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Frankfurt

Pläne für 200 Meter hohen Büroturm

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Helaba hat ein Areal an Neuer Mainzer gekauft. Dort will sie offenbar die 20 Jahre alten Pläne für ein 195 Meter hohes Bürogebäude realisieren.

Etwa 20 Jahre nach den ersten Plänen für ein Hochhaus am Knick der Neuen Mainzer Straße im Frankfurter Bankenviertel rückt dessen Realisierung näher. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat das Grundstück, auf dem nach dem Bebauungsplan ein 195 Meter hoher Büroturm entstehen darf, jetzt erworben. Eine Sprecherin der Helaba bestätigt einen entsprechenden Bericht der „FAZ“. „Wir schaffen die Basis für die Entwicklung des Grundstücks.“

Zu den näheren Plänen will sich die Helaba nicht äußern. Der Verwaltungsrat muss dem Kauf des Grundstücks, auf dem Anfang des Jahrtausends die Frankfurter Sparkasse und die Württembergische Hypothekenbank nach Plänen des Frankfurter Büros KSP einen 55-geschossigen Turm errichten wollten, noch zustimmen. Dem Vernehmen nach will die Helaba zumindest einen Teil des entstehenden Büroraums selbst nutzen und die anderen Flächen vermieten. 

Im Planungsdezernat spricht man bereits von konkreten Bauabsichten. Man sei in Gesprächen mit dem Helaba-Konzern, sagt der Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD), Mark Gellert. 

Eine Bedingung der Stadt ist, dass der Investor auch 9000 Quadratmeter Wohnraum schafft, der allerdings nicht in unmittelbarer Nähe des Turms entstehen muss. Ein Teil des Gebäudes soll kulturell genutzt werden. Nach dem Bebauungsplan muss eine Wegeverbindung von der Neuen Mainzer in die Taunusanlage entstehen. Erhalten bleiben muss ein denkmalgeschütztes früheres Bankgebäude. 

Dass es nun Bewegung gebe, zeige, wie hoch die Nachfrage nach Büroraum sei, sagt Gellert und weist auf die riesigen Bauprojekte im Umfeld des Grundstücks hin. Große Büroflächen entstehen etwa im Omniturm, der an der Großen Gallusstraße in die Höhe wächst, im Marienturm auf der anderen Seite der Taunusanlage und im Projekt Four auf dem früheren Deutsche-Bank-Areal am Roßmarkt. 

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