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Frankfurt

Zwei Fälle von Geflügelpest in Frankfurt

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Das Veterinärsamt prüft, eine Stallpflicht für Hausgeflügel in der Nähe des Mainufers zu verhängen. Bei einem toten Schwan und einer toten Kanadagans war das aviäre Influenzavirus nachgewiesen worden.

Bei einem toten Schwan und einer toten Kanadagans in der Nähe des Frankfurter Mainufers ist die Geflügelpest nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Veterinär:innen des Ordnungsamtes prüfen nun in Risikogebieten, wie etwa entlang des Mains, ob eine Stallpflicht für Geflügel verfügt werden muss. Die Stadt Offenbach, der Main-Kinzig-Kreis und der Vogelsberg-Kreis haben dies bereits getan.

Im Herbst vergangenen Jahres ist die Vogelgrippe in Deutschland das erste Mal im Norden der Bundesrepublik aufgetreten. Die durch aviäre – auf Vögel bezogene – Influenzaviren verursachte Erkrankung kommt bei Wildvögeln, vor allem bei Wassergeflügel vor. „Die Übertragung und Ausbreitung der Viren findet durch direkten Kontakt der Vögel untereinander sowie durch indirekten Kontakt über infektiösen Kot statt“, teilte die Stadt mit.

Die aviären Influenzaviren werden in der Regel nicht von den Tieren auf den Menschen übertragen. Wenn, dann sind meistens Tierärzte oder Vogelhalter nach intensivem Kontakt mit einem infizierten Tier betroffen. Gründe dafür sind das Einatmen von verunreinigten Staubpartikeln, mangelnde Handhygiene oder der Kontakt mit verseuchten Federn und Sekreten.

„Sollte die Geflügelpest in einem Geflügelbestand nachgewiesen werden, müssen alle Tiere des Bestandes getötet werden“, führte die Stadt weiter aus. Deshalb informiert das Ordnungsamt nun alle Halter:innen von Geflügel, für die der Virus besonders ansteckend ist, und weist darauf hin, die Sicherheitsmaßnahmen für die Tiere zu erhöhen. Vor allem der Kontakt zwischen dem Hausgeflügel und den Wildtieren soll direkt oder indirekt verhindert werden. „Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände sind für Wildvögel unzugänglich zu lagern. Für die Tränke darf nur Wasser verwendet werden, zu dem Wildvögel keinen Kontakt haben“, teilt die Stadt mit. Tote Wildtiere am Mainufer sollten dem Veterinäramt gemeldet werden. tim

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