Nieder-Erlenbach

Nieder-Erlenbach: ABG baut Doppelhäuser

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Die städtische Wohnungsgesellschaft ABG will 40 Reihenhäuser bauen. Sie spricht von einem attraktiven Angebot für Familie.

Die städtische Wohnungsgesellschaft ABG wird am Westrand von Nieder-Erlenbach 40 Reihen- und Doppelhäuser im Passivhausstandard errichten. Die Arbeiten sollen im Sommer kommenden Jahres beginnen. Um das Vorhaben zu ermöglichen, hat die Stadt der ABG jetzt per Erbpacht Grundstücke von insgesamt 9000 Quadratmetern Größe zur Verfügung gestellt. „Mit städtischen Grundstücken tragen wir dazu bei, dass dringend benötigter Wohnraum entsteht“, sagt Baustadtrat Jan Schneider (CDU). Der Stadtteil werde weiterentwickelt, ohne dessen Charakter zu beeinträchtigen.

Für die ABG ist es, wie Geschäftsführer Frank Junker im Gespräch mit der FR erläutert, das erste Bauträgergeschäft seit der Fertigstellung von 63 Eigentumswohnungen an der Hahnstraße in der früheren Bürostadt Niederrad im vorigen Jahr. Die nun in Nieder-Erlenbach entstehenden Reihenhäuser hätten eine Wohnfläche von 120 Quadratmetern. Die ABG werde sie im Mittel für Preise um die 400 000 Euro verkaufen. Damit schaffe man insbesondere für Familien ein attraktives Angebot, das es so in Frankfurt sonst kaum gebe. Private Projektentwickler verlangten für solche Reihenhäuser bis zum Doppelten, sagte Junker am Freitag.

Insgesamt könnten auf dem Areal mehr als 80 Reihenhäuser entstehen. Außer der ABG will das Unternehmen Finger-Wohnbau Doppelhaushälften errichten.

Geförderte Wohnungen entstehen in dem Bereich nicht. Im Planungsdezernat erklärt man das mit dem bereits 2007 in Kraft getretenen Bebauungsplan. Damals seien keine Sozialquoten vereinbart worden.

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