Laster auf dem Weg zur Unterführung im Wiesengarten.

Berkersheim

Weiter Ärger über LKW

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Baustelleverkehr geht unverdrossen durch Berkersheim. Ortsbeirat sorgt sich um die Sicherheit der Bürger.

Der Lastwagenverkehr rund um den Ausbau der Main-Weser-Strecke der Deutschen Bahn beschäftigt den Ortsbeirat 10 weiterhin. Erst gestern haben die Alarmglocken bei den Mitgliedern wieder einmal vernehmlich geschrillt.

Die Bahn hat den Bahnübergang an der Berkersheimer S-Bahnstation geschlossen. Der Bauverkehr ist darum mit seinen 40-Tonnern durch die Unterführung am Ende des Wiesengartens gefahren. Zu Lasten der anderen Verkehrsteilnehmer, die den für gewöhnlich eher beschaulichen Weg in Richtung Reitplatz oder Nidda nutzen. Spaziergänger, Radfahrer, Jogger, Landwirte auf dem Trekker, junge Menschen zu Pferde.

„Die Bahn hatte in unserem letzten Gespräch zugesagt, dass das nicht passiert“, ärgert sich Julian Langner, Berkersheimer und FDP-Mann im Ortsbeirat. Also, dass die Laster die Unterführung nicht verstopfen werden. „Diese Route ist nicht planfestgestellt und viel zu gefährlich“, schimpft Langner weiter.

Auch der Ortsvorsteher des 10ers, Robert Lange (CDU), ist erbost. „Das werden ja künftig auch viel mehr Fahrten sein“, sagt er. Bislang waren es 40 am Tag. Ende des Jahres sollen täglich bis zu 200 Lastwagen durch den Norden rollen. Hin zur Baustelle und zurück. Die Bahn will die Laster auf verschiedene Routen aufteilen. „Alle Stadtteile im Norden werden betroffen sein“, sagt Lange.

Für Berkersheim fordert das Gremium ein grundsätzliches Sicherheitskonzept für die Bahnunterführung Wiesengarten. Denn bis die geplante Brücke über die Gleise am S-Bahnhof tatsächlich steht, wird es weiterhin Stau in der Wiesengarten-Unterführung geben. „Die Stadt ist hier in der Pflicht, für die Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen“, sagt Lange.

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