Besuch

Wirtschaftsgespräche in Vietnam

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Delegation besucht Ho-Chi-Minh-Stadt.

Frankfurt und Ho-Chi-Minh-Stadt wollen wirtschaftlich stärker zusammenarbeiten als bisher. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) besucht seit Samstag die Acht-Millionen-Metropole im Süden Vietnams, die einst Saigon hieß. Ein Gegenbesuch ist für den Mai geplant.

Feldmann zeigte sich zufrieden mit seinem Besuch bei Parteisekretär Nguyen Thien Nhan. Insbesondere beim Ausbau von Messe und Flughafen wolle Ho-Chi-Minh-Stadt von Frankfurt lernen. Auch die Marketinggesellschaft Frankfurt/Rhein-Main warb auf der Reise für den eigenen Standort. Die Wirtschaftsexperten setzen große Hoffnungen auf das Freihandelsabkommen zwischen Vietnam und der Europäischen Union, das in diesem Jahr in Kraft treten soll.

Ho-Chi-Minh-Stadt zählt nicht zu den Frankfurter Partnerstädten. Dass es seit einigen Jahren trotzdem recht enge Beziehungen gibt, liegt vor allem an der Fachhochschule. Die Einrichtung am Frankfurter Nibelungenplatz beteiligt sich intensiv an der Vietnamesisch-Deutschen Universität, die 2008 auf Initiative des Landes Hessen gegründet wurde. Die Hochschule bietet elf Studiengänge für rund 1400 Studierende an.

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