Wohnen in Frankfurt

Leben am Wäldchen

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Der Siegerwettbewerb für das Areal nordöstlich der Anne-Frank-Siedlung im Frankfurter Stadtteil Eschersheim lässt Platz für Grün. Die Wohnbebauung ist so kompakt, dass der Eingriff in Natur und Landschaft minimiert werden soll.

Die Stadt Frankfurt wird das Areal zwischen der Anne-Frank-Siedlung in Eschersheim und der Autobahn 661 auf Grundlage eines Entwurfs der Bürogemeinschaft Tobe Stadt aus Frankfurt und WGF aus Nürnberg beplanen. Nach dem von der Jury des zweistufigen Ideenwettbewerbs mit dem ersten Platz bedachten Vorschlag entstehen die rund 850 Wohnungen, die in dem 21 Hektar großen Gebiet gebaut werden können, zum größten Teil in mehrgeschossigen Gebäuden, die sich um fünf Höfe gruppieren.

Die kompakte Bauweise soll den Eingriff in Natur und Landschaft minimieren. Das Wäldchen, das die bestehende Siedlung vom Neubaugebiet trennt, soll erhalten bleiben, aber mit einem Spielbereich für eine der beiden geplanten Kitas und einem Fitnessparcours aufgewertet werden. Ein größerer Markt und eine Quartiersgarage finden dem Siegerentwurf nach westlich der fünf Wohnblöcke Platz. Im Südosten soll am Wäldchen ein Treffpunkt für das Quartier entstehen. Autos sollen über die Berkersheimer Straße, also von Norden, ins Gebiet gelangen.

Der Siegerentwurf werde der mikroklimatischen Situation gerecht und halte Grünflächen frei, lobt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Ziel sei ein sozial gemischtes Quartier mit 30 Prozent gefördertem und 15 Prozent gemeinschaftlichem Wohnraum.

Mit dem zweiten Platz bedachte das Preisgericht die Arbeitsgemeinschaft BBZL, Böhm, Benzfer, Zahiri aus Berlin. Ebenfalls auf den zweiten Platz kamen Schneider + Schumacher aus Frankfurt, die gemeinsam mit Carla Lo aus Wien antraten.

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