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Ersatzturnhalle kommt später

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Von: Boris Schlepper

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Neue Sportstätte für die Holzhausenschule wird erst 2023 fertig.

Damit der Sportunterricht für die Holzhausenschüler:innen geregelter laufen kann, soll am alten Standort an der Bremer Straße eine temporäre Einfeldhalle auf dem Pausenhof errichtet werden. Das teilt Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) auf Anfrage des Stadtverordneten Nataniel Ritter (FDP) mit. Zusätzlich zur Halle soll die Außenfläche und mehrere Räume im Bestandsgebäude, wie der Musikraum als Bewegungsraum und weitere Nebenräume, zur Verfügung gestellt werden.

Diese Nutzung werde von den anstehenden Bauvorhaben am Bestandsgebäude getrennt und gesichert, so dass auch während der Bauarbeiten an dem Schulhaus die Sportnutzung weiter erfolgen kann. Aufgrund der Pandemie und der angespannten Marktlage haben sich laut Weber aber die Bauvorhaben verzögert. Die Einfeldhalle werde voraussichtlich erst kommendes Jahr vollständig zur Verfügung stehen.

Ritter hatte nachgefragt, wann es eine Lösung für den Sportunterricht gebe. Seit dem Umzug in das Ausweichquartier an der Miquelallee vor fünf Jahren habe die Grundschule keine eigene Sporthalle. Zuletzt hätten die Schüler:innen auch im Winter auf Außenanlagen Sportunterricht gemacht. Das sei keine dauerhafte Lösung.

Damit Sportunterricht möglich sei, hat der Magistrat laut Weber Hallenzeiten weiter bei der TGS Vorwärts Rödelheim gemietet. Außerdem werde auch die Sporthalle der Franz-Böhm-Schule am Dornbusch genutzt. Ebenso werde das beheizte und inzwischen ganzjährig nutzbare Freibad Hausen für den Sportunterricht genutzt.

Eltern und Lehrende hatten mehrfach beklagt, dass es keinen geregelten Sportunterricht gebe. Die Halle in Rödelheim sei nur nach längeren Busfahrten zu erreichen, wodurch kaum Zeit zum Sporttreiben bleibe. Unterstützt vom Ortsbeirat 2 forderten sie eine nahe und schnelle Lösung. bit/bos

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