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Die U-Bahn-Haltestelle Bonames.
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Die U-Bahn-Haltestelle Bonames.

Frankfurt

Weltrekordversuch in Frankfurt: 84 U-Bahn-Stationen in dreieinhalb Stunden

In Bestzeit wollen zwei Frankfurter alle U-Bahn-Stationen der Stadt abfahren. Wenn die Bahnen pünktlich fahren, könnten sie sich einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde sichern.

Heute wie an keinem anderen Tag muss auf die Frankfurter U-Bahnen Verlass sein. Sonst ist ein Weltrekordversuch der ganz besonderen Art gefährdet, der in den U-Bahn-Tunneln der Stadt gelingen soll. Für einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde ist es das Ziel von Till Rasche und Lorenz Wünsch, alle 84 U-Bahn-Stationen in möglichst kurzer Zeit abzufahren.

Die beiden Verkehrsingenieure verfolgen die Idee schon länger, sie beschäftigen sich nicht nur im Berufsleben mit Transportmitteln. „Rechnerisch können wir alle Stationen in ungefähr dreieinhalb Stunden abgefahren haben. In der Realität sind wir aber natürlich von lokalen Gegebenheiten abhängig, auf die wir reagieren müssen“, beschreibt Wünsch das Vorhaben für den heutigen Dienstag.

Die beiden ehemaligen Kommilitonen haben in wochenlanger Kleinstarbeit einen Plan ausgearbeitet, der ihnen die bestmögliche Route mit allen Abfahrtszeiten anzeigt. Dafür sei sogar ein selbst gebautes Computerprogramm zum Einsatz gekommen. Die Schwierigkeit liege darin, dass die Außenäste des U-Bahn-Netzes relativ selten und in unterschiedlicher Frequenz befahren würden, erklärt der Weltrekordanwärter.

Als Wahlfrankfurter kennen sich Wünsch und Rasche mit dem unterirdischen System aus. „Trotzdem haben wir bereits eine Probefahrt gemacht, um zum Beispiel zu klären, welche Ausstiegstüren der Bahnen strategisch gut an den Ausgängen der Bahnhöfe liegen“, sagt Wünsch. „Rennen müssen wir trotzdem.“ Für einen besonders sportlichen Abschnitt haben sie sich vorgenommen, in nur fünf Minuten Umsteigezeit eine Strecke von einem Kilometer laufend zurückzulegen.

Die Idee ist nicht neu. In vielen anderen Metropolen der Welt wurden bereits Weltrekorde dieser Art aufgestellt. „Für die U-Bahn in Frankfurt gibt es allerdings noch keinen Eintrag im Guinnessbuch“, sagt Wünsch. Die Regeln sind klar definiert, Zeug:innen an der Wegstrecke belegen die Bahnfahrten. Zwischen den U-Bahn-Fahrten können die Rekordjäger auch andere öffentliche Verkehrsmittel oder die eigenen Füße nutzen.

Der Weltrekordversuch beginnt am U-Bahnhof Hohemark in Oberursel mit der U3 und endet an der Endstation der U5 in Preungesheim. Jetzt müssen die Bahnen nur noch pünktlich kommen. (ALINA HANSS)

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