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Eintracht Frankfurts Vereinspräsident Peter Fischer.
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Eintracht Frankfurts Vereinspräsident Peter Fischer.

Römer

AfD will Eintracht Frankfurt Geld streichen

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die AfD empört sich über Eintracht-Präsident Peter Fischer und fordert im Römer drastische Schritte gegen den Verein.

Die Debatte über die Äußerungen des Eintracht-Präsidenten Peter Fischer zur AfD hat den Römer erreicht. Die Fraktion der rechtspopulistischen Partei hat für die kommende Sitzung der Stadtverordneten einen Antrag vorgelegt. Darin wirft sie Fischer „verfassungswidrige Bestrebungen“ vor und fordert, sämtliche finanzielle Zuwendungen der Stadt zu streichen, solange Fischer im Amt ist oder seine Äußerungen nicht zurückgenommen hat.

Hintergrund des Antrags ist ein Interview Fischers in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, das rund um den Jahreswechsel für viel Aufsehen gesorgt hatte. Der Eintracht-Präsident sagte darin: „Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen.“

Kurze Zeit später legte er in einem Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk nach. „Es gibt für die braune Brut keinen Platz. Solange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben“, sagte Fischer.

AfD inszeniert sich als Opfer

In seinem Antrag spekuliert AfD-Fraktionschef Rainer Rahn darüber, wie Fischer sicherstellen will, dass keine AfD-Wähler der Eintracht beitreten: „Denkbar wäre, dass er von sämtlichen Mitgliedern eidesstattliche Versicherungen über ihr Wahlverhalten verlangt oder ein Foto ihres letzten Stimmzettels.“

Chancen auf Annahme hat die Vorlage indes nicht. „Die AfD sieht sich mal wieder nur als Opfer“, sagte etwa der Fraktionschef der Grünen, Manuel Stock. Er halte Fischers Aussagen für richtig, zumal es „eine Mär“ sei, dass Sport und Politik nichts miteinander zu tun hätten. Ob sich die schwarz-rot-grüne Koalition in der Plenarsitzung zum Antrag der AfD äußern wird oder ihn kommentarlos ablehnt, werde noch beraten.

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