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Zeichen gegen Hass

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Von: Yağmur Ekim Çay

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In Frankfurt gibt es gleich mehrere Aktionen zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit.

Queere Menschen sind nirgendwo völlig in Sicherheit. Im März wurde die Dragqueen Electra Pain an der Konstablerwache in Frankfurt angegriffen. Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit, sind mehrere Veranstaltungen geplant, um ein Zeichen gegen Hass zu setzen und Aufmerksamkeit zu schaffen.

Um 9.30 Uhr eröffnet die Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) einen Aktionstag der Wilhelm-Merton-Schule (WMS), der vom Evangelischen Verein für Jugendsozialarbeit organisiert wird. Es soll über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt aufgeklärt und die Schüler:innen sensibilisiert werden. Um 12 Uhr wird Eskandari-Grünberg mit Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Römer die Regenbogenflagge hissen. Um 17 Uhr lädt die Stadträtin mit der Koordinierungsstelle für LGBTIQ-Fragen im Amt für multikulturelle Angelegenheiten zu einer Gedenkveranstaltung am „Frankfurter Engel“, dem Mahnmal für Homosexuellenverfolgung am Klaus-Mann-Platz, ein. Zuvor beginnt um 16.15 Uhr die Demonstration „Mehr Schutz für queere Menschen“ der Aids-Hilfe Frankfurt und der Rainbow Crew vom Römerberg und läuft in Richtung Klaus-Mann-Platz. Bernd Reisig lädt mit seiner Stiftung um 19 Uhr zum Empfang: „Liebe kennt keine Pause – gegen Homophobie in Katar“ in den Römer ein. Unter anderem wird Mr. Gay Germany und Initiator Benjamin Näßler sprechen.

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit findet jedes Jahr weltweit statt, seitdem die Weltgesundheitsorganisation am 17. Mai 1990 Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen hat.

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