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Der Grand Tower am Einkaufszentrum Skyline Plaza wird der höchste deutsche Wohnturm.

Wohnen in Frankfurt

Teuer leben über den Dächern der Stadt

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In Frankfurt entstehen etliche neue Hochhäuser. Wer dort wohnen will, muss ordentliche Summen bezahlen. Die FR hat einige Beispiele zusammengestellt.

Grand Tower: Das Hochhaus am Einkaufszentrum Skyline Plaza soll dieses Jahr bezogen werden. Mit 172 Metern Höhe wird der Grand Tower Deutschlands höchster Wohnturm sein. Die 412 Wohnungen im von Magnus Kaminiarz entworfenen 47-geschossigen Hochhaus gehören zu den teuersten in Frankfurt. Sie sollen im Schnitt für etwa 8700 Euro pro Quadratmeter verkauft worden sein.

160 Park View: Der mit 96 Metern höhere Turm des früheren Hochhauses am Park im Westend wird gerade zu Frankfurts wohl teuerstem Wohnturm umgebaut. 123 Wohnungen sollen im Schnitt für 12 800 Euro pro Quadratmeter verkauft werden, sechs preisgebundene Wohnungen werden vermietet. Der kleinere Turm wird ein Hotel. Alles soll Ende 2020 fertig sein.

Solid Home: An der Niedernhausener Straße im Europaviertel entsteht ein kaskadenartiges 66 Meter hohes Wohnhochhaus. Die 201 Wohnungen sollen für 4000 bis mehr als 10 000 Euro pro Quadratmeter verkauft werden. Schon zu Beginn der Tiefbauarbeiten waren 60 Prozent vergeben. Die Bewohner sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 in den von KSP Jürgen Engel entworfenen Turm einziehen können.

Eden: Das 98 Meter hohe Wohnhochhaus entsteht im Nordwesten des früheren Telenorma-Geländes, am Eingang zum Europaviertel. Die 263 Wohnungen, die im von Magnus Kaminiarz gestalteten Turm Platz finden, sollen im Schnitt für etwa 10 000 Euro angeboten werden. Das Hochhaus Eden, die auf dem selben Areal entstehenden ABG-Wohnungen und das Hotel- und Bürohochhaus „The Spin“ sollen 2021 fertig sein.

High Lines: Auf dem früheren Telekom-Areal an der Stiftstraße in der City werden gleich drei Wohntürme errichtet. Sie sollen 85, 60 und 44 Meter hoch werden und Platz für etwa 500 Wohnungen bieten. Im Areal, zu dem ein Bestandsgebäude gehört, das saniert wird, sollen zudem Läden, Büros und eine Kita entstehen. Die Hälfte der Wohnungen soll verkauft, die andere Hälfte vermietet werden. Darunter sind 51 preisgebundene Wohnungen. Selbst diese sind aber nicht eben günstig. Sie sollen für 9,10 bis 14 Euro pro Quadratmeter vermietet werden.

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