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Zoo Frankfurt: Samantha hat keinen Bock

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Von: Stefan Behr

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Schophirschdame Samantha. Zoo Frankfurt
Schophirschdame Samantha. Zoo Frankfurt © dpa

Das soll sich für die neue Schophirschdame im Zoo aber ändern

Von wegen Artensterben! Der Frankfurter Zoo jedenfalls ist ab sofort um eine Art reicher: Schopfhirschdame Samantha ist dort die erste ihrer Gattung.

Das siebenjährige Hirschweibchen kam aus dem Zoo von Magdeburg in die Mainmetropole, was ja durchaus einen Kulturschock auslösen kann, und verbrachte die ersten Wochen in der Quarantänestation. Nach der Eingewöhnung auf einem separaten Teil des Geheges wird es sich nun die Anlage mit zwei Mandschurenkranichen und dem 15 Jahre alten Chinesischen-Muntjak-Bock Ruud teilen, der vom Alter her glatt ihr Vater sein könnte. Das kann natürlich keine dauerhafte Lösung sein, daher soll Samantha über kurz oder lang auch noch ein waschechter Schopfhirschbock zur Seite gestellt werden.

Ruud hat hier eh keine Zukunft: Die in Ostasien beheimateten Schopfhirsche (Elaphodus cephalophus) werden zwar zoologisch zu den Muntjakhirschen gezählt. Im Gegensatz zu ihren nahen Verwandten, den Chinesischen Muntjaks – ebenfalls eine Zwerghirschart – gelten sie in Europa nicht als invasive Art. Vor diesem Hintergrund soll die Haltung Chinesischer Muntjaks im Zoo Frankfurt ohnehin auslaufen.

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