Blumendekore auf Höchster Porzellan. 
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Blumendekore auf Höchster Porzellan.  

Höchst

Zukunft des Höchster Porzellanmuseums

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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Der Ortsbeirat hat Fragen zum geplanten Umzug. Der Geschichts- und Bürgerverein befürchten Verzögerungen.

Nein. Porzellan zerschlagen möchte die CDU im Ortsbeirat 6 nicht, sagt sie. Aber ein paar kritische Fragen zur Fusion von Porzellan- und Bürgermuseum im Bolongaropalast hat die Fraktion dann doch. Etwa welche Räume des Palastes künftig dem Porzellan exklusiv zur Verfügung stehen sollen und welche geteilt werden, wie groß die Ausstellungsräume sein werden, wie viele Besucher dort flanieren können und ob das Porzellanmuseum nicht einfach im Kronberger Haus bleiben könnte. Oder welche andere Ideen es für die Immobilie gebe.

Das wiederum beschleunigt den Puls von Markus Grossbach vom Kultur- und Museumsverein Bolongaro, ebenso wie von Jürgen Rothländer vom Höchster Geschichtsverein. Beide wissen, zieht das Porzellan nicht in den Bolongaropalast, kommt auch das Bürger und Geschichtsmuseum nicht zustande. Das neue Bürgermuseum können die Bürger nicht ehrenamtlich alleine stemmen, das funktioniert nur mit professioneller Begleitung seitens des Historischen Museums.

Beide bitten den Ortsbeirat, das Vorhaben nicht zu verzögern. Das Gremium hat dem CDU-Fragenkatalog dennoch zugestimmt. Sonderlich schwer zu beantworten sollten sie nicht sein, so der Tenor, eine große Verzögerung sei dadurch nicht zu erwarten.

Jan Gerchow, der Leiter des Historischen Museums, hat sich bereits für eine der kommenden Sitzungen ankündigen lassen. Sicher werde er dabei alle Fragen beantworten, sagt Henning Brandt, der Leiter der Höchster Verwaltung. An den Gerüchten, Investoren seien bereits hinter der Immobilie Kronberger Haus her, sei nichts dran. Statt dessen soll es nach Auszug des Porzellanmuseums eine Planungswerkstatt mit Bürgern geben, die ermittelt, was aus dem Haus wird.  

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