Wohnen in Frankfurt

Preise steigen weiter

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Wohnungen im IHK-Bezirk Frankfurt werden immer teurer. Besonders die Kaufpreise steigen nach einem neuen Wohnungsmarktbericht kräftig an.

Die Preise für eine Eigentumswohnung in Frankfurt sind nach dem Wohnungsmarktbericht der Frankfurter Immobilienbörse im vergangenen Jahr um fünf bis zehn Prozent, in bevorzugten Stadtteilen und Stadtteilen mit hohem Neubauanteil um bis zu 15 Prozent gestiegen. Auch in den umliegenden Städten und Gemeinden sehen die Mitglieder des bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt angesiedelten Zusammenschlusses von Immobilienexperten zum Teil deutliche Steigerungen beim Wohneigentum.

In beliebten städtischen Lagen werden dem Bericht nach in Frankfurt Verkaufspreise von mehr als 8000 Euro pro Quadratmeter für eine Wohnung erzielt. Im Neubau zahlten Käufer auch in Bad Homburg, Oberursel, Kronberg, Königstein, Bad Soden und Hofheim deutlich mehr als 5000 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen.

Die Mieten steigen etwas langsamer als die Preise, ziehen nach Beobachtung der Immobilienbörse aber vor allem im unteren Preisspektrum an. Besonders hoch seien diese in Frankfurter Gründerzeit- und von Neubau geprägten Vierteln. In den Landkreisen liegen sie in Bad Homburg und Kronberg am höchsten. Noch am günstigsten ist es im Usinger Land.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum werde zunehmend zu einem Standortproblem, heißt es bei der IHK. Sie wirbt dafür, mehr Wohngebiete zu entwickeln. 

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