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Oberrad

Zuschuss für Orgel

  • Judith Köneke
    VonJudith Köneke
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Die Orgel der Evangelischen Erlösergemeinde Oberrad wird restauriert.

Die Orgel der Evangelischen Erlösergemeinde Oberrad muss saniert werden. Hin und wieder wummere sie, die Tasten ließen sich nicht mehr so gut drücken und das ein oder andere Register funktioniere nicht, erklärt Pfarrerin Anne-Katrin Helms. Nun gibt es einen Zuschuss von 9000 Euro. Die Hälfte kommt vom Landesamtes für Denkmalpflege und die andere von der Sparkassen-Kulturstiftung. Die Förderung wird im Rahmen des gemeinsamen Orgelförderprogramms vergeben. Insgesamt kostet die Überarbeitung der Teile 45 000 Euro. Geld erhalte die Gemeinde auch von der Kirche, aber 20 000 Euro müssten sie selbst tragen und seien auf Spenden angewiesen, sagt Helms.

Die Orgel auf der Empore der Kirche wurde 1958 durch E.F. Walcker & Cie aus Ludwigsburg gebaut. Technisch und klanglich sei das Instrument ein repräsentativer Vertreter der Nachkriegszeit und bezeuge mit ihrer interessanten Mischung der technischen Bestandteile die Übergangsphase von der mechanischen zur elektrischen Orgeltechnik, schreibt das Denkmalamt. All dies mache die im Original erhaltene Orgel zu einem denkmalwerten Instrument. Ein Orgelsachverständiger habe sie erst darauf aufmerksam gemacht, dass das Instrument etwas Besonderes sei, sagt Helms.

Die Orgel soll erst nach dem Erntedankfest im Herbst saniert werden, denn das werde im Gärtnerdorf Oberrad groß gefeiert, so Helms. In der Zwischenzeit ersetzt eine Truhenorgel das Instrument, damit auch weiter musiziert werden kann. Und pünktlich zum 1. Advent soll das gute Stück wieder neu erklingen.

Spendenkonto
Stichwort „Orgelrenovierung Erlöserkirche Oberrad“, Evangelische Bank – IBAN DE84 5206 0410 0104 1101 45 – BIC GENODEF1EK1.

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