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Wirtschaft

Erleichtert über Brexit-Deal

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Die Politik und auch Verbände sehen durch den Brexit den Finanzplatz Frankfurt gestärkt. Mit dem geregelten EU-Austritt gehe endlich eine Phase der Unsicherheit zu Ende.

Nach dem Brexit haben rund 60 Finanzinstitute eine Lizenz in Deutschland beantragt. Ein Großteil davon wird eine Europazentrale in Frankfurt einrichten. Hinzu kommen 20 Unternehmen aus anderen Branchen. Diese Zahlen nannte das „Koordinationsnetzwerk Brexit“, dem die hessische Staatskanzlei und verschiedene Wirtschaftsinitiativen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region angehören.

Die Gruppe begrüßte den nach langem Ringen geschlossenen Vertrag zwischen Großbritannien und der EU. Für die Unternehmen am Finanzplatz Frankfurt gebe es nun „ein gewisses Maß an Klarheit“.

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Ulrich Caspar, sagte: „Für unsere Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen ins Vereinigte Königreich geht eine mehrjährige Phase der Unsicherheit zu Ende.“ Das Geschäft mit Partnern in Großbritannien werde nun aufwendiger, aber darauf seien die Firmen im Rhein-Main-Gebiet vorbereitet.

London bleibe auch nach dem Brexit ein „enorm wichtiger Partner“, sagte die hessische Europaministerin Lucia Puttrich (CDU). „Wir sollten deshalb weiter an guten Beziehungen mit London arbeiten.“ Der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) sagte, der Finanzplatz Frankfurt baue durch den Brexit seine Stellung aus.

Am Frankfurter Flughafen sind nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase kaum Auswirkungen im Reise- und Warenverkehr zu spüren. Es gebe im internationalen Postzentrum und bei der Zollabfertigung kein erhöhtes Arbeitsaufkommen, sagte eine Sprecherin der Zolldirektion Frankfurt. Auch bei den Einreisekontrollen gibt es keine längeren Schlangen, was aber auch mit dem Rückgang des Flugverkehrs in der Corona-Krise zu tun haben dürfte. (mit dpa)

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