Hecken, Wiesen, Ackerflächen: Das Grün wird der Bebauung weichen müssen.
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Hecken, Wiesen, Ackerflächen: Das Grün wird der Bebauung weichen müssen.

Stadtentwicklung in Frankfurt

CDU will "organisches Wachstum"

  • Claus-Jürgen Göpfert
    vonClaus-Jürgen Göpfert
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Die CDU stellt ihre Forderungen zum geplanten neuen Frankfurter Stadtteil an der A5 vor.

Ein „umfassendes und qualitätsvolles Wohnungsangebot gerade auch für die bürgerliche Mittelschicht“: Das verspricht die CDU im Römer den Menschen im Zusammenhang mit dem geplanten neuen Stadtteil im Frankfurter Norden. Dabei kann sich die CDU ein „organisches Wachstum der Stadtteile Niederursel und Praunheim“ gut vorstellen.

Der planungspolitische Sprecher der CDU im Römer, Nils Kößler, meldete sich am Vortag der heutigen Sitzung des Stadtparlaments zu Wort. Heute will die Römer-Koalition von CDU, SPD und Grünen Voruntersuchungen für den neuen Stadtteil beschließen, der einmal 30 000 Menschen beherbergen soll.

Die Bürgerinitiativen, die vor Ort gegen das geplante Wohngebiet kämpfen, haben Protest vor dem Römer angekündigt. Sie wollen künftig über die Stadtgrenzen von Frankfurt hinaus zusammenarbeiten und die Verwirklichung der Pläne verhindern. Die CDU betonte gestern, dass die Voruntersuchungen des 550 Hektar großen Gebietes beidseits der Autobahn A5 „ergebnisoffen“ sein sollen. Um das Projekt dann weiterzuführen, brauche es einen neuen Beschluss der Stadtverordneten.

Grundlage für eine tatsächliche Bebauung müssten außerdem eine „Beteiligung der Bürger“ und ein städtebaulicher Wettbewerb sein. Kößler sah auch keinen Widerspruch zur OB-Kandidatin der CDU, Bernadette Weyland, die vorschlägt, nur die Flächen östlich der Autobahn A5 zu bebauen. „Für die CDU wie für Frau Weyland gilt das Prinzip: Innenentwicklung vor Außenentwicklung.“ Er fügte hinzu: „Wir sind nicht die Partei der Bodenversiegelung.“ Die CDU verspricht „die richtige Infrastruktur“ für den neuen Stadtteil. Dazu zählten Schulen, Kitas, Sportmöglichkeiten, Grünanlagen und ein Wochenmarkt.

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