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In welcher Halle spielen demnächst die Frankfurter Löwen?

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Wende in Verhandlungen über Arena in Frankfurt

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Lagardère verzichtet auf die Bürgschaft für die Halle am Kaiserlei. Die Investoren für die Arena am Flughafen sind aber noch nicht aus dem Rennen.

In die Verhandlungen über eine Multifunktionsarena am Kaiserlei kommt Bewegung. Nach Informationen der FR wird der Investor Lagardère ein neues Finanzierungskonzept vorlegen. Eine Bürgschaft der Stadt Frankfurt, die das Unternehmen bisher gefordert hatte, wird darin nicht mehr enthalten sein. „Ich freue mich, dass dieses Thema vom Tisch ist“, sagte Sportdezernent Markus Frank (CDU) am Dienstag im Gespräch mit der FR.

Lagardère will am Kaiserlei eine Halle für 12 000 Zuschauer bauen, in der die Eishockey-Löwen und die Basketballer der Skyliners ihre Heimspiele austragen sollen. Außerdem sind Konzerte in der Arena geplant. Zuletzt waren die Verhandlungen aber ins Stocken geraten. Anders als in der Ausschreibung für das Gelände vorgesehen, hatte die Stadt von Lagardère aus rechtlichen Gründen doch eine Erbpacht verlangt. Im Gegenzug forderte der Investor eine Bürgschaft über die Hälfte der Investitionssumme. Dafür gibt es im Römer aber keine Mehrheit.

Unter Druck gerieten die Verhandlungspartner durch Pläne der kanadischen Katz Group, die am Flughafen eine Arena für 22 000 Zuschauer bauen will. Die Löwen haben für diese Halle bereits einen Vorvertrag unterschrieben. Geschäftsführer Stefan Krämer äußerte in der vorigen Woche große Zweifel, ob die Arena am Kaiserlei realisiert wird.

Markus Frank stellte am Dienstag klar, dass für ihn Lagardère erster Ansprechpartner bleibe. Dennoch will er sich von der Katz Group das Projekt am Flughafen präsentieren lassen.

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