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Immobilienmarkt

Wohnungen in Frankfurt und Taunus trotz Krise sehr gesucht

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Corona-Krise lässt sie Nachfrage nach Wohnungen und Häuser nicht sinken. Die Folge: Die Preise und Mieten in Frankfurt und Taunus bleiben hoch.

Die Mieten und Preise für Wohnungen in Frankfurt, dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis sind trotz Corona-Pandemie und Wirtschaftskrise weiter gestiegen. Das zeigt der Wohnungsmarktbericht der Immobilienbörse der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt.

Trotz bereits sehr hohem Niveaus haben nach Beobachtungen der Mitgliedsunternehmen insbesondere die Preise für Einfamilienhäuser sowie Reihen- und Doppelhäuser in gut angebundenen Kommunen der beiden Kreise weiter zugelegt. Im Frankfurter Westend kosten Wohnungen mit gehobener Ausstattung inzwischen im Schnitt mehr als 10 000 Euro pro Quadratmeter. In Bad Homburg werden bis zu 6000 Euro pro Quadratmeter gezahlt, in Oberursel bis zu 5850, in Hofheim bis zu 5600 Euro pro Quadratmeter. Einige im Neubau erzielte Spitzenwerte sind dabei herausgerechnet. Die Preise für Reihenhäuser und Doppelhaushälften sind in den Kreisen im Schnitt um drei Prozent gestiegen.

Den erneuten Anstieg der Preise für Wohnungen und Häuser führen die Marktbeobachter:innen vor allem auf die weiterhin hohe Nachfrage zurück, die auf ein in Teilen sogar rückläufiges Angebot treffe. Wohnimmobilien in deutschen Metropolen gälten auch in der Krise als „sicherer Hafen“, sagt Helmut Christmann, der Vorsitzende der Immobilienbörse. In Zeiten von Homeoffice und begrenzten Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten steige zudem der Wunsch nach einer größeren Wohnung. Zugleich beobachten die Makler:innen dass Käufer:innen vermehrt ins Umland schauen.

IHK fordert mehr Bauland

Auch die Mieten sind auf einem hohen Niveau geblieben oder weiter gestiegen. Für das Frankfurter Westend nennt der Bericht eine Schwerpunktmiete von 17 Euro pro Quadratmeter, für das Nordend von 15,50 Euro pro Quadratmeter. In Bad Homburg liegt das Niveau laut Immobilienbörse bei 11,50 Euro, in Oberursel bei elf Euro, in Hofheim bei 10,50 Euro pro Quadratmeter. In der Spitze werden etwa in Bad Homburg 15 Euro und mehr pro Quadratmeter verlangt.

Die IHK rechnet auch für die kommenden Monate nicht mit einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt. Zumal sie davon ausgeht, dass der Zuzug in die Region nach Abklingen der Pandemie wieder an Fahrt gewinnt. Sie fordert daher eine zügige Ausweisung neuen Baulands.

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