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Weg frei fürs Romantikmuseum

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Der Bau des Romantikmuseums und der sogenannten Goethehöfe in Frankfurt rückt näher: Das städtische Immobilienunternehmen ABG Frankfurt Holding erhält Grundstücke am Goethehaus, das früher vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels genutzt wurde.

Nach einer Magistratsvorlage, die Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) am Freitag unterzeichnete, verpachtet die Stadt dem städtischen Immobilienkonzern ABG Frankfurt Holding das früher vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels genutzte, rund 660 Quadratmeter große Teil-Areal am Großen Hirschgraben für 99 Jahre zu einem symbolischen Erbbauzins von einem Euro. Dafür verpflichtet sich die ABG zum Bau des Romantikmuseums, das sie nach Fertigstellung dem Freien Deutschen Hochstift übertragen wird.

Auf 2100 Quadratmetern Ausstellungsfläche sollen in dem an das Goethehaus angrenzenden Museum Schätze der Romantik aus der Sammlung des Hochstifts zu sehen sein und das Verhältnis Goethes zur Romantik thematisiert werden. Es entsteht nach Plänen von Christoph Mäckler.

Das zweite, knapp 1500 Quadratmeter große Teil-Grundstück will die Stadt der ABG für rund 3,3 Millionen Euro verkaufen. Diese muss im Gegenzug, wie geplant, ein Wohngebäude mit Gastronomie im Erdgeschoss errichten. Nach den von Michael Landes entworfenen Plänen für die Goethehöfe hat es fünf Geschosse. Das Café soll sich unter anderem an die Besucher des Museums und von Michael Quasts Volksbühne richten. Diese wird den Cantatesaal nach dessen Renovierung für ihre Aufführungen nutzen.

Von den 28 Mietwohnungen, die im Ensemble Goethehöfe entstehen, werden einige in drei Geschossen, die dem Saal aufgesetzt werden, liegen. ABG-Geschäftsführer Frank Junker rechnet mit Mieten von 12,90 Euro pro Quadratmeter. Günstigere Mieten seien auf diesem Grundstück nicht möglich, sagt er.

Der Verkauf und die Verpachtung der Areale müssen jeweils vom Magistrat und dem Stadtparlament beschlossen werden.

Die Abrissarbeiten laufen bereits. Mit dem eigentlichen Bau des Gebäudekomplexes soll im Frühjahr begonnen werden. Geplant ist, dass dieser etwa zwei Jahre später, im Frühjahr 2018, übergeben werden kann.

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