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Linke in Frankfurt gegen Bau von Reihenhäusern

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Die Linke im Römer kritisiert, dass die ABG in Nieder-Erlenbach Reihenhäuser bauen will. Damit agiere diese nicht anders als ein privates Unternehmen.

Die Linke im Römer hält es für skandalös, dass die städtische Wohnungsgesellschaft ABG auf städtischen Grundstücken in Nieder-Erlenbach 40 Reihen- und Doppelhäuser bauen will und diese für im Schnitt etwa 400 000 Euro verkaufen möchte. „Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Koalition sich auf zehn Prozent Eigentumswohnungen bei der ABG einigen will – und schon steht sie mit einem Bauprojekt in den Startlöchern“, empört sich der wohnungspolitische Sprecher der Linken, Eyup Yilmaz. „Die ABG agiert nicht anders als ein privates Unternehmen, und die Koalition aus SPD, CDU und Grünen bestärkt sie darin.“

Gleichzeitig lebten auch in Frankfurt immer mehr Menschen in Behelfsunterkünften oder auf der Straße. Yilmaz spricht von Hunderten Familien mit mehr als 1000 Kindern, die in Hotels und Pensionen unter dramatischen Bedingungen lebten. Und die Zahl der Frankfurter Haushalte, die eine Sozialwohnung in Frankfurt suchen, steige weiter. Die derzeitige Baupolitik des Magistrats werde an der bisherigen Situation nichts ändern, unkt Yilmaz. Es sei nicht im Geringsten absehbar, dass es die benötigten Sozialwohnungen bald gebe.

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