hessische Polizei erhoffe sich zudem Unterstützung seitens der Politik, denn auch personell sei man laut Morherr „am Limit“. Den verschärften Maßnahmen, die ab 11. Januar gelten sollen, sieht Morherr sorgenvoll entgegen: „Je länger die Einschränkungen dauern, desto schwieriger wird das Verständnis in der Gesellschaft.“

Corona in Hessen: Vier Kreisen droht Bewegungsbeschränkung

+++ 15.55 Uhr: In Hessen hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 2.084 erhöht. Damit haben sich laut dem hessischen Sozialministerium seit Beginn der Pandemie landesweit 145.009 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 07.01.2021, 0 Uhr). Bislang wurden in Hessen 3.278 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Das sind 67 mehr als am Vortag. Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner lag in den vergangenen sieben Tagen in Hessen bei 126,2.

Aktuell liegen noch vier Kreise in Hessen über einer 7-Tage Inzidenz von 200: der Landkreis Gießen (294,4), der Landkreis Limburg-Weilburg (216,1), der Vogelsbergkreis (206,4) und der Landkreis Fulda (200,5). Im Wetteraukreis und in Kassel gibt es jeweils sieben neue Todesfälle zu beklagen, im Landkreis Groß-Gerau sechs.

Die Corona-Lage in Hessen bleibt auch im neuen Jahr angespannt. Ab dem 11. Januar gelten daher wieder strengere Maßnahmen: Mehreren Kreisen drohen Bewegungseinschränkungen.

Corona in Hessen: Neue Regel scharf kritisiert - Lehrer und Politiker befürchten Chaos an Schulen

+++ 14.26 Uhr: Die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus in Hessen bringen kritische Reaktionen mit sich, Die vom hessischen Corona-Kabinett beschlossenen Regeln für den Schulbetrieb nach Ende der Winterferien stoßen sowohl in der Politik als auch bei Lehrerinnen und Lehrern auf große Kritik. So bezeichnete die hessische SPD-Vorsitzende Nancy Faeser die Aufhebung der Präsenzpflicht für die Klassen 1 bis 6 als eine „Unverschämtheit gegenüber den Eltern“. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Janine Wissler. Sie befürchtet, dass die neuen Regeln zu Chaos führen und plädiert in der „Frankfurter Rundschau“ stattdessen für ein Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht*.

Ebenfalls die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert den Beschluss des Corona-Kabinetts: „Die Präsenzpflicht an den Schulen aufzuheben ist konzeptionslos und wird auch den Erfordernissen zur Eindämmung einer Pandemie nicht gerecht“, sagte GEW-Landesvorsitzende Birgit Koch. Stattdessen benötigten Lehrkräfte, Eltern und Schulleitungen „Verlässlichkeit, Planungssicherheit und eine echte Konzeption, wie es mit dem Unterricht unter den Bedingungen der Corona-Pandemie weitergeht“.

Corona in Hessen: Zwei Kreise wieder über kritischer Marke – aktuelle Fallzahlen

Update vom Donnerstag, 07.01.2021, 06.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Für ganz Hessen meldet das RKI am Donnerstag (Stand 0 Uhr) 2.084 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Im selben Zeitraum sind 67 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorben. Die Zahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 3.278. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 145.009 Corona-Infektionen registriert. Die 7-Tage-Inzidenz des Landes liegt aktuell bei 126,3.

Am stärksten betroffen sind nach wie vor der Kreis Gießen (7-Tage-Inzidenz 294,4) und der Kreis Limburg-Weilburg (216,4), obwohl dort die Inzidenz zum Vortag (244,3) sank. Die beiden Kreise erreichen damit Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationskonzeptes. Danach folgen der Vogelsbergkreis (206,4) und der Landkreis Fulda (200,3), die damit ebenfalls wieder über die kritische Marke von 200 rutschen. In Offenbach liegt die Inzidenz am Mittwoch bei 147,2, in Frankfurt bei 100,0.

Corona in Hessen: Entscheidung für Schulen im Lockdown ist gefallen

+++ 16.59 Uhr: In Hessens Schulen wird es aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen nach Ende der Ferien noch keinen Normalbetrieb geben. Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 müssen bis Ende Januar nicht für den Unterricht in die Schulen kommen. Die Präsenzpflicht werde für sie ausgesetzt, für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 werde mit Ausnahme von Abschlussklassen grundsätzlich Distanzunterricht angeboten, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Mittwoch*(06.01.2021) in Wiesbaden.

Lorz appellierte außerdem an die Eltern der Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Für Eltern, denen die Betreuung nicht möglich ist, stünden jedoch die Schulen zur Betreuung offen.

Im Janauar bleiben in Hessen weiterhin viele Schulklassen leer (Symbolbild).

Corona in Hessen: Fast 2000 Neuinfektionen – Was passiert mit den Schulen im Lockdown?

+++ 16.29 Uhr: In Hessen hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 1.913 erhöht. Damit haben sich laut dem hessischen Sozialministerium seit Beginn der Pandemie landesweit 142.925 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 06.01.2021, 0 Uhr). Bislang wurden in Hessen 3.211 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Das sind 116 mehr als am Vortag. Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner lag in den vergangenen sieben Tagen in Hessen bei 129,7.

Aktuell liegen noch zwei Kreise in Hessen über einer 7-Tage-Inzidenz von 200: der Landkreis Gießen (282,2) und der Landkreis Limburg-Weilburg (243,9). In Frankfurt und im Kreis Fulda gibt es jeweils zwölf neue Todesfälle zu beklagen, im Wetteraukreis 13, im Landkreis Marburg-Biedenkopf sogar 15.

Corona in Hessen: Bleiben die Schulen im verlängerten Lockdown dicht?

+++ 14.07 Uhr: Wie schon in den vergangenen Tagen zeigt sich am Mittwoch (06.01.2021) in den beliebten Ausflugsgebieten in Hessen das gleiche Bild: Unzählige Menschen machen sich auf den Weg dorthin, wo es schön ist. Trotz Corona. So überrennen Winterausflügler zum Beispiel den Vogelsberg*, berichtet giessener-allgemeine.de. Ein Hilferuf kommt vom Hoherodskopf – „wir müssen uns am Riemen reißen“, sagt der Bürgermeister einer betroffenen Gemeinde.

Bald gehen die Ferien in Hessen zu Ende, bis dahin wünschen viele sich Klarheit über neue Corona-Regelungen (Symbolbild).

Ähnliches in der Rhön: Dort fürchtet die Polizei erneut ein Verkehrschaos wegen der „Corona-Urlauber“. Schon mittags waren die Parkmöglichkeiten weitgehend ausgeschöpft. Die Beamten rufen dazu auf, den Bereich weiträumig zu meiden. Auf keinen Fall betreten sollten die Menschen das Gebiet um den Großen Feldberg im Taunus, denn der Neuschnee birgt Gefahren. Die Feuerwehren im Hochtaunuskreis warnen deshalb dringend vor Ausflügen.

Bouffier gibt Pressekonferenz zu Corona-Regeln für Schulen

+++ 12.39 Uhr: Lockdown und Corona-Regeln werden in Hessen verlängert. Die Auswirkungen auf Kitas und Schulen werden vor allem von Eltern mit Spannung erwartet. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erklärt die Beschlüsse des hessischen Corona-Kabinetts am Mittwoch (06.01.2021) gegen 16 Uhr – wir berichten im Live-Ticker.

Die Auswirkungen des Corona-Lockdowns auf Kitas und Schulen in Hessen werden mit Spannung erwartet. (Archivbild)

Weitere Regionen in Hessen heben Ausgangssperre wegen Corona auf

+++ 10.55 Uhr: Weitere Regionen in Hessen haben die nächtliche Ausgangssperre wieder aufgehoben. Dazu gehören der Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie Stadt und Kreis Offenbach.

Entwarnung bedeutet das den Verantwortlichen zufolge aber nicht: Die Corona-Lage in den Kliniken in Offenbach beispielsweise sei weiterhin sehr angespannt, sagte Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. Aktuell gebe es keine Intensivbetten und Patienten mussten bereits bis nach Fulda und Würzburg gebracht werden. Die Kontakte müssten also weiterhin stark eingeschränkt werden.

Corona in Hessen: Aktuelle RKI-Zahlen

Update vom Mittwoch, 06.01.2021, 7.01 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Für ganz Hessen meldet das RKI am Mittwoch (Stand 0 Uhr) 1.907 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Im selben Zeitraum sind 116 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorben. Die Zahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 3.211. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 142.925 Corona-Infektionen registriert. Die 7-Tage-Inzidenz des Landes liegt aktuell bei 129,8.

Am stärksten betroffen sind nach wie vor der Kreis Gießen (7-Tage-Inzidenz 282,2) und der Kreis Limburg-Weilburg (244,3). Die beiden Kreise erreichen damit Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationskonzeptes. Danach folgen der Vogelsbergkreis (188,4), der Landkreis Fulda (186,9 und der Main-Kinzig-Kreis (162,4). In Offenbach liegt die Inzidenz am Mittwoch bei 141,2, in Frankfurt bei 106,8.

Corona-Kabinett in Hessen tagt zu verschärftem Lockdown

Nachdem Bund und Länder sich am Dienstag (05.01.2021) auf eine Verlängerung des Lockdowns und eine weitere Verschärfung der Kontaktbeschränkungen geeinigt hatten, wird heute in Hessen das Corona-Kabinett tagen. Die hessische Landesregierung um Ministerpräsident Volker Bouffier wird dann den Lockdown bis Ende Januar formal beschließen und vor allem entscheiden, wie es mit den Schulen in Hessen weitergehen wird. Bouffier sagte in der Pressekonferenz am Dienstagabend, er sei dafür, die Präsenzpflicht an Schulen bis mindestens Ende des Monats aufzuheben.

Auch Schüler sind in Deutschland besonders von der Corona-Krise betroffen. Das Corona-Kabinett entscheidet am Mittwoch, wie es nach den Ferien in den Schulen weitergehen wird (Symbolbild).

Bewegungsradius wird auch in hessischen Corona-Hotspots eingeschränkt

+++ 16.44 Uhr: Bund und Länder wollen in Regionen mit hohen Corona-Infektionszahlen eine Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort einführen. Über alle Entwicklungen bei den Corona-Regeln in Hessen berichten wir im Live-Ticker.

Corona in Hessen: Mehr als 100 Tote

+++ 15.07 Uhr: In Hessen hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 641 erhöht. Damit haben sich laut dem hessischen Sozialministerium seit Beginn der Pandemie landesweit 141.12 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 05.01.2021, 0 Uhr). Bislang wurden in Hessen 3.095 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Das sind 104 mehr als am Vortag. Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner lag in den vergangenen sieben Tagen in Hessen bei 131,1.

Aktuell liegen noch zwei Kreise in Hessen über einer 7-Tage-Inzidenz von 200: der Landkreis Limburg-Weilburg (260,8) und der Landkreis Gießen (259,7). In Frankfurt und im Kreis Limburg-Weilburg gibt es jeweils elf neue Todesfälle zu beklagen, im Landkreis Gießen neun.

Die Corona-Fallzahlen für Hessen (Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration Stand: 05.01.2021, 00.00 Uhr):

Corona in Hessen: Aktuelle RKI-Zahlen – Wie geht es nach den Ferien an den Schulen weiter?

+++ 14.00 Uhr: Der Corona-Lockdown in Deutschland wird wohl verlängert. Eine große Frage aber bleibt: Wie geht es mit den Schulen in Hessen weiter? Werden die Schulen weiterhin geschlossen bleiben? Vermutlich. Doch wie lange? Fest steht bislang nur, dass es bei Öffnung der Schulen keinen Sonderurlaub für berufstätige Eltern geben wird. Die CDU hatte einen entsprechenden Antrag der SPD zurückgewiesen.

Noch vor den Beratungen von Ministerpräsident Volker Bouffier mit Kanzlerin Merkel und den anderen Länderchefs über das weitere Lockdown-Vorgehen hatten die Kultusminister der Länder am Montag (04.01.2021) beschlossen, dass eine Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Stufen möglich ist – „sollte es die Situation in den einzelnen Ländern zulassen“. Für Abschlussklassen soll es Ausnahmen in dem Stufenmodell geben, damit deren Vorbereitung auf Prüfungen „angemessen“ begleitet werden könne. Hessens Kultusminister Alexander Lorz betonte bei der Vorstellung des Papiers am Montag, sobald es zu Lockerungen komme, „müssen die Schulen von Anfang an dabei sein“.

Corona-Lockdown: Schulen sollen in Stufen öffnen

Stufe 1Präsenzunterricht für Jahrgangsstufen 1 bis 6 – die weiteren Jahrgänge bleiben im Distanzunterricht
Stufe 2Halbierung der Klassen und Wechselunterricht
Stufe 3Präsenzunterricht für alle

Doch auch mit dem Modell sind noch einige Fragen ungeklärt. Beispielsweise wird nicht klar, ab welcher Inzidenz welche Stufe des Modells greifen soll. Die Hessische Staatskanzlei teilte bereits am Sonntag (03.01.2021) mit, dass auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier mit einer Verlängerung des Lockdowns rechne. Details, insbesondere zum Vorgehen bei den Schulen, müssten aber noch besprochen werden. Demnach ist noch völlig offen, ob sich in Hessen an das Ende der Weihnachtsferien eine einwöchige Übergangszeit für die Schulen anschließen wird. Bouffier wird nach den Bund-Länder-Beratungen in einer Pressekonferenz über die Beschlüsse und die Konsequenzen für Schulen in Hessen informieren – wir berichten im Live-Ticker.

Corona in Hessen: Ab der kommenden Woche werden Impftermine vergeben

+++ 12.01 Uhr: Hessen will alle über 80-Jährigen im Land schriftlich über das Anmeldeverfahren für eine Corona-Schutzimpfung informieren. Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) kündigten am Dienstag (05.01.2021) in Wiesbaden an, dass es auch ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine geben solle. „Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können“, teilten die Minister mit.

Bislang ist geplant, dass ab dem 19. Januar die ersten sechs regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt öffnen. Menschen aus der ersten Priorisierungsgruppe der Corona-Impfverordnung können sich ab dem 12. Januar dort für ihren persönlichen Impftermin anmelden. Zu dieser Gruppe zählen Männer und Frauen im Alter von über 80 Jahren.

Währenddessen hat das St.-Vincenz-Krankenhaus in Limburg weiterhin mit einem Anstieg von Corona-Patienten zu kämpfen. „Wir müssen viermal mehr Patienten isolieren als in normalen Zeiten“, sagt der Ärztliche Direktor Dr. Michael Fries. Die Angehörige einer verstorbenen Patientin spricht sogar von „nicht hinnehmbaren Zuständen“* im Limburger Krankenhaus.

Die Corona-Zahlen in Hessen bleiben bedenklich hoch. Die Schulen in Deutschland bleiben voraussichtlich erstmal geschlossen (Symbolbild).

Corona in Hessen: Angebliche Warnung vor Corona-Impfung - Polizei spricht von Falschmeldung

+++ 10.31 Uhr: Die Polizei Frankfurt wehrt sich auf Twitter gegen eine Falschmeldung: Über soziale Netzwerke waren Videos und Bilder verbreitet worden, die den Eindruck erwecken sollten, ein Arzt habe mit Lautsprecherdurchsagen aus einem Streifenwagen der Polizei Frankfurt vor der Corona-Impfung gewarnt*. „Keine Durchsage der Polizei“, schreiben die Beamtinnen und Beamten dazu.

Corona in Hessen: Die aktuellen RKI-Zahlen

Update vom Dienstag, 05.01.2021, 7.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Für ganz Hessen meldet das RKI am Dienstag (Stand 0 Uhr) 641 Corona-Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Im selben Zeitraum sind 104 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorben. Die Zahl der Todesopfer im Land erhöhte sich damit auf 3.095. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 141.012 Corona-Infektionen registriert. Die 7-Tage-Inzidenz des Landes liegt aktuell bei 131,1.

Am stärksten betroffen sind nach wie vor der Kreis Limburg-Weilburg (261,2) und der Kreis Gießen (7-Tage-Inzidenz 259,7). Die beiden Kreise erreichen damit Warnstufe schwarz des hessischen Eskalationskonzeptes. Im Kreis Fulda fällt die Inzidenz am Dienstag (05.01.2021) leicht unter den kritischen Wert von 200, auf 194. Danach folgen der Kreis Waldeck-Frankenberg (173,9), der Vogelsbergkreis (170,4) und der Main-Kinzig-Kreis (169,1). In Offenbach liegt die Inzidenz am Dienstag bei 151,2, in Frankfurt bei 116,1.

Corona in Hessen: Schulen könnten geschlossen bleiben

Erstmeldung vom Montag, 04.01.2021, 17.07 Uhr: Frankfurt – In Hessen hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 406 erhöht. Damit haben sich laut dem hessischen Sozialministerium seit Beginn der Pandemie landesweit 140.371 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 04.01.2021, 0.00 Uhr). Bislang wurden in Hessen 2991 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Das sind 29 mehr als am Vortag. Die Zahl der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner lag in den vergangenen sieben Tagen in Hessen bei 133,5.

Aktuell liegen noch drei Kreise in Hessen über einer 7-Tage-Inzidenz von 200. Neben Fulda (202,2) sind das Gießen (268,9) und der Kreis Limburg-Weilburg (268,3). In Gießen und im Werra-Meißner-Kreis gibt es jeweils drei neue Todesfälle zu beklagen, im Landkreis Offenbach sogar sieben.

Die Corona-Fallzahlen für Hessen (Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration Stand: 03.01.2021, 00.00 Uhr):

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für die vergangenen Tage rund um den Jahreswechsel weiter zu bedenken, dass meist weniger Menschen einen Arzt aufsuchten. Dadurch würden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. „Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden“, erklärten die Experten. „Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“

Corona in Hessen: Schulen in Deutschland sollen länger geschlossen bleiben

Aufgrund der weiter hohen Corona-Zahlen empfehlen die Kultusminister vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder, die Schulen in Deutschland länger geschlossen zu halten als bislang vereinbart. Das teilte die Kultusministerkonferenz nach einer gemeinsamen Schaltkonferenz in Berlin mit.

Die Kultusminister empfehlen demnach eine schrittweise Öffnung der Schulen nach dem Corona-Lockdown. Zunächst sollen die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wieder an die Schule zurückkehren. Die folgenden Klassen sollen zu Beginn halbiert und im Wechsel unterrichtet werden. Abschlussklassen sollen von den Maßnahmen ausgenommen bleiben, um sich weiter auf die Prüfungen vorbereiten zu können. Wie Hessen mit dem Thema Schulen umgeht, ist noch offen.

Corona in Hessen: Impfzentren sollen nächste Woche öffnen

Unterdessen gehen die Corona-Impfungen auch in Hessen weiter: Nach Angaben des Innenministeriums wurden im Land bislang etwas mehr als 33.000 Impfdosen verabreicht. „Impfen geht weiter“, sagte ein Sprecher. Aktuell konzentrierten sich die Schutzimpfungen auf die Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sowie das Personal in Corona-Intensivstationen.

Die ersten Impfzentren in Hessen* sollen am 19. Januar öffnen, Anmeldungen für die Corona-Impfung sind ab dem 12. Januar möglich. Als Erstes starten die regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt – 6 von insgesamt 28. Wer der höchsten Priorisierungsgruppe angehört, kann sich ab Mitte Januar telefonisch anmelden. Das geht entweder über die Hotline 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de. Zur ersten Gruppe gehören vor allem Menschen über 80 Jahre.

Weitere Zentren könnten erst öffnen, „wenn eine erhöhte Impfstoffproduktion und weitere Zulassungen für wirksame Impfstoffe in Europa erfolgen“, teilt das Innenministerium mit. (Tobias Möllers) *fnp.de, fr.de, giessener-allgemeine.de und op-online.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa

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