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Nicht reinsetzen! Die Buntnesseln von Ulrike Haardt-Gerullis.

Corona Homestory

Wünschen wir uns was für die Zeit nach Corona

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Und weitere Tipps, was man machen kann, während Corona uns zu Hause festhält. Zum Beispiel eine Sprache lernen oder eine Sprache lehren - im Tandem.

Ja, liebe Leute, wie soll es weitergehen, wenn wir das hinter uns haben? Auch Schülerinnen und Schüler machen sich Gedanken darüber: bei der Osterferien-Aktion „We wish a world“ (deutsch: Wir wünschen uns eine Welt). Diese virtuellen Ferienspiele haben sich der Verein „Umweltlernen in Frankfurt“ und Frankfurter Lehrer ausgedacht, um gute Ideen in die Welt zu bringen – und das passt ja bestens in unsere Reihe mit Ihren Ideen für die Zeit daheim.

Kinder können also malen, basteln, texten, fotografieren und filmen, was sie sich für die Zukunft vorstellen: von der Solidarität mit Corona-Erkrankten und Betroffenen überall auf der Welt bis hin zu Ideen für ein nachhaltiges Leben nach der Pandemie mit Auswegen aus der Klimakrise. Oder einfach was Lustiges. „Beiträge können als Bilder oder Filmclips, Gedichte oder Musik eingereicht werden“, wirbt der Verein Umweltlernen: E-Mail an kontakt@umweltlernen-frankfurt.de. Die besten Bilder, Texte und Filmclips werden im Internet veröffentlicht und später bei einem Festival unter freiem Himmel gezeigt und prämiert.

Lernen und helfen stehen auch bei FR-Leserin Barbara Leyendecker aus Obertshausen hoch im Kurs. Sie berichtet uns von einer Initiative des Malteser-Hilfsdienstes: Online-Deutsch-Tandems. Die Corona-Zeit lasse immerhin die Möglichkeit, eine Sprache von zu Hause aus zu lernen oder zu verbessern, heißt es in dem Aufruf. Deshalb vermitteln die Malteser Tandems aus jeweils zwei Sprechpartnern, die einander über Videotelefonie (etwa Skype, Whatsapp) oder einfach am Telefon ihre Sprache beibringen und sich unterhalten. Es geht übrigens nicht nur um Deutsch, gesucht wird auch Englisch – und angeboten werden Dari, Italienisch und Arabisch. „Welche Sprache bietest du an? Welche Sprache möchtest du lernen oder verbessern?“, fragen die Malteser. Wer mitmachen möchte, schreibt oder ruft an. E-Mail: mod.dulla@gmail.com, Telefon 01516 / 244 882 6. „Jeder kann mitmachen!“

Und woher stammt das Foto zu unserer heutigen Folge? Von Ulrike Haardt-Gerullis aus Geisenheim. Sie hat auch was dazu gedichtet: „Was mache ich in Corona-Zeiten?/Von meinen zahlreichen Buntnesseln/viele Ableger schneiden,/damit diese junge Pflanzen bilden,/die alten Pflanzen nicht verwildern.“

Nicht nur die Nesseln, auch die Menschen habe was davon, wenn sie wollen: „Möchten FR-Leser mal einen Ableger haben,/ dürfen sie mich ganz einfach fragen./Sie dürfen ihn sich persönlich holen,/mit viel Abstand, versteht sich,/doch wird es sicher sich lohnen.“

Wir vermitteln gern. Nessel-Interessenten schreiben genau wie alle, die ihre guten Ideen zur Serie beitragen, an: online@fr.de.

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