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Der ehemalige Hauptstadtbeauftragte Martin Wimmer.

Hauptstadtbeauftragter

Frankfurt: Martin Wimmers Leistungen

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OB Peter Feldmann (SPD) legt dar, was Martin Wimmer in Berlin alles geleistet hat. Einige Stadtverordnete reagieren mit Häme.

Mit einer Liste hat Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Leistungen des Hauptstadtbeauftragten Martin Wimmer verteidigt. Wimmer hatte seinen Job zum 31. März gekündigt. Der Sinn eines Hauptstadtbeauftragten war zuvor wiederholt angezweifelt worden. 

Feldmann zählte indes zahlreiche Besuche Wimmers auf Kongressen und in Ministerien auf, um zu dokumentieren, was Wimmer geleistet habe. Er habe außerdem alle drei Monate einen Bericht eingereicht. 

„Ich hätte mir weniger Destruktivität in der Debatte gewünscht“, sagte Feldmann. Frankfurt müsse in Berlin angemessen repräsentiert werden, auch wenn dafür derzeit eine parlamentarische Mehrheit fehle.

In Brüssel gebe es eine Repräsentanz durch Frankfurt-Rhein-Main-Marketing, die 300 000 Euro pro Jahr koste. In der Stadtverordnetenversammlung löste die Aufzählung Häme aus. Nico Wehnemann (Die Fraktion) nannte weitere Leistungen Wimmers: 9.20 Uhr, Kaffee kochen, 9.40 Uhr, E-Mails checken...  

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