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Im Mai wurde der Wochenmarkt an der Friedberger Warte eröffnet.

Märkte in Frankfurt

Wochenmarkt an der Friedberger Warte kränkelt

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Nur fünf Monate nach Eröffnung des Wochenmarktes an der Friedberger Warte in Frankfurt geben die ersten Händler auf. Grund ist die mangelnde Resonanz.

Fünf Monate nach Eröffnung des Wochenmarktes an der Friedberger Warte denken mehrere Händler darüber nach, das Handtuch zu werfen. Die ersten drei von zwölf Beschickern haben bereits aufgegeben. Die städtischen Marktbetriebe und der Ortsbeirat 4 überlegen, wie sie den Markt am Leben erhalten können.

Anfang Mai startete der Verkauf. „Es lief ganz gut an“, sagt Michael Lorenz von der Managementgesellschaft für Hafen und Markt. Auch Leute von weiter her seien angereist. Allerdings sei der Markt zu keinem Zeitpunkt rentabel gewesen. Ein Käse-Händler und ein Beschicker, der Geflügel und Wild anbietet, hätten bereits aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Der Imbiss-Stand aus persönlichen. Für diesen soll es möglichst schon in der kommenden Woche Ersatz geben, kündigt Lorenz an.

Bis ein Markt angelaufen ist, kann es bis zu einem Jahr dauern, „das ist allen bewusst“. Doch sei Geduld und Durchhaltevermögen bei den meisten Händlern begrenzt. Das Einzugsgebiet an der Warte sei klein. Auch seien größere Märkte an der Konstabler Wache und in Bornheim Mitte gut über den ÖPNV zu erreichen.

Den Markt auf einen anderen Wochentag zu verlegen, ergebe wegen der Konkurrenz keinen Sinn. Wichtiger sei es, den Markt bekannter zu machen. Denkbar ist laut Ortsvorsteher Hermann Steib (Grüne) etwa, den Standort an der Warte etwa für Pendler auf der Friedberger Landstraße besser sichtbar zu machen, „etwa durch Banner und Plakate“. Auch Handzettel seien möglich. „Der Wunsch nach einem Markt und Treffpunkt war groß.“ Jetzt könne man sich nur wünschen, dass das Angebot auch irgendwann wahrgenommen wird.

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