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Dieser Entwurf für den Turm erhielt den ersten Preis. Grüntuch Ernst
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Dieser Entwurf für den Turm erhielt den ersten Preis. Grüntuch Ernst

Stadtentwicklung

Wohnen im Porsche-Design

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der internationale Architektenwettbewerb für den Turm im Europaviertel ist abgeschlossen. Er könnte nach Plänen des Berliner Architekturbüros Grüntuch Ernst entstehen. Der Bau des Gebäudes soll in einem Jahr beginnen.

Der für das Luxussegment konzipierte Porsche Design Tower im Europaviertel könnte nach Plänen des Berliner Architekturbüros Grüntuch Ernst entstehen. Dessen Entwurf für den Wohnturm an der Emser Brücke überzeugte die Jury des internationalen Architektenwettbewerbs unter den 18 eingereichten Vorschlägen am meisten. Auch die mit den Plätzen zwei bis vier bedachten Büros Blauraum Architekten (Hamburg), Meixner Schlüter Wendt (Frankfurt) und Behnisch Architekten (Stuttgart) haben aber noch eine Chance, den Zuschlag zu erhalten.

Welcher der vier mit Preisen von 37.500 bis 100.000 Euro bedachten Büros den Turm an der Europa-Allee für den Investor P+B Bauen realisieren darf, werde im Mai festgelegt, sagte Alfred Hildebrandt, dessen Unternehmen sich um Projektentwicklung und Vermarktung kümmert, am Donnerstag. Finanziell sei alles abgesichert. „Wir könnten sofort in die Entwurfsplanung gehen.“ Der Baubeginn sei für das kommende Frühjahr geplant. Zwei Jahre später könnten die ersten Bewohner einziehen.

150 bis 180 Wohnungen könnten in dem neuen Turm Platz finden, den Hildebrandt, als „eines der besten Wohnhochhäuser Europas“ vermarkten will. Über Verkaufspreise will er noch nicht sprechen. Die möblierten Porsche-Design-Suiten, die Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, Penthouse-Wohnungen und die sich über zwei Etagen erstreckenden Townhouses orientierten sich am „oberen Preissegment“ des Viertels, sagte Hildebrandt.

Entlastung für Wohnungsmarkt

100 Meter hoch wird das Gebäude den derzeitigen Plänen nach sein. Das wären 20 Meter mehr, als der Bebauungsplan vorsieht. Verschiedene Möglichkeiten für eine Befreiung von dieser Auflage seien denkbar, sagte Hildebrandt. Dass sich die Stadt vorstellen kann, dass der Bauherr im Gegenzug an anderer Stelle günstige Wohnungen errichtet, bestätigte er zwar. Auch mit dem Wohnturm entlaste man aber den Wohnungsmarkt, betonte Hildebrandt.

Platz für ein Restaurant an der Spitze des Turms vorzuhalten, wie das der Bebauungsplan vorsieht, bezeichnete Hildebrandt als nicht sinnvoll. Ein Café könne aber in das Erdgeschoss des Gebäudes ziehen.

Der Bau einer Tiefgarage ist nicht vorgesehen. Die Bewohner sollen ihre Autos in einer Hochgarage abstellen, die nach dem Entwurf von Grüntuch Ernst im ersten bis dritten Stock des Hochhaussockels Platz fände.

Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) äußerte sich am Donnerstag zurückhaltend. Er sprach von Entwürfen, „bei denen er sich nicht zutraue zu sagen, ob es einmal die Gebäude sein werden, mit denen sich Frankfurter identifizieren werden“. Er fände es schön, wenn man Gebäuden ihre Funktion ablesen kann, sagte Cunitz. Das sei nicht bei jedem dieser Gebäude der Fall.

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