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Yves Hofmann, Patrik Bruch und Göhhan Kaba (von links).
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Yves Hofmann, Patrik Bruch und Göhhan Kaba (von links).

Westend

Feinkostladen mit viel Selbstgemachten

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Mit herzhaften Waffeln im Foodtruck sind Gökhan Kaba und Patrik Bruch bekannt geworden. Jetzt haben sie ihren eigenen Feinkostladen mit einem Freund zusammen eröffnet.

Dieses Ding namens „Äppelwoi und Blüten“ fällt so ziemlich als erstes in der Glasvitrine auf. Es sieht nämlich aus wie ein lila dekorierter Geburtstagskuchen. „Aber es ist ein Schnittkäse mit Apfelwein im Rheingauer Bruchstein-Gewölbe affiniert. Auf der Rinde sind getrocknete Rosenblüten und Kornblumen“, sagt Gökhan Kaba und lacht. „Der Traum eines Feinkostladens schlummerte schon lang in uns“, sagt der 31-Jährige, einer der drei Betreiber, bei der Eröffnung des „Goose Garden“ im Frankfurter Westend.

200 Produkte bieten sie auf 80 Quadratmetern an. Unter anderem Kürbis-Kardamom-Quiche (16,50 Euro für vier Personen). Der Kürbis komme aus ihrem eigenem Garten. „Wir verkaufen hier viele selbstgemachte Sachen wie unser eigenes Kimchi, und in den nächsten Tagen bieten wir herzhafte Germknödel mit Ochsenbäckchen und Miso-Soße oder die vegetarische Variante mit Kimchi gefüllt an“, erzählt Kaba. Mit Beilagensalat kosten die Germknödel 9,50 Euro. Den Mittagstisch gibt es coronabedingt zunächst nur zum Mitnehmen.

Bekannt geworden sind Gökhan Kaba und Patrik Bruch (32) vor sechs Jahren, als sie herzhafte Gourmet-Waffeln aus einem 50 Jahre alten Citroën-Bus auf dem Kaisermarkt verkauften. Schon dieser Foodtruck hieß „Goose“. „Und schon da bekamen wir viele Anfragen von Kreativ-Agenturen für Caterings“, so Bruch. Mitte 2017 starteten sie dann ihr eigenes Catering-Unternehmen.

Mittlerweile haben sie ein zweiköpfiges Küchenteam, das bei Sterne-Köchen gelernt habe und so auch Kimchi - die traditionelle scharfe koreanische Beilage aus eingelegtem Chinakohl und Rettich – zum Verkauf im Glas zubereitet. Das „Goose Garden“ betreiben sie nun zu dritt – mit Yves Hofmann. Der gebürtige Frankfurter organisierte zuvor Musikfestivals und Veranstaltungen. „Ich habe die beiden kennengelernt, als ich ihre Waffeln entdeckte. Sofort war ich von ihrer Liebe zum Detail und ihrem Elan begeistert“, so der 37-Jährige.

Sie freundeten sich an, und vor einem Jahr beschlossen sie, einen eigenen Feinkostladen zu eröffnen. „Ein guter Zeitpunkt, gerade jetzt, wo wir weniger Catering-Aufträge haben“, sagt Bruch, der früher Shopgestalter war, während Kaba als Werbekaufmann arbeitete. Wie bei ihrem Catering wollten sie nicht das anbieten, was alle hätten, „sondern das Besondere“, betont Bruch.

In den Regalen stehen der „For the Lovers Chili Rosé“-Likör, aber auch „Gin Majo“ aus den Niederlanden oder würzige Cracker aus Indien. Aber auch das bekannte Berliner Pils Noam.

Unweit davon stehen Beispiele für Geschenkboxen, die man individuell zusammenstellen und deutschlandweit verschicken kann. Auch bieten sie regionale Produkte wie den hauseigenen Blütenhonig von einem Imker aus Dreieich an. „Der Imker ist unweit unseren eigenes Garten, wo wir eben Obst und Gemüse anbauen“, so Bruch. Bald soll auch die eigene Meersalzmischung mit den getrockneten Blaubeeren aus dem eigenen Garten in den Regalen stehen.

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