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Auf dem Siemens-Gelände in Bockenheim soll bald neuer Wohnraum entstehen (Symbolbild).
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Auf dem Siemens-Gelände in Bockenheim soll bald neuer Wohnraum entstehen (Symbolbild).

Frankfurt-Bockenheim

1600 neue Wohnungen geplant

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
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  • Christoph Manus
    Christoph Manus
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Auf dem Stammgelände des Siemens-Konzerns in Bockenheim sollen 1600 Unterkünfte entstehen. Die Stadt lobt die Pläne, tragen sie doch zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bei.

Für Wohnungssuchende ist es eine gute Nachricht: Auf dem Stammgelände des Siemens-Konzerns im Frankfurter Stadtteil Bockenheim sollen 1600 Wohnungen entstehen, also Unterkünfte für mehr als 3000 Menschen. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt hat gemeinsam mit dem Immobilienentwickler Formart eine rund elf Hektar große Fläche südlich der Rödelheimer Landstraße erworben.

Im Planungsdezernat spricht man von einem „Knüller“. Mit dem Verkauf komme die Stadt ihrem Wunsch nach einer Neuordnung des Areals ein ganzes Stück näher, sagte Mark Gellert, Sprecher von Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne), am Donnerstag. Ein Bebauungsplan für das Gelände könne im Herbst in die Offenlage gehen, kommendes Jahr beschlossen werden. 1600 neue Wohnungen seien zudem eine „echte Hausnummer“, sagte Gellert. Die Stadt werde anstreben, dass 30 Prozent der Wohnungen als geförderter Wohnraum entstehen.

Die Investoren planen eine Mischung aus öffentlich geförderten, also preiswerten Mietwohnungen, frei finanzierten Miet-Unterkünften sowie Eigentumswohnungen. Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne), Aufsichtsratsvorsitzende der Nassauischen Heimstätte, sprach von einem „Beitrag zur Entspannung auf dem engen Wohnungsmarkt in Frankfurt“. Siemens will seinen Traditionsstandort in Bockenheim 2016 endgültig aufgeben und mit 1000 Beschäftigten zur Siemens-Filiale im Stadtteil Niederrad, Lyoner Straße 27, umziehen. Dort gibt es Leerstand, die Gebäude sind laut Siemens „nicht ausgelastet.“

Im November 2014 war noch von lediglich 900 Wohnungen auf dem Siemens-Gelände die Rede gewesen. Die Käufer haben die Baupläne von damals also noch einmal erheblich verdichtet. Um das Siemens-Areal herum gruppieren sich noch verschiedene Gewerbebetriebe. Hier muss noch geklärt werden, wie der Lärmschutz für die geplanten Wohnungen aussehen kann. Der erste Versuch von Siemens, sein Gelände zu verkaufen, war 2014 noch gescheitert. Der damalige Preis von 50 Millionen Euro galt als zu hoch. cm/jg

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