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So soll das Hochhaus Solid Home im Europaviertel einmal aussehen.

Wohnen in Frankfurt

Der nächste Wohnturm entsteht in Frankfurt

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Im Frankfurter Europaviertel wächst der fünfte Wohnturm in die Höhe. Das kaskadenartige Hochhaus Solid Home soll 66 Meter hoch werden. Schon jetzt sind 60 Prozent der Wohnungen verkauft.

Im Europaviertel entsteht nach Axis, Westside Tower, Praedium und dem Grand Tower, der kommendes Jahr bezogen werden soll, nun der fünfte Wohnturm. Auf einem Grundstück an der Niedernhausener Straße, südöstlich des Europagartens, laufen die Tiefbauarbeiten für ein 66 Meter hohes Hochhaus mit siebengeschossigem Sockel, das unter dem Namen „Solid Home“ vermarktet wird. Im Dezember soll der Hochbau beginnen. Mit der Fertigstellung rechnen die Projektentwickler Bauwerk Capital aus München und Red Square aus Neu-Isenburg in der zweiten Hälfte des Jahres 2020. Sie investieren gut 90 Millionen Euro.

Schon jetzt sind, wie Jürgen Schorn, geschäftsführender Gesellschafter von Bauwerk Capital, am Mittwoch in Frankfurt sagte, mehr als 60 Prozent der 201 Wohnungen, die im 21-geschossigen Hochhaus Platz finden sollen, verkauft. Auf Fragen hin nannte er für die 33 bis 200 Quadratmeter großen Einheiten eine Preisspanne von 4000 bis mehr als 10 000 Euro pro Quadratmeter. In erster Linie entstehen Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit offenen Wohnkonzepten, also etwa ohne abgetrennte Küche. Eine Tiefgarage mit 142 Stellplätzen, 37 Ladestationen für Elektrofahrzeuge und fünf Carsharing-Autos kommt hinzu.

Bei einem Viertel der Käufer handelt es sich nach Zahlen der Projektentwickler um Eigennutzer, bei drei Viertel also um Kapitalanleger. Zwei Drittel der Käufer kommen aus dem Ausland. Darunter sind, wie es bei der Vorstellung des Projekts hieß, sehr viele Asiaten. Von diesen Käufern hätten fast alle aber bereits einen deutschen Wohnsitz. Einige lebten schon zur Miete im Europaviertel.

Ähnlich hoch ist die Quote von Wohnungskäufern besonders aus China nach Einschätzung von Immobilienexperten auch bei den anderen gerade entstehenden Wohntürmen. Diese stark gestiegene Nachfrage von Privatanlagern aus dem Ausland trägt dazu bei, dass Wohnungen in Frankfurt zu immer höheren Preisen veräußert werden können.

Das nach Plänen des Frankfurter Büros KSP Jürgen Engel entstehende kaskadenartige Hochhaus wollen die Projektentwickler bewusst nicht zu marktschreierisch vermarkten. Ziel sei, mit leiser Hochwertigkeit zu überzeugen, sagte Bauwerk-Capital-Geschäftsführer Schorn.

Aufwendige teure Gemeinschaftsflächen sind nicht geplant. Einen Concierge-Service soll es zwar geben. Dieser werde aber nicht rund um die Uhr im Haus sein, hieß es.

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