Schießerei Konstablerache

Zwei Verdächtige in Untersuchungshaft

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Ermittlungen nach Schießerei in der Innenstadt gehen weiter.

Nach der Schießerei in der Frankfurter Innenstadt am Dienstagabend sitzen zwei der Beteiligten in Untersuchungshaft. Wie Nadja Niesen, die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, der Frankfurter Rundschau sagte, handelt es sich um einen 40-Jährigen aus Kelsterbach und einen 32-Jährigen aus Rüsselsheim. Die beiden Männer seien auch diejenigen, die bei der gewaltsamen Auseinandersetzung unverletzt geblieben waren. Man gehe derzeit davon aus, dass einer der beiden Inhaftierten geschossen habe, sagte Niesen. Noch müssten aber Zeugen befragt und andere Beweismittel ausgewertet werden.

Es ging wohl um Geld

Am Dienstagabend waren gegen 19 Uhr vier Männer vor einem Döner-Restaurant in der Schäfergasse in Streit geraten. Die Ermittler gehen davon aus, dass es um Geldschulden ging. Als der Konflikt eskalierte, fielen mehrere Schüsse, außerdem wurde ein Messer eingesetzt. Ein 46-jähriger Frankfurter wurde dabei durch einen Streifschuss am Bein, ein 38 Jahre alter Mann aus Kassel durch einen Schnitt am Daumen leicht verletzt. Wie Staatsanwältin Niesen sagte, seien die beiden Verletzten vermutlich angegriffen worden, die beiden Angreifer seien demnach jetzt in Haft. Momentan würden allerdings noch alle vier Männer als Beschuldigte geführt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen versuchten Totschlags.

Etwa 15 Minuten nach den Schüssen war es der Polizei gelungen, alle vier Beteiligten in der Nähe der Konstablerwache festzunehmen. Dabei stellten die Beamten zwei Messer sicher, auch die abgefeuerte Schusswaffe war gefunden worden – einer der Männer hatte sie weggeworfen.

Der Schüsse und der massive Polizeieinsatz hatten für einige Unruhe in Frankfurt gesorgt. Auch, weil die Polizei gegen 19.40 Uhr alle Bürger via Twitter aufgerufen hatte, die Konstablerwache zu meiden.

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