Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wohnen in Frankfurt

Leben am Wäldchen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
    schließen

Der Siegerwettbewerb für das Areal nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung im Frankfurter Stadtteil Eschersheim lässt Platz für Grün. Die Wohnbebauung ist so kompakt, dass der Eingriff in Natur und Landschaft minimiert werden soll.

Die Stadt Frankfurt wird das Areal zwischen der Anne-Frank-Siedlung in Eschersheim und der Autobahn 661 auf Grundlage eines Entwurfs der Bürogemeinschaft Tobe Stadt aus Frankfurt und WGF aus Nürnberg beplanen. Nach dem von der Jury des zweistufigen Ideenwettbewerbs mit dem ersten Platz bedachten Vorschlag entstehen die rund 850 Wohnungen, die in dem 21 Hektar großen Gebiet gebaut werden können, zum größten Teil in mehrgeschossigen Gebäuden, die sich um fünf Höfe gruppieren.

Die kompakte Bauweise soll den Eingriff in Natur und Landschaft minimieren. Das Wäldchen, das die bestehende Siedlung vom Neubaugebiet trennt, soll erhalten bleiben, aber mit einem Spielbereich für eine der beiden geplanten Kitas und einem Fitnessparcours aufgewertet werden. Ein größerer Markt und eine Quartiersgarage finden dem Siegerentwurf nach westlich der fünf Wohnblöcke Platz. Im Südosten soll am Wäldchen ein Treffpunkt für das Quartier entstehen. Autos sollen über die Berkersheimer Straße, also von Norden, ins Gebiet gelangen.

Der Siegerentwurf werde der mikroklimatischen Situation gerecht und halte Grünflächen frei, lobt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Ziel sei ein sozial gemischtes Quartier mit 30 Prozent gefördertem und 15 Prozent gemeinschaftlichem Wohnraum.

Mit dem zweiten Platz bedachte das Preisgericht die Arbeitsgemeinschaft BBZL, Böhm, Benzfer, Zahiri aus Berlin. Ebenfalls auf den zweiten Platz kamen Schneider + Schumacher aus Frankfurt, die gemeinsam mit Carla Lo aus Wien antraten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare