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Linke: Wohnraum in Frankfurt zu teuer

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Die Linke freut sich nicht über die Rekordbauzahlen. Die Neubauten führten nicht zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt, sondern verschärften die Situation.

Die Linke im Römer kann dem am Montag von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) verkündeten neuen Rekord bei der Zahl genehmigter Wohnungsneubauten nicht viel Positives abgewinnen. Die meisten Wohnungen, die entstehen, seien so teuer, dass sie sich die Mehrheit der Frankfurter nicht leisten könne. Diese Neubauten führten nicht zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt, sondern verschärften die Situation noch, weil in den Quartieren die Mieten stiegen, sagt der planungspolitische Sprecher der Fraktion, Eyup Yilmaz.

Die Linke nennt es bezeichnend, dass sich Josef nicht zur Zahl der entstandenen Sozialwohnungen äußerte. „Denn da kann keineswegs ein Höchstwert verkündet werden, obwohl gerade hier der Bedarf am größten ist“, sagt Yilmaz. Er fordert den Magistrat auf, die Wohnungspolitik grundsätzlich zu ändern.

Auch für den Bund deutscher Baumeister ist die Zahl der fertiggestellten Wohnungen und der genehmigten Wohnungen kein Grund zur Freude. Er hält diese für deutlich zu gering. Statt 3519 wie im vergangenen Jahr müssten eigentlich 10 000 neue Wohnungen im Jahr auf der Markt kommen, heißt es. Schließlich gebe es einen Bedarf von 100 000 zusätzlichen Wohnungen bis 2030. 

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