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Auch Rad fahren, wie hier auf der Schiersteiner Brücke, hilft dem Klima.

Klimawette

Windeln fürs Klima in Rhein-Main

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Bilanz nach zwei Wett-Wochen: 60 Tonnen Kohlendioxid eingespart - und das sind nur die Beiträge der Leserinnen und Leser, die bisher veröffentlicht wurden.

Was waren wir vorige Woche begeistert. Da ergab die Abrechnung, dass FR-Leserinnen und -Leser zum Start der Klimawette sage und schreibe 27 Tonnen CO2-Einsparung auf den Weg gebracht hatten. Tja, und was sollen wir jetzt sagen? Am Montag kam die Bilanz der zweiten Woche, wissenschaftlich ausgewertet durch unseren Wettpartner (Gegner sind wir ja nicht, wir haben doch dasselbe Ziel), das Frankfurter Energiereferat: 60 Tonnen. Sechzig! Also 33 Tonnen obendrauf! Nimm dies, Klimakrise!

Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sich die FR-Familie reinhaut, was für großartige Beispiele uns seit zwei Wochen Tag für Tag erreichen – und auch anrührende. „Liebes FR-Team, wir werden unseren jüngsten Sohn das kommende Jahr mit Stoffwindeln wickeln und damit täglich mindestens drei Wegwerfwindeln vermeiden“, schreibt uns Linda Schmidt. Mit solchen Leuten kann doch klimatisch sozusagen gar nichts mehr in die Hose gehen.

FEINE EINZELLEISTUNG

So viele Kilogramm CO2 sparen die Beiträge des FR-Teams aus der zweiten Woche der Klimawette ein:

Karl Heinz Fröhner: 2334 Kilo CO2
Andrea Eppel: 1210
Gerhard Schwartz: 19
Christiane Schuchart-Helm: 863
Ulrike Brandt : 72
Edith A. Leppla: 7834
Axel Heß: 1000
FWK (ohne Namensnennung): 3258
Marita Ebel: 2038
Anja Spangenberg: 8
Annemarie Hertsch: 525
Ina Buchen: 2509

Macht zusammen: 21 670

Außer Konkurrenz, weil nur das  Rhein-Main-Gebiet und Verhaltensänderung für die Wette zählen:
Jens-Peter Maerdel (schon seit Jahrzehnten vorbildlich aktiv): 3470
K. Hentschel (Ruhrgebiet): 2784
Diedrich Bode (Leer): 2591
Friederike Raum-Blöcher: 2647

Das hinzugerechnet: 33 162

Womit wir insgesamt sogar auf gut 100 Kilo mehr kommen, als die Fachleute vom Energiereferat ausgerechnet haben. Mysteriös. Mal sehen, ob’s darauf am Ende ankommt. Dann rechnen wir noch mal nach.

Jedes Gramm ist ein Gewinn fürs Klima. Danke an alle! 

Oder hier, Ilona und Michael Uhlig: „Hallo, in den letzten vier Jahren sind wir beide nach Spanien/Portugal geflogen.“ Zwar fuhren die beiden dort auch sehr viel Rad, unter anderem von Malaga nach Straßburg, und kompensierten alle Flüge mit Spenden an Atmosfair. Aber wie gesagt: Flüge. Konsequenz: „Aus Umweltgründen wollen wir in Zukunft auf Flugreisen ganz verzichten und nur noch von zu Hause mit dem Fahrrad starten, oder vielleicht auch mal wieder eine Zuganreise nutzen.“ Sauber.

„Vielen Dank für die tolle Aktion“, schreibt Uwe Conrad. „Hier mein Beitrag zur Verringerung der Klimaerwärmung: Ich fahre meine täglichen 18 Kilometer zur Arbeit von Hofheim nach Wiesbaden schon seit fast 20 Jahren überwiegend mit dem Fahrrad. Wenn es regnet, nehme ich den Bus. Das ist stressfrei und macht auch noch Spaß und ich kann den Arbeitsweg mit Sport verbinden. Also echtes Win-Win.“

Hervorragendes Beispiel, auch wenn es nicht für die Wette zählt, weil es uns ja um Verhaltensänderungen geht, die den Zustand verbessern. Aber vielleicht regt Uwe Conrad ja auch Nachahmer an. Radeln Sie mit, sparen Sie mit! Und herzlichen Dank an alle.

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