Wohnen I

Linke in Frankfurt will Zwangsräumungen verhindern

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Die Linke in Frankfurt will, dass niemand wohnungslos wird. Zwangsräumungen sollen verhindert werden.

Die Linke setzt sich dafür ein, dass niemand wegen einer Zwangsräumung wohnungslos wird. In einem Antrag fordert die Fraktion, Zwangsräumungen zu verhindern. Dafür sollten Bewohner frühzeitig durch mehr Sozialarbeiter unterstützt werden, „aus Wohnungen von öffentlichen Wohnungsgesellschaften soll gar nicht mehr zwangsgeräumt werden“, sagte Eyup Yilmaz, wohnungspolitischer Sprecher der Linken. Denn für viele Menschen führe das in die Wohnungslosigkeit. 

Wer sich auf dem überteuerten Markt keine Ersatzwohnung leisten könne, heißt es in dem Antrag, werde von der Stadt oft unter prekären Bedingungen in viel zu kleine Notunterkünfte einquartiert. „Es müssen bezahlbare, vollwertige Wohnungen bereitgestellt werden“, sagte Yilmaz. Im Jahr 2018 seien in Frankfurt 478 Haushalte ihrer Wohnungen verwiesen worden – 220 im Winter. In Frankreich gebe es etwa ein Verbot von Zwangsräumungen von Oktober bis März. „Daran muss sich Frankfurt ein Beispiel nehmen“, sagte Yilmaz.

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