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DGB-Frankfurt fordert Wohnheim für Azubis

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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DGB-Frankfurt drängt die Römer Koalition, ein Wohnheim für Azubis zu errichten.

Der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks fordert die Römer-Koalition aus CDU, SPD und Grünen auf, den Bau eines Wohnheims für Auszubildende endlich anzugehen. Er schlägt vor, dass die Stadt die städtische Wohnungsgesellschaft ABG mit dem Bau beauftragt.

Das Stadtparlament hatte 2018 einen Zuschuss von 100 000 Euro für die Projektentwicklung, juristische Begleitung und Projektsteuerung eines Wohnheims für minderjährige Auszubildende aus Industrie und Handwerk mit pädagogischer Begleitung bereitgestellt. Der Bau eines solchen Wohnheims war bereits eine zentrale Forderung des Masterplans Industrie gewesen. Seitdem haben immer wieder Vertreter der Römer-Koalition bekräftigt, wie wichtig das Projekt sei.

Es sei gut, dass es die Bereitschaft gebe, erschwinglichen Wohnraum für Auszubildende zu schaffen, sagt Jacks. Nun aber müsse man sich darüber verständigen, wer Träger eines solchen Wohnheims sein könne, wie die Finanzierung sichergestellt werde und welche Liegenschaft infrage komme. Schließlich sei die Lage für Auszubildende auf dem Wohnungsmarkt katastrophal. Selbst große renommierte Arbeitgeber hätten wegen der hohen Mieten Probleme, junge Leute zu finden.

Auch im Planungsdezernat ist man der Meinung, dass es eine solche Einrichtung braucht. „Wir sehen aber auch die Wirtschaft mit in der Pflicht“, sagte Sprecher Mark Gellert am Freitag.  

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