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Stände könnten hier vor dem Bahnhof stehen.
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Stände könnten hier vor dem Bahnhof stehen.

Frankfurt-Rödelheim

Wochenmarkt auf Bahnhofsvorplatz?

  • Sonja Thelen
    VonSonja Thelen
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Hafen- und Marktmanager prüfen Möglichkeiten für einen Wochenmarkt auf dem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz in Rödelheim. Anlass sind die positiven Reaktionen auf den Nikolausmarkt und ein entsprechender Antrag aus dem Ortsbeirat.

Die Signale für einen Wochenmarkt auf dem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz sind positiv. Nach einer erneuten Anregung aus dem Ortsbeirat 7 ist die zuständige Managementgesellschaft für Hafen und Markt (HFM) dabei, die technischen Rahmenbedingungen zu prüfen. Das berichtete der zuständige Abteilungsleiter für den Bereich Märkte, Michael Lorenz.

Nach dem erfolgreichen Nikolausmarkt Ende November auf dem Baruch-Baschwitz-Platz hatte der Ortsbeirat einen erneuten Vorstoß unternommen. In der Vergangenheit, als der Platz noch nicht fertig gestaltet war, hielt die HFM den Standort für „nicht ideal“, wie Lorenz bestätigt. Fehlende Stromanschlüsse und Toiletten, Fahrradständer und Bäume hatten zu der skeptischen Einschätzung geführt.

Denn: „Unsere Mindestanforderung für einen kleinen Wochenmarkt ist eine möglichst zusammenhängende Fläche von 400 Quadratmetern für zwölf Stände, damit die Kunden umher gehen können, zusammen kommen und sich treffen können“, erläutert Lorenz.

Doch nach den positiven Reaktionen auf den Nikolausmarkt und dem Antrag aus dem Ortsbeirat hat die HFM den Platz erneut in Augenschein genommen. Derzeit überdenken die Fachleute die technischen Voraussetzungen. „Vor allem prüfen wir die Möglichkeiten des Stromanschlusses und sprechen darüber mit der Bahn. Beim Nikolausmarkt wurde ein Anschluss von der gegenüberliegenden Straßenseite gelegt. Das kann aber keine dauerhafte Lösung für einen Wochenmarkt sein“, betont der HFM-Vertreter.

Eine weitere Option für einen Wochenmarkt in Rödelheim ist der Arthur-Stern-Platz auf der westlichen, also der anderen, Seite der Bahntrasse. Noch in diesem Jahr soll der Rewe-Markt abgerissen werden. Dann entsteht dort ein neues Wohn- und Bürohaus mit einem Supermarkt. Der nach dem Rödelheimer Fußballer Arthur Stern benannte Platz soll ohnehin so gestaltet werden, dass auf ihm ein Wochenmarkt stattfinden kann. „Eine Möglichkeit wäre dann eventuell ein Wochenmarkt auf beiden Seiten, in Ost und West, räumlich getrennt durch die Unterführung. Das hatten wir so noch nicht in Frankfurt. Aber auf alle Fälle ist auf beiden Seiten die Passantenfrequenz für einen Wochenmarkt gegeben“, sagt Michael Lorenz.

Bei der Auswahl der Marktbeschicker hofft Ortsvorsteher Veljko Vuksanovic auch auf Anbieter aus Rödelheim, die ihre Back-, Wurst- und Fleischwaren, Blumen, Obst und Gemüse verkaufen möchten. Wichtig seien zudem ein Imbiss und ein Weinstand, sagt der HFM-Vertreter, damit sich die Kunden gerne auf dem Markt aufhalten. „Ein Wochenmarkt ist ein Treffpunkt für die Menschen, wo sie sich sehen und austauschen“, findet auch der Ortsvorsteher.

Robert Staffetius, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute, verspricht sich von dem Wochenmarkt vor allem „einen verbindenden Charakter“ im Stadtteil, der mit dazu beitragen könne, die trennende Wirkung durch die Bahngleise weiter abzumildern.

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