Die Betonsperren an der Freiherr-vom-Stein-Straße sollen deutlich unauffälliger und schicker werden.  
+
Die Betonsperren an der Freiherr-vom-Stein-Straße sollen deutlich unauffälliger und schicker werden.  

Westend

Synagogen-Vorplatz im Frankfurter Westend soll schöner und sicherer werden

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
    schließen

Die Stadt konkretisiert dieser Tage die Planungen für den Synagogen-Vorplatz. Eine Sperrung der Altkönigstraße ist möglich.

Die Stadt möchte den Vorplatz der Westend-Synagoge an der Freiherr-vom-Stein-Straße umgestalten. Und das schon länger. Nun wird es langsam konkret. Im März hat der Magistrat eine Vorlage eingebracht, um Planungsmittel in Höhe von 611 000 Euro einzustellen. Der Umbau soll insgesamt etwas mehr als drei Millionen Euro kosten. Der Ortsbeirat 2 nimmt die Vorlage zur Diskussion mit die in die nächste Online-Bürgersprechstunde am morgigen Dienstag, 28. April, 19.30 Uhr.

Das Gremium bemüht sich sehr um Kommunikation mit den Bürgern. Die kommende ist bereits die dritte Online-Sprechstunde, seit wegen der Corona-Pandemie der Beirat nicht mehr analog tagen kann und den Menschen in Bockenheim, Kuhwald und dem Westend somit ein wichtiger Anprechpartner verloren gegangen ist.

Mitreden

Die Online-Bürgersprechstunde beginnt am Dienstag, 28. April um 19.30 Uhr unter der Adresse http://pppffm.de/obr2meet. Verwendet wird der Videokonferenzdienst Zoom. Die Teilnahme ist per Computer/Tablet/Handy mit Kamera und Mikro möglich.

Alternativ können sich die Teilnehmer ohne Bildfunktion als „klassische“ Telefonkonferenz einwählen (Einwahl: 069 / 7104 9922; Meeting-ID: 566 988 283).

Bei der Vorlage vom Synagogen-Vorplatz geht es dem Gremium darum, ein Stimmungsbild von den Bürgern einzuholen. Immerhin sollen nach den neuen Plänen so gut wie alle Bäume im Straßenraum erhalten bleiben. Das ist bei früheren Varianten ein Streitpunkt gewesen.

Zudem soll der Abschnitt der Altkönigstraße zwischen Hausnummern 22 bis 26 für Autos und Motorräder gesperrt sein. Was den Charakter des verkehrsberuhigten Bereichs, der Spielstraße, deutlich stärken würde. Ziel der Planung ist es, die Sicherheit der Synagogenbesucher zu wahren aber die doch eher improvisiert wirkende Anlage von Pollern und Betonsperren aufzuwerten. Außerdem wollen die Verkehrsplaner die Bushaltestelle Altkönigstraße der Linie 36 barrierefrei umgestalten.

Thema der Sitzung ist auch die Bronzeskulptur „Mann in Drehtür“ an der Bockenheimer Warte, die mal gereinigt werden müsste. Das Mädchenbüro Milena berichtet über die Situation der Einrichtung in der Corona-Krise. Vorstellig werden auch Vertreterinnen des Stadtteilbüros Bockenheim, die ein geplantes Projekt in den Räumen der ehemaligen Akademie der Arbeit vorstellen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare