Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eine Schülerin in Wiesbaden macht einen Corona-Selbsttest. Die Schulen in Hessen sollen nach den Sommerferien in den regulären Betrieb starten.
+
Eine Schülerin in Wiesbaden macht einen Corona-Selbsttest. Die Schulen in Hessen sollen nach den Sommerferien in den regulären Betrieb starten.

Neues Schuljahr

Corona an Schulen: Hessen will Regeln für Urlaubsrückkehrer verschärfen

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
    schließen

Hessens Schulen sollen wieder für den regulären Schulbetrieb öffnen. Das Kultusministerium stellt die neuen Pläne vor.

Wiesbaden – Nach den Sommerferien soll der Schulbetrieb in Hessen landesweit und in allen Schulformen im Präsenzunterricht starten. Demnach sollen die Schulen nach den Ferien ab dem 30. August regulären Betrieb an fünf Tagen die Woche für alle Schülerinnen und Schüler anbieten – ohne gravierende Einschränkungen durch die Corona-Pandemie*. Diese Pläne würden mit der Hoffnung gefasst werden, „dass die positive Pandemielage ebenso anhält, wie die Impfung der Bevölkerung“, wie Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag (12.07.2021) ankündigte.

Konkret ist eine Erhöhung der Testfrequenz an Schulen in Hessen geplant. Die Anzahl der Tests soll von zwei auf drei Tests pro Woche erhöht werden. „Die erfolgreich erprobten Antigen-Selbsttests werden auch im neuen Schuljahr beibehalten“, kündigte Lorz an. Die Teilnahme am Präsenzunterricht werde weiterhin nur für Menschen möglich sein, die getestet, geimpft oder genesen sind.

Corona in Hessen: Maskenpflicht am Platz ab Inzidenz von 50

Die Maskenpflicht soll auch am Sitzplatz während des Unterrichts gelten, falls die regionale Inzidenz über 50 liegt. Die Maskenpflicht im Unterricht in Hessen* wurde erst kürzlich aufgehoben. Hier seien künftig medizinische Masken vorgeschrieben – Stoffmasken reichten nicht mehr aus. Lorz betonte außerdem, dass das richtige und regelmäßige Lüften das „A und O für einen sicheren Unterricht“ sei. Die derzeit intensiv diskutierten Luftreinigungsanlagen könnten dabei unter gewissen Bedingungen unterstützen. „Ersetzen können sie das Lüften aber nicht, wie neuste Studien zeigen.“ Das Land will die Schulträger auch künftig bei der Anschaffung von Luftfiltern unterstützen.  

Schulen in Hessen: Diese Regelungen sollen nach den Sommerferien gelten

  • Erhöhung der Testpflicht von zwei auf drei pro Woche.
  • Maskenpflicht auf den Gängen und dem Schulgelände.
  • Am Sitzplatz soll eine Maskenpflicht nur ab einer regionalen Inzidenz von 50 gelten.
  • Künftig sind medizinische Masken vorgeschrieben – Stoffmasken reichen nicht mehr.
  • Regelmäßiges Lüften ist weiterhin vorgesehen.

Lorz appellierte außerdem an alle Urlaubsrückkehrer, sich vor dem ersten Schultag testen zu lassen. „Wir alle kennen die Problematik der Urlaubsrückkehrer und ihren Einfluss auf die Infektionslage aus dem vergangenen Jahr“, erläuterte der Minister. „Deshalb haben wir uns entschlossen, die Vorkehrungen für einen Übergangszeitraum noch einmal zu verschärfen.“ Denn der Schulstart sei entscheidend für den weiteren Verlauf des Schuljahrs.

Coronavirus an Hessens Schulen: VBE fordert „Sicherheitsphase“

Der Verband für Bildung und Erziehung (VBE) Hessen will die Maskenpflicht sogar noch verschärfen. „Wir müssen gut vorbereitet in das neue Schuljahr gehen, sonst riskieren wir erneut Distanzunterricht und Quarantäne“, warnt der VBE-Landesvorsitzende Stefan Wesselmann. Er erinnerte an den Herbst 2020, heißt es in einer Pressemitteilung. Daher fordert der Verband eine „Sicherheitsphase“ von zwei Wochen nach den Sommerferien, in der verpflichtend Masken getragen werden und an mindesten zwei Tests pro Woche festgehalten werden soll. „Solange Kinder und Jugendliche noch nicht geimpft sind, wäre eine Sicherheitsphase ein einfacher und zugleich hilfreicher Schritt“, heißt es vom VBE. (Marvin Ziegele mit dpa) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare