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Verena Röse on tour, hier vor der Kleinmarkthalle.

Weltgästeführertag

Weltgästeführertag in Frankfurt widmet sich dem Bauhaus

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Zum Weltgästeführertag gibt es zehn Rundgänge – von der Nordweststadt bis zur Altstadt.

Frankfurt auf eigene Faust zu erkunden, kann Spaß machen. Zwischen dem Grün der Parkanlagen und dem Grau mancher Gebäude, zwischen Moderne und Vergangenheit gibt es einiges zu betrachten. Noch etwas interessanter wird die Mainstadt aber, wenn ein fachkundiger Stadtführer auf besonders sehenswerte Dinge aufmerksam macht. Und das ist eben nicht nur was für Touristen oder Auswärtige, sondern auch für Frankfurter.

Seit 20 Jahren begeht der Bundesverband der Gästeführer in Deutschland den Weltgästeführertag. „Der Kerngedanke war immer, den Beruf bekannter zu machen“, sagt Verena Röse vom Vorstand des Frankfurter Stadt- und Gästeführervereins. 100 Gästeführer sind Mitglied im Verein, demnächst beginnen 20 neue ihre Ausbildung.

Beim diesjährigen Weltgästeführertag geht es um das Bauhaus, das in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen feiert. Auch die Frankfurter werden das Thema mit Ernst-May-Siedlung und Römerstadt aufgreifen. „Wir fassen den Rahmen aber noch weiter und gehen auf die Architektur im Allgemeinen ein“, sagt Röse. Die Neue Altstadt, der Römer, die Zeil oder das Goethe-Haus – Frankfurt hat viel zu bieten und die Geschichten hinter den Gebäuden und Plätzen bieten sogar für manchen Einheimischen noch Neues.

Im vorigen Jahr waren noch griechische und portugiesische Führungen im Angebot, doch in diesem Jahr konzentriere man sich auf drei Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch. Insgesamt wird es zehn Führungen im zweiwöchigen Zeitraum vom 23. Februar bis 10. März geben. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und ohne vorherige Anmeldung besuchbar.

„Deswegen kommen manchmal fünf Leute, aber manchmal auch 40. Das weiß man vorher nie.“ Es gebe auch mehrere Stammkunden, die alle zehn Touren mitmachen werden. Auch um ihnen entgegenzukommen, hat der Verein das Programm auf zwei Wochen verteilt.

Auch in diesem Jahr können Teilnehmer am Ende einer Tour den Gästeführern eine kleine Spende geben. Diese wird in diesem Jahr in vollem Umfang dem Frankfurter Frauenhaus zugutekommen. „Im vergangenen Jahr haben wir rund 1000 Euro an Spenden bekommen“, sagt Röse.

Führungen

Samstag, 23. Februar
14 Uhr: Geschichte und Gesichter einer Umsatzmeile, Treff am Turmeingang der Katharinenkirche.

Sonntag, 24. Februar
10 Uhr: Past and present in Frankfurts Altstadt, Führung auf Englisch, Treff Minerva-Brunnen, Römerberg
12 Uhr, Der Frankfurter Römer, Treff unter dem Römerbalkon.

Freitag, 1. März
16 Uhr: Das Leben in Frankfurt in der guten alten Zeit, Treff vor dem Dom.

Samstag, 2. März
11 Uhr: Das Alte stürzt, und neues Leben blüht aus den Ruinen, Treff Weißfrauenstraße 7.

Sonntag, 3. März
15 Uhr: Balades á Francfort, Führung auf Französisch, Treff am Justitia-Brunnen.

Dienstag, 5. März
18.30 Uhr: Die Neue Altstadt, Treff vorm Haupteingang Paulskirche.

Donnerstag, 7. März
16 Uhr: Modellstädte von der Römerstadt zur Nordweststadt, Treff auf der Brücke, U-Bahn-Station Römerstadt.

Samstag, 9. März
14 Uhr: Maison de Goethe, Führung auf Französisch, Treff Goethe-Haus.

Sonntag, 10. März
15.30 Uhr: May-Siedlung am Bornheimer Hang und die Kirche Heilig Kreuz, Treff am Kiosk Kreuzung Saalburgstraße/Wittelsbacherallee.

Das Programm zum Weltgästeführertag gibt es in den Touristinformationen am Römer und Hauptbahnhof sowie online unter frankfurter-gaestefuehrer.de. 

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