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Zuversicht für Modestadt Frankfurt

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Von: Pitt von Bebenburg

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Die Fashion Lounge, am Frankfurter Opernplatz im Sommer 2021.
Die Fashion Lounge, am Frankfurter Opernplatz im Sommer 2021. © Michael Schick

Hessens Wirtschaftsminister Al-Wazir nennt Investitionen für Fashion Week trotz Rückzugs von Premium-Messen „alles andere als nutzlos“

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) gibt die Hoffnung nicht auf, dass Frankfurt als Modestadt bedeutsam bleibt. Zuvor hatte die „Premium Group“ überraschend entschieden, ihre Messen Premium und Seek wieder nach Berlin zu verlegen, bevor sie auch nur einmal in Frankfurt stattgefunden haben. „Natürlich war das alles andere als schön“, räumte Al-Wazir auf eine Frage des FDP-Abgeordneten Stefan Naas im hessischen Landtag ein. Man habe allerdings bei den Veranstaltungen der Fashion Week im Januar gesehen, „dass wir eine Szene haben“, die die Mode-Präsentation mit Leben erfülle.

Ende Januar war bekannt geworden, dass Frankfurt die Modemessen von Premium verliert. Die Corona-Pandemie hatte die Premiere in Frankfurt verhindert. Messe-Chef Wolfgang Marzin sprach von einer „überraschenden Entscheidung“. Die Stadt hielt aber an der Fashion Week in der Stadt fest. Dort gab es vom 17. Bis 21. Januar rund 70 Veranstaltungen.

Al-Wazir berichtete im Landtag, dass das Land Hessen zur Unterstützung insgesamt drei Millionen Euro für die Jahre 2021 bis 2023 zugesagt habe. Er gehe davon aus, dass nur ein Teil davon ausgegeben worden sei, zumal der Betrag auch für das kommende Jahr gedacht gewesen sei. „Das war alles andere als nutzlos“, fügte der Minister mit Blick auf die Erfahrungen mit der Fashion Week hinzu und zeigte sich zuversichtlich für den Mode-Standort Frankfurt.

Zudem bleibe es bei der Messe Neonyt. Diese Veranstaltung wird nicht von der Premium Group, sondern von der Messe Frankfurt organisiert. Die Neonyt soll vom 5. bis 7. Juli in Frankfurt stattfinden.

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